Werden bei Privatinsolvenz auch privat gemachte Schulden erlassen?

5 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Wende dich an den Insolvenzverwalter deines Bekannten. SCHNELL - damit du wenigstens deinen Anspruch anmeldest und eventuell ein bischen was davon zurück bekommst.

OK... kannst Du mir auch sagen... ob ich eventuell als Privatperson bevorzugt werde?... oder was da eine Rolle spielt ?...

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@Loewin67

Nein, soweit ich das weiß, wird (wenn überhaupt) nur der Staat als Schuldner bevorzugt. Ansonsten ist es egal, ob man Privatperson oder Firma ist.

Die Frage ist hier für dich, läuft das Verfahren schon oder kannst du noch deine Ansprüche anmelden? Hast du Belege für deine Forderungen (du schreibst ja, du hast sie) dann hätte dein Bekannter diese Forderung in seiner Forderungsaufstellug gegenüber dem Insovenzverwalter mit angeben müssen. Ich bin mir nicht ganz sicher, aber meine mich so zu erinnern: Der Schuldner (also dein Bekannter) muss diese Forderungsaufstellung vollständig und richtig vorlegen. Tut er dies nicht, so kann für ihn die Privatinsolvenz "platzen" - d-h- er würde so nicht am Ende seiner 6-jährigen Wohlverhaltensphase (in der er tilgen muss, was nur irgendwie tilgen kann) von den restlichen Schulden entlastet werden. Diejenigen, die ich kenne, waren immer sehr besorgt, dass nicht noch eine vergessene Forderung Dritter auftauchen könnte.

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Wenn er nicht zurückzahlen will, sieht es eher schlecht aus. Selbst wenn durch Nichtangeben eines privaten Gäubigers (wenn das rauskommt) die Wohlverhaltensphase platzt, hat er immer noch kein Geld/Lust zurückzuzahlen. Wenn der Betrag zu verkraften ist, kannst du das immer noch als Lehrgeld ansehen.

Grüße

Da wird kein Unterschied gemacht ob jemand bei einem Kaufmann Schulden gemacht hat oder bei einem Nichtkaufmann.

Wie kann ich mich gegen Betrug währen? Rechtsanwälte bitte hilfe? Vormund meiner Mutter lässt mich zu Unrecht Geld zahlen?

Mein Problem ist, dass ich eine Rechnung vom Arbeitsamt zahlen muss, wo ich finde, dass das zu unrecht ist.

Als ich noch bei meiner Mutter gewohnt habe, habe ich von Februar 2016 bis August Arbeitslosengeld II bekommen. Da ich aber noch nicht Volljährig war, und meine Mutter einen Vormund hat, welche Ihre ganzen Finanzen regelt, habe ich nie Geld auf mein Konto bekommen oder Einsicht auf das Geld gehabt. Ich wusste auch nicht was der Vormund da finanziell geregelt bzw veranlasst hat.

Da ich dann ab September 2016 eine schulische Ausbildung angefangen habe stand mir Kindergeld zu, welches bereits ab August gezahlt wird. Ich erhielt darauf hin ein Schreiben vom Arbeitsamt worin ich Aufgefordert war Geld zu zahlen. Da ich aber zu dem Zeitpunkt den Brief nicht verstanden habe ging ich zu den Vormund meiner Mutter um den Brief abzugeben um Aufklärung zu bekommen. Der Vormund hat sich bei mir aber nicht mehr gemeldet, hat den Brief einbehalten und hat mich auch nicht Aufgeklärt und weggeschickt. Als ich dann im September wegen meiner Ausbildung umgezogen bin erhielt ich kurz darauf eine Rechnung worin ich aufgefordert war in Kürze die Rechnung von 325 Euro zu zahlen.

Ich war natürlich überrascht weil ich nichts davon wusste und habe den Vormund einmal per E-mail und per Telefonat mehrmals kontaktiert, da ich das nicht verstehen konnte und das ein Missverständnis sein muss. Allerdings meinte der Vormund, dass das richtig ist, da ich Arbeitslosengeld II im August bezogen habe obwohl mir das wegen des Kindergeldes nicht zugestanden hätte. Aber ich verstehe nicht warum ich das zurück zahlen soll ich habe ja nie Geld bekommen, das hat ja der Vormund geregelt. Sie hätte ja wissen müssen dass mir das Geld nicht zusteht und hätte es nicht aufbrauchen dürfen. Ich vermute, dass Sie das Geld eingeschoben hat.

Sie hat mir erklärt ich müsse Wohn- und Esskosten zahlen aber dafür ist ja das Kindergeld. Ich verstehe das alles nicht und fühle mich übern Tisch gezogen. Ich habe nie Geld gesehen abgesehen von 30 Euro Taschengeld monatlich wovon ich mir alles selber kaufen muss.

Ich erhielt ein Mahnung die Rechnung zu bezahlen. Da ich den Betrag nicht zahlen konnte weil ich Bafög beziehe habe ich beim zuständigen Service angerufen, dass das Arbeitsamt das mit dem Vormund regeln solle, da ich zu dem Zeitpunkt nicht persönlich mein Geld bekommen habe. Allerdings hat mich die Frau am Telefon sehr schnell abgewürgt und meinte das ist dein Problem Sie wollen das Geld sehen, da ich sonst noch mehr Zahlen müsse. Eingeschüchtert und ängstlich habe ich mich zu 10 Euro Monatsraten verpflichtet

Und das war leider ein großer Fehler weil man ja so eingesteht schuldig zu sein aber gibt es nicht noch eine Möglichkeit mich nach all der Zeit zu währen? An wen kann ich mich wenden um Hilfe zu bekommen. Ich kann mir leider keinen Anwalt leisten aber das muss doch auch noch anders gehen oder ist es schon zu spät?

Bitte hilft mir ich bin verzweifelt weil mir niemand helfen kann

Danke

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