Werden Christen durch die Muslime in DE eingeschränkt?

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20 Antworten

Ich glaube nicht, daß es in Deutschland durch Muslime zu größeren Schwierigkeiten kommen wird. Ich glaube, daß der Islam in Mitteleuropa sogar eine große Chance hat, den Islam in den traditionell muslimischen Staaten mitzuprägen und ein paar gute Facetten da hineinzubringen, z. B. die ernsthafte Auseinandersetzung mit den verschiedenen Rechtsauffassungen, gesellschaftlichem Pluralismus und so weiter. Es läuft vielleicht darauf hinaus, daß nicht mehr "Mehrheit versus Minderheit" diskutiert wird und dabei Themen wie Integration und Inkulturation im Vordergrund stehen, sondern wichtige Diskussionen anderer Art, auch theologischer Art, angestoßen werden können, ohne daß einer sich vom anderen "missioniert" fühlt oder die Diskriminierungskeule rausgeholt wird. Das fände ich auch sehr begrüßenswert. Einschränkungen gibt es nur da, wo es was einzuschränken gibt.(Einen großen Moscheebau finde ich schon einschränkend, z. B. während der Bauzeit. gg Das gilt für ein großes Versicherungsgebäude aber auch.)

Schwierigkeiten sehe ich eher da auf uns zukommen, wo eine Art Subkultur nicht des Islams entsteht, sondern des nicht integrationsfähigen oder -willigen Auslands-Islams. Ich meine damit, daß wir hier große Gruppen von Menschen haben, die sich über ihre geographische und ethnische Herkunft definieren, nach einer gleichartigen Gruppe suchen, diese nicht verlassen und eine Subkultur errichten, die alle ihre Bedürfnisse befriedigt, so daß es mehr oder weniger unnötig ist, sich in die hier bestehende Gesellschaft zu integrieren. Man bleibt unter sich und bleibt eben Libanese, Türke, Marokkaner oder was auch immer. Ähnliche Vorgänge gibt es auch dort, wo z. B. größere Garnisonen ausländischer Soldaten sind: Bei den Amerikanern war das eine Zeit lang sehr deutlich, obwohl sie ja an und für sich immer neugierig sind auf fremde Länder. Trotzdem blieben sie sehr weitgehend unter sich. Solche Strukturen und Subkulturen bewirken fast immer eine Radikalisierung, weil man die "anderen" als fremd erlebt, statt als Mitbürger. Man interessiert sich nicht für die bestehende Gesellschaft, in der man sich aufhält und wenn man noch dazu sozial marginalisiert ist (arbeitslos, schlechte Jobs etc.), entsteht Neid und Aggression dazu. Das schafft dann überall Probleme. Solche Leute sind zunächst an der Integration nicht interessiert und später nicht mehr dazu fähig. Und genau aus dieser Ecke kommen dann auch Demagogen, die wirklich "Kopftuch überall" und "Moschee vor Kirche" wollen. Das ist begreiflicherweise in unserer Gesellschaft unerwünscht. Das wiederum bestätigt die Ansichten der radikal eingstellten, daß Deutschland eben ganz schlecht ist und Muslime unterdrückt und so weiter. Wenn man diese Strukturen nicht aufbrechen kann, haben wir ein Problem, das wachsen wird und dem man immer schwerer entgegensteuern kann. Das ist logischerweise weder im Interesse der Deutschen (Christen, Muslime und alle anderen) noch im Interesse der Ausländer, die bei uns leben.

Wenn Du als Muslima einfach ganz normal lebst und arbeitest, an unserer Gesellschaft im Sinne unserer vielbeschworenen Grundordnung mitbaust und so weiter, wirst Du kaum irgendwo mal eine Einschränkung verursachen. ;-) So wie Du das hinschreibst, denke ich, ist es einfach völlig normal und richtig. Mir geht es mit den meisten Muslimen, die ich kenne, genauso. Es gibt im Alltag keine Schwierigkeiten und in Sachen Religion guckt man einfach mal neugierig über den Zaun. Das schafft manchmal gute Bekanntschaften und verhindert auch dumme Klischees. Nun hab ich einen ganzen Roman hier hingeschrieben. Aber löschen mag ich es jetzt auch nicht mehr. Schönes Wochenende! Gruß, q.

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Kommentar von Iraqia
09.07.2011, 11:04

WOW! Vielen Dank für diese tolle und ausführliche Antwort! Nja ich arbeite noch nicht, ich mache meie Abitur nächstes Jahr. Egal, tut nichts zur Sache. Ich kann es verstehen, wenn es die Deutschen ärgert, wenn sich Gruppen anderer Kultur abgrenzen und nichts von der Kultur bzw Gesellschaft mitbekommen, in der sie leben. Ich meine mich selbst als Muslima nervt es, wenn ich von anderen Bekannten höre "Was du hast einen besten Freund - einen Jungen". Ich wünsche mir von manchen Ausländern wirklich sich mehr zu öfffnen und von der Kultur Aspekte abzugucken. Vielleicht wird es ja eines Tages funktionieren. LG

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Wir sind nun fast ein halbes Jahr später und in der moslemischen Welt ist viel passiert. Regierungsstrukturen haben sich geändert, bzw. sind gerade im Umbruch. Dabei sind Parteien der Salafisten und der Muslimbruderschaft sehr stark im Kommen, und die Äußerungen der Parteiführer erschrecken, insbesondere auch darin, dass der Islam des arabischen Raumes Ansprüche, sogar in Form einer Strafabgabe von der der westlichen Welt fordert. Auch hier in Deutschland werden die Forderungen der moslemischen Minderheit immer lauter und drängender. Da kann natürlich auch irgendwann mal passieren, dass das Fass überläuft, und die Deutschen mit den Holländern oder Franzosen gleich ziehen.

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Was das Kopftuch betrifft herrscht von Seiten der deutschen wie auch österreichischen Frauen die unbewusste (besonders bei älteren Frauen, die dies auch weitergeben) die Erinnerung daran, dass noch in diesem Jahrhundert Frauen am Lande, Kopftücher trugen, vor allem Mägde und die vom "niederem Stande", die anderen trugen Hüte. Und selbst nach dem 2. Weltkrieg mussten Ehefrauen die Bewilligung des Mannes haben um Arbeit gehen zu dürfen (die wo der man nicht wollte, dass die Frau arbeitet, bei vielen war es unumgänglich; Putzen gehen ja, aber bessere Arbeit nein) und noch einiges. Dazu kommt noch, dass die Kirchen, die die christliche Religion vertraten, die Frauen demgemäß auch unterdrückt haben und den Männern zuviel Freiraum ließen.

Also ist es nicht verwunderlich, wenn sich viele durch die islamisch-religiösen Maßnahmen und noch einiges mehr, gestört fühlen. Es machen die Muslime sich Sorgen, dass ihre Gläubigen hier verdorben werden, besonders die Mädchen und unsere machen sich Sorgen, dass die islamische Haltung gegenüber von Frauen, übergreifen könnten auf die einheimischen Männer, wenn sie hier mehr Einfluss in die heimische Politik und an den Schulen erhalten. Und dadurch auch andere Fortschritte für die Frauen wieder rückgängig gemacht werden könnten.

Es ist unübersehbar, dass Freiheit und Fortschritt, die sich die Frauen bitter erkämpften, von gewissen Frauen und Männern missbraucht und Überzogenheit gefördert werden. Wie überhaupt, die Ausschweifungen zugenommen haben, und der Staat da auch nicht einschränkt und die Kirchen nur wettern, wie das halt immer bei revolutionären Änderungen vorkommt. Und das hat dann noch immer den Niedergang mit sich gebracht in der Menschheitsgeschichte, der auch diesmal sehr hart werden kann.

Es werden also nicht die Freiheiten der Christen eingeschränkt, sondern die Befürchtungen aller nicht muslimischen Menschen, die sich genährt, besonders jetzt wo die Unruhen in den islamischen Ländern überall so viele Flüchtlinge nach Europa treiben.

Das ist meine Meinung.

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Kommentar von Iraqia
08.07.2011, 23:03

Ich danke dir für diese ausführliche Meinung. Also nur um zu wissen ob ich es verstanden habe: Deiner Meinung nach haben die Christen Angst Einflüsse der muslimischen Menschen auf die Christen? Im Sinne von Unterdrückung etc?

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Nein , hier in Deutschland nicht ! Das wäre auch noch schöner , wenn der Gastgeber von seinen Gästen eingeschränkt würde -- Die Moslems leben hier in der Meinungs-und Glaubensfreiheit, die vom Staat geschützt werden ,-aber umgekehrt,. in mulimischen Ländern werden Christen eingeschränkt , das ist ein sehr milder Ausdruck dafür .. Das würde ich wünschen , daß meine christlichen Brüder und Schwestern es auch so gut dort hätten !!!.

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Kommentar von Iraqia
09.07.2011, 11:13

ich wünsche mir auch, dass die Christen in manch muslimischen Ländern frei ihre Meinung und Religion ausüben können.

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Warum Einschränkung? Es gibt Religionsfreiheit. Jeder kann an das glauben was er will, ohne von jmd beeinflusst zu werden. Leider wissen wenige richtig über den Islam bescheid. Und die Medien stellen eben alles so schlecht da, dass man denkt, als ob die Muslime Monster wären. Die eine trägt eben Kopftuch und die andere ihre Kreuzkette. Ist doch schön, dass es auch mal andere Kulturen und andere Meinungen gibt. Das macht uns doch zum Menschen. Ich habe auch Freunde, die christlich sind und wir verstehen uns ziemlich gut. Man kann nur jmd beeinflussen, der auch nicht fest an seinem Glauben ist und daran zweifelt. Außerdem haben die Muslime den Absicht nicht Christen zu vertreiben. Wir kommen hierher um miteinander zu leben nicht um einen Kampf zu beginnen. Die Muslime haben nichts gegen andere Religionen. Es ist sogar im Islam verboten Kriege wegen der Religion zu beginnen. Aber man darf sich natürlich verteidigen. Das ist eine andere Sache. Man sollte sich besser mit dem Islam beschäftigen, um zu verstehen wie schön der Islam ist. Denn immer gibt es irgendwie Vorurteile gegenüber dem Islam, wegen den Medien. Stattdessen sollte man vllt den Koran mal lesen. Wenn ich fest an Islam glaube, kann mich doch keiner davon fernhalten. So ust es auch mit anderen Religionen. Ich finde es persönlich schön, dass wir hier zusammenleben und uns tolerieren sollen und auch müssen.

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Kommentar von Iraqia
11.07.2011, 23:27

Ja großteils der mudlime kommt hier wirjklich gut klar. Ich freue mich sehr zu sehen wenn versschiedene kulturen miteinanderr klarkommen können. Nur schade dass man nicht so viel gegen vorurteile tun kann.

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Wieso Christen? Es gibt nicht nur Christen, auch Hindus Budhisten, Atheisten usw. Die strenggläubigen Christen sind meiner Meinung nach, diejenigen, die das meiste Verständnis für Muslime aufbringen. Ein Beispel ist mein ehemaliger Pfarrer in der Schule. Der hielt uns immer die Muslime als gutes Beispiel vor Augen. z. B.:Die beten mehr als ihr und gehen regelmäßig in die Moschee/Kirche. Sogar auf dem Randstreifen der Autobahn habe er einen frommen Muslim gesehen, der seinen Teppich ausgerollt hat und gebetet hat usw. Der wurde richtig böse, dass wir Kinder uns darüber lustig gemacht haben. Was in D und anderen Ländern mit Trennung von Religion/Staat allgemein nicht so gut ankommt, ist das nach "Außen" tragen einer Religionszugehörigkeit, außer an Feiertagen. od. an Orten wo es hingehört, wie z.B. Kirche/Moschee. Schließlich leben viele Anders- und Nichtgläubige zusammen, arbeiten zusammen und es gehört irgendwie zum guten Ton, nicht jedem seine Religionszugehörigkeit od. auch keine Religionszugehörigkeit vor Augen zu halten. Wenn z.B. jeder Atheist als Kennzeichnung einen Strohhut tragen würde und jedem aufdrängen möchte, dass sein Glaube bzw. Nichtglaube der einzig richtige ist, würde man sich zwar nicht eingeschränkt fühlen, käme aber beim Rest der Bevölkerung wohl nicht so gut. an.

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Kommentar von Iraqia
09.07.2011, 11:08

Bei den Moslems - jetzt nicht die Radikalen, die sind eine Liga für sich - wird auch das Christentum anerkannt. Das ist doch selbstverständlich, dass jeder seine Religion ausüben darf. Naja das Beispiel mit dem Strohhut. ich nehme an du möchtest auch auf das Kopftuch anspielen? Ich meine, wenn eine Frau Kopftuch trägt, dann will sie ihr Glauben nicht aufdrängen, sondern sie möchte ihre Religion ausüben dürfen. Und das darf sie auch, denn hier in Deutschland herrscht Religionsfreiheit.

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Ich würde nicht sagen eingeschränkt sondern eher beeinflusst. Denn es gibt viele Muslime die "auf dicke Hose machen" und die Deutschen einschüchtern, nach dem Motto wir sind jetzt hier macht euch ab ihr Deutschen. Ein gutes Beispiel sind auch Schulen an denen viele Schüler mit Migrationshintergrund (nicht nur Moslems ;) ) zu finden sind. SIe machen dort den anderen Schülern das Leben zur Hölle,mobben sie, üben Gewalttaten aus. Zudem denke ich dass viele Moslems sich mehr mit Deutschland identifizieren sollten, denn ich würde sagen 50%-70% können keinen deutschen Satz, interessieren sich nicht für die deutsche Kultur, nutzen den deutschen Staat aus ( Arbeitslosengeld...) und leben hier wie in ihrem Heimatland.(gilt nicht nur für Muslime) Ich würde sagen deshalb sehen viele Deutsche die vielen Muslime sehr kritisch. Aber nicht dass du denkst ich beziehe das jetzt auf alle Muslime/Ausländer denn ich kenne selber einige die sich wirklich reinhängen und innerhalb kurzer Zeit ein sehr gutes Deutsch sprechen, sich beruflich immer weiterbilden und mit denen du auch über die Deutsche Geschichte reden kannst. Hoffe die Antwort ist in deinem Sinne ;) Gruß fabi

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Kommentar von Iraqia
08.07.2011, 22:44

Ich danke dir für diese tolle Antwort. Ich teile auch deine Meinung. Ich finde es wirklich furchtbar, dass diese "schlechten Ausländer" Einfluss auf die Muslime/Araber/Türken/Ausländer haben. Wirklich schade dass solche Schreckbeispiele auf das Allgemeine bezogen werden. Danke nochmal, deine Antwort gefällt mir sehr gut!

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Kommentar von halima2
09.07.2011, 12:11

"erschien zum Beispiel ein Artikel in der Zeitung, in dem stand, dass die Juden die Kulturszene ganz besetzen würden, so dass für die Sathmarer nichts übrig bliebe. Am darauf folgenden Samstag verbot der Rabbi den Sathmarer Juden ins Theater zu gehen. Als sie den Rat des Rabbis befolgten, wurde ein anderer Artikel veröffentlicht, der nun behauptete, die Juden könnten die Kultur nicht schätzen. Nichts was sie taten, gefiel den Leuten." http://www.jugendgeschichtswerkstatt.de/rumaenien/juden_oma.html

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Das kommt darauf an wie sich der Moslem gibt. Verhält er sich wie die Deutschen, und praktiziert seinen Glauben im Stillen und Privaten, dann wird es nie Probleme geben. Probleme gibt es nur immer dann, wenn sich Menschen nach aussen hin profilieren und aufdrängen. Hierzu auch das krasse Beispiel einer muslimischen Gemeinschaft, mittlerweile in Auflösung begriffen, die sich in einem deutschen Wohngebiet Freitags zum Freitaggebet auf den Garagenhof platzierte, und dort den Islam gleich einer Kundgebung zelebrieren. Das wollen die Deutschen nicht.

Gleiches Spiel übrigens auch in Frankreich. In einem moslemisch geprägten Stadtviertel von Paris gehen die Moslems Freitags einfach auf die Straße zum Gebet, und blockieren somit einen ganzen Straßenzug mit Seitenstraßen. Soetwas führt zu bösen Blut, und das Resultat ist dort, dass Marie le Penn mit ihrer rechtsradikalen Partei mal ganz vorne bei den Umfragen liegt.

Ähnlich ist es auch bei unseren Nachbarn in Holland, dort ist schon heute kein Regieren ohne die Rechtsradikalen mehr möglich.

Ich ziehe dadurch mein Fazit, dass der Moslem durch seine Glaubenspräsentation im öffentlichen Bereich rechtsradikalen Strukturen Vorschub leistet. Eine Entwicklung die schlecht für Europa, und auch schlecht für den Islam sein wird.

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Wo bitte schränken mich Muslime ein???

Mein türkischer Friseur schnitt mir gestern die Haare und holte sich Rat, weil er sich demnächst selbständig machen will. Der Imbissbesitzer - ein weiterer Türke - erkundigt sich immer über den Gesundheitszustand meiner Mutter und wünscht mir und meiner Familie alles Gute. Mein alter Freund aus Damaskus lässt ausrichten, sein Neffe würde zur Funkausstellung nach Berlin kommen und fragt ob der junge Mann mich besuchen kann...

Sicher gibt es auch das eine oder andere Problem, mich irritieren Salafisten, weil ich Ihren wahabitischen Glaubenseifer nicht verstehe. Ihr Aufzug erinnert mich an einen Karnevalsverein und Ihre Reden wirken so, als müssten sie in jeder Sekunde Ihres Lebens den Koran zitieren, weil sie fürchten sonst sofort zu Staub zerfallen...:-)

Was Du beschreibst ist der Umgang mit Menschen die einen Migrationshintergrund haben, wenn man selbst noch nie Migrant war, fällt einem der Umgang wesentlich schwerer, deshalb korreliert mangelnde Toleranz mit mangelnder Bildung und einem niedrigen sozialen Status. Den meisten Migranten kann man keinen Vorwurf machen, bereits Ihren Grosseltern wurden keine Anreize gegeben dieses Land als Heimat zu betrachten, auch wenn es dass für die Kinder und Enkel bereits der Fall ist. Nicht jeder Türke ist so ein toller Typ wie der Mesut Özil, nur sein Beispiel zeigt das Potential, dass in jedem Migranten steckt, wenn wir es fördern kommt es der gesamten Gesellschaft zu gute. Nur tun wir es ja nicht einmal mehr mit der sozialen Unterschicht, wir lassen sie dort wo sie sind und geben Ihnen genug zum Leben, vom sozialen Aufstieg, persönlichem Erfolg und ausreichender Bildung sind sie aber von einer hohen Mauer getrennt, die die wenigsten einreissen oder erklettern...

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Kommentar von melek786
13.07.2011, 01:12

"Sicher gibt es auch das eine oder andere Problem, mich irritieren Salafisten, weil ich Ihren wahabitischen Glaubenseifer nicht verstehe. Ihr Aufzug erinnert mich an einen Karnevalsverein und Ihre Reden wirken so, als müssten sie in jeder Sekunde Ihres Lebens den Koran zitieren, weil sie fürchten sonst sofort zu Staub zerfallen...:-)"

schon bisschen frech was du da sagst oder?schließlich beleidigen wir muslime auch nicht von früh bis abends euren kleindungsstil.mir ist relativ egal was ihr tragt solange ihr nicht so viel haut zeigt das es für mich zum problem wird.aber jede frau mit kopftuch und gewand ist gleich salafistin und sieht aus als würde sie zum karneval gehen.echt niveaulos deine aussagen.und sei doch froh das wenigstens einige muslime sich mit den koran auskennen und das gerne so vielen wie möglich auch bei bringen wollen.da ist dein letzter absatz doch eher lächerlich.wir kennen unser heiliges buch wenigstens.

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Wenn du den Begriff Christen und Muslime nur kulturell in deiner Frage verwendet hast, dann fühlen sich "die Deutschen" wohl nicht eingeschränkt, sondern eher belästigt und abgestoßen vom Auftreten eines guten Teils der Muslime. - Inhaltlich hat dies bereits fabi12345 in seiner Antwort begründet. - Die Deutschen haben etwas den Eindruck "im eigenen Nest" von einem "mitausgebrüteten Kuckuck" verdrängt zu werden (- Vergleich aus der Vogelwelt! - Kein Diskriminierungsversuch meinerseits!).

Schon allein, dass ich bei diesem Vergleich den abschließenden Hinweis bringen muß, um nicht kritisiert zu werden, beweist, dass etwas im Verhältnis von Muslimen und Deutschen nicht stimmt.

Zum Glück gibt es aber auch Muslime, welche ihrer Kultur, ihrem Glauben relativ still nachgehen und sich nicht auffällig, fast prahleisch von Deutschen abgrenzen. - Diese sind nach meiner Wahrnehmung - wenn sie auch halbwegs die Sprache beherrschen - keine Fremdlinge, sondern akzeptierte Mitbürger.

Sich verstehen und gleiche Interessen teilen sind eben das beste Bindemittel zwischen Menschen und Kulturen. Fehlen sie, entstehen Mißverständnisse, Streit, Krieg!

Noch ein Zusatz! - Die Christen als Glaubensgruppe (also der ernsthaft gläubige Teil unter Deutschen) betrachtet sich durch Muslime nicht eingeschränkt, aber ebenfalls gekränkt, weil Muslime die "Krone ihres Glaubens" - Jesus Christus zum zweitrangigen Propheten degradieren, den christlichen Glauben, über die Bibel als verfälscht darstellen, und ihren Glauben, den Islam auf einen Sockel stellen. - Das ist relativ "waghalsig" für eine Minderheit. Nur durch Toleranz von Seiten der Christen hat dies noch nicht zu schlimmeren Folgen gegführt. - Man stelle sich vor, eine christliche Minderheit würde sich in einem islamisch dominierten Land so verhalten. Die Folgen wären unabsehbar!

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Kommentar von Iraqia
09.07.2011, 11:10

Zum letzten Teil deiner Antwort: Klar, in Deutschland sind Muslime eine Minderheit, aber nicht jeder Moslem verhält sich so wie du es beschreibst. Die meisten Moslems üben ihre Religion still aus. Ich kenne keinen Moslem der soetwas jemals zu einem Christen gesagt hat. Du beziehst das ja nur auf die Radikalen...

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Die Moslems, denen ich so begegne und die ich kenne, freuen sich bei mir immer, wenn sie erfahren, dass ich gläubiger Christ bin, weil sie wenige bzw keine gläubige Christen kennen, außer mir halt. Ich fühle mich also nicht eingeschränkt. ^.^

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Ich sehe nur eine Einschränkung bei den Witzen, die man machen darf - oder auch nicht. Ansonsten schließe ich mich fabi 12345 an, was man aber sicher nicht verallgemeinern darf. Stammst Du aus dem Irak?

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Kommentar von Iraqia
09.07.2011, 09:23

Ja, warum?

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So weit kommt's noch dass die Christen (oder der Rest) hier in Deutschland von den Muslimen eingeschränkt werden öÖ'

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hallo,

Die Deutsche Christen werden nicht eingeschränkt sonder eher vor der ewigen Verdammnis in der Hölle geretet bzw die geretet werden wollen. Die sollten sich eigentlich bedanken.

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Kommentar von Klaraaha
09.07.2011, 13:56

Du bist ein Paradebeispiel.

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Nö,wie sollten Moslems die Christen einschränken? Die beiden Religionen haben problemlos nebeneinander Platz, auch wenn das einige wenige Extremisten anders sehen.

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Kommentar von Sally2809
08.07.2011, 23:53

Das sehen sicher die Christen so. Allerdings ist die Meinung der Moslems das sie der einzig wahren Religion angehören. Andere Religionen werden nicht geduldet und sabotiert.

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Kommentar von derprediger
09.07.2011, 11:09

@michel76

Theoretisch muß man dir zustimmen. - Sie hätten "problemlos nebeneinander Platz". - Wirklichkeit in Deutschland und Europa ist doch aber leider, dass radikal-islamische Gruppen (sie treten am lautesten auf) den Ton angeben, unterstützt von vor allem, von radikalen Deutsch-Konvertiten, die meiner Meinung nach dies schlimmsten sind.

Dies erzeugt eine Ablehnung von seiten der deutschen Bevölkerung, pauschal gegen alle Muslime und dies wiederum führt zur Abgrenzung und Parteinahme auch der seither gemäßigten Muslime. - Islam wird dann plötzlich ganz groß - und wenn das Kräfteverhältnis es erlaubt - das Dominanzbestreben einer noch Minderheit zur Unterdrückung des religiösen Gegners, oder der Gesellschaft, die man dafür hält.

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Die Front verläuft NichT zwischen Christen und Muslimen, sondern der großen Mehrheit der Deutschen, der nichtmusl. Zuwanderer und auch der meisten Muslime auf der EineN und einigen radikalen Muslimen auf der AndereN Seite! Alle meine türkischen Kollegen und Bekannten - auch diejenigen deren Frauen oder Schwestern Kopftuch tragen - haben kein Verständnis, dass der Deutsche Staat soviele Niqab-Trägerinnen aus Saudi-Arabien nach Deutschland lässt!

Gegen Kopftücher hat niemand etwas, wenn aber 13-, 14-jährige Mädchen sagen (und auch hier im Forum schreiben), sie wollen lieber auf die Klassenfahrt nach Frankreich verzichten, als das KT (an einigen Tagen für ein paar Stunden) abzulegen, kriegen manche Deutsche schon etwas Bauchweh!

Dass gegen Salafismus vorgegangen werden muss, ist ja auch wohl klar!

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Kommentar von Iraqia
09.07.2011, 20:21

Man sollte die 13 & 14 Jährigen doch entscheiden lassen. Wenn sie das Kopftuch aus Überzeugung tragen, dann kann ich es verstehen, wenn sie lieber auf die Klassenfahrt verzichten wollen. Ich persönlich halte auch nichts vom Niqab, das ist i.wo her zu weit hergeholt. Danke für deine Antwort und deinem Komplimend. Und dir auch einen wunderschönen und gesegneten Ramadan Ishallah!

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Kommentar von melek786
13.07.2011, 01:17

"Gegen Kopftücher hat niemand etwas, wenn aber 13-, 14-jährige Mädchen sagen (und auch hier im Forum schreiben), sie wollen lieber auf die Klassenfahrt nach Frankreich verzichten, als das KT (an einigen Tagen für ein paar Stunden) abzulegen, kriegen manche Deutsche schon etwas Bauchweh!"

und danach die bemerkung zum salafismus?hat der etwa auch wieder etwas damit zutun das eine muslima ihrer von gott gegebenen pflicht nachgehen will (wie du siehst freiwillig)?wieso habt ihr nichtmuslime bloß immer so ein problem damit?wenn eine 13 jährige eine hotpants trägt,die die hälfte ihres hinterns zeigt sagt niemand was aber wenn eine gläubige ihr kopftuch nicht absetzen will muss man bauchweh bekommen.wie weit will deutschland noch sinken?

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Es ist eine Tatsache das die Christliche Freiheit in Ländern mit muslimischen Mehrheit sehr .."eingeschränkt ist "( Verfolgung wäre das richtige Wort .)

..siehe Pakistan ,Agypten,Türkei,Sudan,Türkei. ,Iran,Irak ..und so weiter . Umgekehrt ist das keineswegs der Fall, denn das Christentum erlaubt dir auch einer anderen Religion anzugehören......

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Kommentar von ratzenlady
12.07.2011, 13:09

Falsche Antwort! Die Frage bezog sich doch eindeutig auf DEUTSCHLAND...

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Ich werde durch Menschen anderen Glaubens nicht "eingeschränkt".

Einschränken tun mich engstirnige Nationalisten und Rassisten, ob mit Glatze und Baseballschläger oder mit Bundesbankdiplom.

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Kommentar von Iraqia
11.09.2011, 01:03

Das ist mal schön das es nicht um das thema religion geht :)

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Die Moslems denken das nur! In Deutschland leben Maximal nur 3,1% Moslems. Das bedeutet das 96,9% keine Moslems sind! Und das problem der vielen Moscheen ist nur, das die Mosleme sich ausschließlich in Großstädten in Deutschland aufhalten. In Bayern und Ostdeutschland ist die Rate der Moslems gleich 0. Außer Berlin und München. Das eizige Land was sich wegen zu vieler Moscheen sorgen machen kann ist Frankreich. Die haben 10% Moslems. Außerdem glaub ich kaum das irgendeine Religion über einer anderen steht!

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Kommentar von Iraqia
08.07.2011, 22:36

meinst du dass die Moselms sich eingeschränkt fühlen? Ich meine aber die Christen damit.

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Es gibt also einen Unterschied zwischen Deutschen und Moslems und Juden? Schon wieder? Was wenn ein Staatsbürger Der Bundesrepublik Deutschland Moslem ist? Oder Jude? Oder wenn ein Israeli Christ ist? Oder ein Ägypter Christ?

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Kommentar von Iraqia
08.07.2011, 22:40

Ich verstehe deine Antwort nicht so genau. Kannst du bitte weniger Rhetorische Fragen verwenden?^^

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