Werden die EU-Sanktionen gegen Russland verlängert?

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5 Antworten

Guten Tag,

zunächst mal unterstützt Russland die Separatisten im Osten der Ukraine nicht, allenfalls sucht die russischstämmige Minderheit im Osten der Ukraine in Russland teilweisen Schutz, da sie von ukrainischen Nationalisten angegriffen und diskriminiert werden.

Darüber hinaus destabilisiert sich die Urkaine selbst durch die bevölkerungsinternen Spannungen, welche durch diverse nationalistische Bewegungen befeuert werden und durch anhaltende Korruption in der politischen Führung und im Staatsapparat.

Die Sanktionen gegen Russland wurden verlängert, das wissen wir mittlerweile. Was wir jedoch auch wissen ist, dass die Sanktionen ihre Wirkung verfehlt haben, was zu erwarten war.

Sanktionen sind an sich dafür da, jemanden dazu zu bewegen etwas zu tun, oder etwas nicht mehr zu tun.

Die Sanktionen der EU und der USA haben aber nicht erreicht, dass sich
die russische Ukraine-Politik geändert hat. Wer mit den Sanktionen Russland bestrafen wollte, hat dies lediglich geringfügig erreicht – das BIP ist wegen der Sanktionen 2015 um bis zu 0,8 Prozent geschrumpft.

Weiterreichende Erwartungen, die Sanktionen könnten gar zu Spannungen innerhalb der russischen Führungselite führen oder aber die Unterstützung für Wladimir Putin in der russischen Bevölkerung vermindern, haben sich nicht erfüllt und waren von Beginn an völlig unrealistisch.

Sogar das Gegenteil ist der Fall: Putin hat an Zustimmung gewonnen, da die Sanktionen gegen Russland von der russischen Bevölkerung als Angriff des Westens auf ein wiedererstarkendes Russland aufgefasst werden (womit sie auch meines Erachtens nicht falsch liegt).

Die Sanktionen sind diesbezüglich gescheitert und sollten somit vor dem Hintergrund einer besseren politischen Zusammenarbeit beendet werden.

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Deine Meinung auch zur Thematik Sanktionen kennen wir bereits aus deinen  Trollbeiträgen unter

DominikFrieden
Eudollar
Greensector
Fox666
JuliyaNatascha

und sie interessiert wie die Wasserstandsmeldung von Agypten.

Deine von absoluter Blindheit zeugende Aussage zu den Vorteilen der Sanktionen  für EU-Bürger ist haarsträubend:

Die Milchbauern schuften sich krumm und lahm für ein paar Cent, so dass viele damit rechnen müssen pleite zu gehen, und du redest davon, dass sinkende Preise gut sind für die Bürger.

Hast du überhaupt irgendwo irgendeinen Durchblick, oder sollte man deine smileys hinter deinen Behauptungen als Ironie verstehen?

Ich befürchte nur, dass du selbst deren Sinn nicht kennst und sie wahllos
einsetzt.


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Kommentar von Sowjetunion208
19.05.2016, 12:59

also lieber seh ich mir den wasserstand von Ägypten an als den Trollfug hier

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Das habe ich vor 5 Jahren
geschrieben. Jetzt kannst du sehen es sich entwickelt hat.--

Die Einrichtung des neuen Klientelstaats Ukraine in Osteuropa
wird seine westlichen Förderer viel Geld kosten. Egal, wie der Konflikt um die
Krim ausgehen wird, die Energiekosten dürften in der Ukraine in Zukunft stark
steigen und das Wirtschaftswachstum drosseln. Denn; dass Russland das Land weiter mit vergünstigtem Gas beliefert, kann als ausgeschlossen werden. 

Derzeit bezieht die Ukraine rund 90% ihres Energiebedarfs aus dem Ausland,
hauptsächlich aus Russland. Die Ukraine ist dabei, die Tür zum bisher
wichtigsten Partner Russland zuzuschlagen, ohne dass eine wenigstens gleich
große Tür zur EU aufgehen wird. Das strittige Assoziierungsabkommen, mit der
EU, wird die Ukraine in sehr schweres Fahrwasser führen. Mit der Unterzeichnung
des Abkommens würde der ukrainische Markt für die westeuropäischen Unternehmen
geöffnet, gleichzeitig der Wirtschaftsraum der eurasischen Zollunion für die
Ukraine verschlossen.

Doch ausgerechnet in diese Zollunion exportierte die
Ukraine bisher den Großteil ihrer Erzeugnisse. Dass in Westeuropa an diesen
Waren großes Interesse herrscht, darf bezweifelt werden. Eine Öffnung des
ukrainischen Marktes hätte daher unmittelbar die Flutung mit westeuropäischen
Waren und das Zusammenbrechen des Exports zur Folge. Die Ukraine befände sich
in einer ähnlichen Situation wie die neuen Bundesländer 1990. Nur mit dem
Unterschied, dass in die Ukraine niemand hunderte Milliarden Euro zur
Modernisierung der Wirtschaft und Infrastruktur investieren wird. Die Krim wird
sich mit Hilfe Russlands abspalten und evtl. wird sich auch der
industrialisierte Osten der Ukraine, der ohnehin von Russen dominiert ist, von
Kiew lossagen. Jugoslawien lässt grüßen. Das hätten sich die westlichen
Biedermänner wie Westerwelle, Steinmeier,
Fabius, Sikorski, die mit geschwellter Brust über den Maidan stolziert sind,
und die Klitschko hofierende Merkel sich früher überlegen müssen was sie da
anrichten.  Das wird für den Westen teuer.
 Ein berechenbarer
Putin wäre mir da lieber als ein mafiagesteuertes Chaos.---

Das alles weil die USA gesteuerte EU einen
zusätzlichen „Bedrohungsstaat“ vor der Haustür Russland schaffen möchte.

Warum?

Eine wirtschaftliche
Zusammenarbeit von Europa, Russland, China und Indien würde die USA total in das weltwirtschaftliche Abseits stellen.

Das muss mit allen Mitteln verhindert werden.  

UNTER DIESER MAXIME LÄUFT DIE GANZE EUROPAPOLITIK SEIT 25 JAHREN.

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Kommentar von TatyanaIgor
19.05.2016, 15:37

Und warum hast du die Kriegspolitik von Russland nicht erwähnt?

2
Kommentar von Zeigefingeerr
19.05.2016, 15:59

USA und NATO betreiben Kriegspolitik du Blindgänger.

4

Die Ukranine destabilisiert sich selbst, dazu ist niemand "von Außen" nötig. Wie viele EU- Diplomaten fordern ein Ende der Sanktionen?


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Kommentar von TatyanaIgor
19.05.2016, 12:28

Das EU-Parlament hat sich für eine Verlängerung der EU-Sanktionen entschieden.

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Obama verlangt die Verlängerung, die noch nicht entschieden ist
Der Friedensnobelpreisträger  braucht diesen letzten Triumph noch, bevor er geht.

Die deutsche Wirtschaft hat schärfsten Protest eingelegt, was zumindest ein Signal sein sollte.

http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2015/12/17/deutsche-wirtschaft-protestiert-scharf-gegen-neue-russland-sanktionen

Der "Friedensengel" aus Amerika glaubt  nicht wirklich, dass die Krim zurückgegeben wird?! Es geht ihm lediglich um die weitere Schwächung Russlands. Die Krim bietet nur einen Grund, und sie wird für jede weitere Schweinerei herhalten müssen.

Die Antwort wird kommen...

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Kommentar von TatyanaIgor
19.05.2016, 13:39

Wir europäer wollen ein freies europa, aber russland will eu destabilisieren.

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