Werden die Besoldungsgruppen für Beamten nach Berufserfahrung festgelegt?

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2 Antworten

Du musst unterscheiden zwischen Gruppen und Stufen.

Die Besoldungsgruppe wird aufgrund der Tätigkeit bestimmt. Bei den meisten Beamten (in der Verwaltung z.B.) gilt folgendes: Beamte im Mittleren Dienst erhalten die Gruppen A6 bis A9, im Gehobenen Dienst A9 bis A13 und im Höheren Dienst A13-A16, sowie die B-Besoldung für Spitzenbeamte.

Beamte nach A-Besoldung erhalten dann innerhalb ihrer Gruppe nach 2-4 Jahren einen Aufstieg in die nächste Erfahrungsstufe automatisch. In eine höhere Gruppe kommen sie aber nur, wenn sie auch höherwertigere Tätigkeiten übernehmen bzw. sich woanders hin bewerben.

Bei B-Besoldungen gibt es keine Erfahrungsstufen und bei den W-Besoldungen (Hochschullehrer) haben die meisten Bundesländer keine Erfahrungsstufen.

Bei Juristen nach R-Besoldung ist das Verfahren grundsätzlich ähnlich wie bei den A-Besoldungen, robei R1 ungefähr A13/A14 entspricht und R2 A14/A15 und ab R3 den B-Besoldungen entspricht.

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Nein, nach dem Bundes- oder Landesbesoldungsgesetz.

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