Werden bei uns Vergewaltiger zu streng oder zu lasch bestraft oder objektiv gesehen ganz korrekt?

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12 Antworten

Viel zu lasch, selbst wenn man Lückenlos nachweisen kann was geschehen ist, sind die Strafen dafür lächerlich klein.

Die Opfer bekommen lebenslänglich und müssen meist ihre Therapien selbst bezahlen. Oft genug wird ihnen auch die Schuld zugewiesen.

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Die gesetzlich möglichen und tatsächlich verhängten Strafmaße sind beidermaßen viel zu niedrig. Sie sind eine Verhöhnung der Opfer und ich fühle mich als Frau in der Gesellschaft zu wenig wertgeschätzt und geschützt.

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Das ist wieder mal so ein Frage, bei der man sich gehörig danebenlegen kann, wenn man sich die Sichtweise der Opfer zu eigen macht. Prompt befindet man sich in der rechten Ecke; im harmloseren Fall wird man "nur" als Stammtischpöbler verunglimpft.

Leider gibt es keine zuverlässigen Zahlen öffentlich nachzulesen, wie hoch die Rückfallquote bei Sexualtätern ist. In vielen Fällen, von denen man in der Zeitung liest, handelt es sich aber um Rückfalltäter, wobei man da mangels detaillierter Informationen zwangsläufig nur der Berichterstattung glauben kann.

Man muß daraus schließen, daß die verhängten Freiheitsstrafen zwar durchaus angemessen sind, daß aber Therapien zu einem öffentlich nicht bekannten Prozentsatz dem Anschein nach wirkungslos verpuffen.

Es ist zu vermuten, daß die Politik den Deckel auf den Zahlen hält, um das Therapieversagen nicht zugeben zu müssen.

So entsteht zwangsläufig der Eindruck, daß eine Therapierung des Täters ein höheres Rechtsgut als der Schutz der Allgemeinheit ist. Daß Therapeuten irren können, wird offensichtlich gleichmütig in Kauf genommen.

Von den Folgeschäden für die Opfer, deren einige bis an ihr Lebensende traumatisiert herumlaufen und die nicht auf Kosten der Allgemeinheit therapiert werden, sondern dafür selbst aufkommen müssen, war hier schon die Rede.

Auf die Gefahr hin, in die Ecke der Stammtischpöbler und Nazis gestellt zu werden, vertrete ich die Auffassung, daß ein lebenslängliches Wegsperren die anständigste Lösung ist. Wer sich gegen das Menschenrecht vergeht, begibt sich dieses Rechts. Dazu braucht man ihn nicht aufzuhängen oder auf den elektrischen Stuhl zu setzen, sondern: weg mit ihm, bis er in seiner Zelle verreckt.

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Kommentar von Pahana
09.07.2016, 12:47

wenn die leute keine echten und ehrliche Erklärungen finden, dann weisen sie schnell auf nazis hin - das ist einfach und zeigt doppelte Wirkung.

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Ich glaube es gibt keine zufriedenstellende Antwort darauf. Die Höchststrafe wird in der Regel für Mord verhängt und Vergewaltigung ist kein Mord. Ich denke es wird generell sehr wenig darauf geachtet welche Folgeschäden durch eine Straftat entstehen können, auch weil die sehr individuell sind und eben auch durch (eigentlich) harmlose Dinge ausgelöst werden können (Einbruch, oder Raub zum Beispiel). Wahrscheinlich wäre schon Vielen geholfen, wenn es mehr Unterstützung für die Opfer solcher Taten gäbe, auch von Seiten der Gesellschaft.

Es gefällt mir nicht, wie du das Wort "geahndet" verwendest, während du dich auf die (angebliche) Gewalttätigkeit und Selbstjustiz in Gefängnissen beziehst.

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Kommentar von Nashota
09.07.2016, 11:58

Vergewaltigung ist Mord an der Seele.

Und so sollte es auch in den Gesetzen angepasst werden.

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Zu lasch.

In meinen Augen wird mir zuviel "schlechte Kindheit" attestiert, um die Taten zu erklären.

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Kommentar von Pahana
09.07.2016, 11:49

oder andere verlogene Gründe

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Die juristische Strafe (und nur um die kann es in der Frage gehen) ist vollkommen ausreichend. Mehr als ein Signal kann eine solche Strafe ohnehin nicht sein. Desweiteren wird, durch die anschließende Betreuung, auch alles getan, daß es nicht zu einer Wiederholung der Straftat kommt. Eine Verschärfung des Strafmaßes würde jedoch keine zusätzliche Sicherheit bringen und den Opfern ist - gleich wie hoch die Strafe ausfällt - damit auch nicht mehr geholfen.

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Kommentar von Nashota
09.07.2016, 11:56

Desweiteren wird, durch die anschließende Betreuung, auch alles getan, daß es nicht zu einer Wiederholung der Straftat kommt

Deshalb gibt es wohl auch viele entlassene Wiederholungstäter?

Hätte ich was zu sagen, gäbe es als Erstes einen Stock in den Arzsch, dass sie selbst wissen, wie es sich anfühlt. Und als zweite Maßnahme in ihre Zelle Bilder ihres (toten) Opfers, damit sie jeden Tag daran erinnert werden und selbst für ihren Abgang sorgen.

Wasser und Brot als nötige Überlebensform.

Bei mir bekäme kein zweifelsfrei nachgewiesener Täter eine Resozialisierung und Therapie.

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Kindesmisshandlung wird in den Gefängnissen sehr schlecht geahndet. Ich habe mir sagen lassen, dass solche (damals jedenfalls) in Russischen Gefängnissen keinen Tag überlebt haben.

Ich finde die Bestrafung definitiv zu lasch.
Blöd gesagt, aber jemand der getötet wird, muss nicht mit dem Leid leben, seinen Willen gebrochen und Körper beschmutzt bekommen zu haben.

Also ich wäre eventuell für eine freiwillige Sterelisierung wenn diese wieder raus kommen wollen. Ansonsten lebenslang.
Die Opfer leiden auch lebenslang.

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Kommentar von Nashota
09.07.2016, 11:35

Es kann auch mit Gegenständen vergewaltigt werden.

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Kommentar von DrakonBukana
09.07.2016, 11:40

Ja, in diesem Fall; lebenslang. Man solle auch Krankheiten ausschließen...

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Die Strafe für diesen Abschaum ist ein Witz

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Ich weiß nicht was für eine Strafe Vergewaltiger*innen in Deutschland so durchschnittlich bekommen, aber ich halte die Justiz allgemein für relativ fair, wenn auch natürlich nicht perfekt.

Todesstrafe für Vergewaltiger*innen ist übrigens Quatsch.

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Kommentar von BangBang3
09.07.2016, 11:37

Nein das ist kein Quatsch :)

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Kommentar von RedenIstGold
09.07.2016, 11:43

Nein fair ist das nicht! Die haben härtere Strafen verdient.

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Vergewaltiger sind Typen,mit denen ich nicht meine Atemluft teilen möchte.

Und ich hoffe sie werden so bestraft,wie es unser Gesetz vorsieht,nicht lascher und nicht härter.

Für die Betroffenen und ihre Familie,erscheint da jede Strafe zu gering.

Aber unsere Gesetze sind gültig,für uns alle.

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Kommentar von Pahana
09.07.2016, 11:54

Gesetze ändern sich. sie werden ja schon bezüglich sexueller Übergriffe geändert. Aber das reicht bei weitem nicht aus. Kein Vater, der z. b. eine heranwachsende Tochter hat, kann bei uns beruhigt und sorgenfrei ins Bett gehen. Wer schützt seine Tochter, wenn er nicht bei ihr ist?

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Wenn es 100% bewiesen ist - zu lasch....nicht immer leicht zu beweisen (Es gibt auch Menschen die werden "vergewohltätigt"!)

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Ich finde Vergewaltiger werden viel zu lasch bestraft dafür das sie das Leben eines anderen so zerstören.Das ist traurig aber wahr .

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