Werden die besten Bewerber am Ende des Vorstellungsgespräches eingeladen?

5 Antworten

Die Frage lässt sich nicht eindeutig beantworten. Zu viele Faktoren spielen dabei eine Rolle: Stechen Bewerber besonders hervor? Gibt es viel zu klären, was nicht aus den Unterlagen ersichtlich wird? Sind spezifische Fragen besonders zeitintensiv? Möchte man eventuell kleine (oder größere) Arbeitsproben? Will man ...? Kann man ...? Muss man ...? Sollte man ...?

Außerdem spielt die persönliche Präferenz eine große Rolle. Manche hoffen, wenn sie "die Guten/Bevorzugten" zuerst einladen, auf einen nicht ganz so anstrengenden Tag (, denn auch bei ihnen lässt die Konzentration im Laufe der Gespräche nach). Andere argumentieren wie dein Abteilungsleiter und legen Wert auf zeitlichen Spielraum. Wieder andere mischen bunt, weil sie sich nicht zuletzt auch "Inspiration" erhoffen. Und gerade, wenn man ein sehr heterogenes Bewerberfeld ohne besonders hervorstechende Kandidaten (also quasi eine "Verzweiflungssuche") hat, arbeitet man sich gern "von unten nach oben", um am Ende des Tages weniger frustriert zu sein...

Gute Gründe für und gegen das Eine oder das Andere gibt es immer und überall. Und "korrekt" ist es immer dann, wenn am Ende herauskommt, was man erreichen wollte. :)

Die Vorstellungsgespräche mache nicht ich. Die macht die Sekretärin der Geschäftsleitung. Wir haben uns nur allgemein darüber unterhalten.

Also ich hab schon die Erfahrung gemacht, dass die wirklich interessanten Bewerber morgens ihre Gespräche hatte, da alle wichtigen Leute aus Personalrat halt nur morgens da waren. Andere nicht so interessante Bewerber kamen eher in den späteren Nachmittagsstunden...da war auch nicht mehr der Personalrat dabei...also nicht mehr mehrere Gesprächspartner, sondern nur einer :D

Hi Nadine, ich kenne es auch so, wie Dein Abteilungsleiter es gesagt hat. Die 3-4 Kandidaten, die vorne auf der Liste stehen, werden nochmal eingeladen, und die Gespräche können dann... nun ja, etwas länger werden...:-)

Mach das so, wie Dein Abteilungsleiter es erwartet.

Hallo,

Ich mache nicht selbst die Vorstellungsgepräche. Lege also nicht die Reihenfolge fest. Wir haben uns nur allgemein darüber unterhalten. Ich wollte nur wissen ob das nur bei uns so ist oder ob andere auch Erfahrung damit haben.

LG Nadine

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@Tiger2203

Genau so hab ich das verstanden. Wir planen für jeden Bewerber die gleiche Zeit ein - 75 Minuten. Danach bleiben 15 Minuten für kurze Notizen. Also bestellen wir die Bewerber nachmittags (meistens ab 15.00 Uhr) im 90 Minuten-Takt und nicht mehr als 3 an einem Tag. Bisher hat das nach gründlicher Vorbereitung, anhand der Bewerbungsmappen, immer gut geklappt. Aber - mach das so, wie der Abteilungsleiter es bei Euch in der Firma erwartet.

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