Werden bei einer Krankschreibung Planstunden oder vertraglich angegeben Stunden bezahlt?

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4 Antworten

Deine Freundin muss die Stunden bezahlt bekommen, die sie ohne die Krankheit gearbeitet hätte. Da es einen Schicht-/Arbeitsplan gibt, kann man darauf abstellen.

Das nennt sich Lohn- oder Entgeltausfallprinzip und ist im § 4 Entgeltfortzahlungsgesetz geregelt.

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65 Stunden sind gesetzlich nicht erlaubt und auch eine längere Arbeitszeit von 60 Stunden nicht. Das muss über einen kurzen Zeitraum befristet sein.

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Der Arbeitgeber macht sich strafbar, wenn er sie für 60 Wochenstunden einteilt. Erlaubt ist eine Wochenarbeitszeit von höchstens 48 Stunden.

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Nur das was im Vertrag steht.

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Kommentar von Familiengerd
17.10.2016, 18:15

Das ist falsch (siehe die richtige Antwort von Hexle2).

Wenn es einen Dienstplan gibt, in den der Arbeitnehmer eingeteilt ist - wie hier -, und er wird dann krank, dann ist er für die Arbeitszeit laut diesem Dienstplan zu bezahlen, sogar inklusive möglicher Zuschläge.

In diesem Fall gilt das Lohn-/Entgeltausfallprinzip:

Der Arbeitnehmer hat das zu erhalten, was er erhalten würde, wenn er nicht krank geworden wäre.

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