werde nur noch unter druck gesetzt, habe keine lust mehr auf das alles?

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5 Antworten

Druck lähmt das Gehirn. 

Mach Deine Mutter auf diese wissenschaftlich nachweisbare Tatsache aufmerksam und frage sie, ob sie unter allen Umständen Deine Leistungsfähigkeit behindern will. 

Du bist in einem Alter, in welchem sich das Gehirn zu 60% umbaut. Kann während so großer und umfangreicher Umbaumaßnahmen die gleiche Leistung erbracht werden wie sonst? 

Frage sie. 

Und ja:

Nimm diese Anregungen mit in einen Brief auf. 

Nimm Dir Zeit für diesen Brief. Bleibe in der Ich-Form. Ich erlebe, ich höre, ich empfinde. Nicht

Du hast gesagt, Du setzt mich

Du - Botschaften versetzen uns Menschen unbewusst in Abwehrhaltung denn wir nehmen sie unbewusst als Angriff wahr. 

Deine Mutter geht viel arbeiten. Ob nötig oder nicht geht uns Nichts an. 

Auf jeden Fall kommt sie abends ermüdet nachhause. Sie braucht Entspannung. 

Ob Du ihr im Haushalt hilfst schreibst Du nicht. Da würde ich aber mal über einen eindeutigen und festen Plan bezogen auf anfallende Arbeiten nachdenken, diesen ausarbeiten, ihr als gemeinsame Regel vorschlagen. Denn auch Du kannst mit 16 Jahren mal für Essen sorgen. Also kochen und so fort. Und manche andere Aufgabe übernehmen. 

Solche Aufgaben sind tatsächlich von Wissenschaft empfohlene Lernpausen.

Du entlastest also sowohl Deine Mutter als auch Dein Gehirn. Ja, Du förderst auf diese Weise die Aufnahmefähigkeit Deines Gehirns. 

 Hier findest Du noch ein Gedicht, welches Du für den Brief abschreiben kannst. 

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Dein Vater hat mein tiefes Bedauern. Du schilderst ihn als einen Menschen, der wohl Probleme mit seinem eigenen Geschlecht hat und mit seinen Gefühlen. Offensichtlich hat er große und wohl in früher Kindheit anerzogene Angst, eigene Gefühle zu zeigen. Und ist es offensichtlich von frühester Kindheit an gewohnt, dass sein Geschlecht emotional missbraucht wird. 

Diesen meinen persönlichen Eindruck darfst Du gerne so wortwörtlich in einen an ihn gerichteten Brief aufnehmen. 

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Persönlich fühle ich mich immer von Eltern abgestoßen, die unfähig sind, ihre Kinder wie eigenständige und wohl ein Leben lang als schutzbedürftige Wesen wahr nehmen zu können. 

Tatsächlich habe ich in manchen Jahrzehnten akzeptieren gelernt, dass sie nur geben können was in ihnen ist. Und da ergibt sich bei nahem hinsehen oft eine lange und üble Geschichte. Für die eine Schuldfrage zu keinem Ergebnis und schon gar nicht zu einer Veränderung führt. 

Ich wünsche Dir von ganzem Herzen, dass Du Dich auf den Weg zu Selbstannahme machen magst, unabhängig auf diese Weise von der Verhaltensweise Deiner Eltern Dir gegenüber. :)

Hey, vielen Dank. Ich werde deine Tips berücksichtigen und genau wie Beschrieben befolgen. Ich werde mich wieder melden wenn es Fortschritte gibt. Vielen Dank nochmal.

LG Yannick

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Dein Problem höhrt sich schlimm an, jetzt wird es schwer, was kannst Du tun. Wie alt bist Du? Ich könnte mir vorstellen dass Du in eine Jugend-Wohngemeinschaft ziehst, da brauchst Du natürlich die Erlaubnis Deiner Mam aber ich denke wenn Du erklärst dass es besser für Dich ist, vielleicht erlaubt sie es. Der Vorteil Du bist mit Jugendlichen zusammen alle so in Deinem Alter, es gibt Betreuer die Dir zur Seite stehen.

Kommtt auch darauf an wo Du wohnst

wie ganz unten beschrieben haben wir ein großes haus und ein großes Grundstück mit auf einem Fleck Land. Habe ein großes Zimmer etc, nur der ganze Druck der immer auf mir lastet ist mir zuviel... dann so wenig kontakt zu meinem vater... immer mehr fehlzeiten in der schule und meine noten verschlechteren sich rapide. ich habe mittlerweile soviel angst vor arbeiten das ich oftmals zittere. 

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@Xenoner

Es ist schlimmm dass Du vor Angst vor Arbeiten zitterst. Das darf nicht sein. Habe mir überlegt was Du machen kannst. eine Gedanke, kannst Du nicht bei Freunden wohnen. Ich meine so unter der Woche. Du brauchst Abstand von zuhause

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Schreib dir in einem Brief alles von der Seele was dich stört, belastet und du dir wünschst. Vielleicht gibst du ihn deiner Mutter, so dass sie ihn in einer ruhigen Minute lesen kann. Wenn nicht, auch nicht schlimm. Alleine das von der Seele schreiben hilft manchmal schon.

Versuche dein Leben fröhlicher zu gestalten. Das ewige zocken macht auf Dauer auch nur einsam und die Spirale nach unten setzt sich fort. Was kannst du ändern, damit die schulischen Leistungen besser werden? Mehr lernen, Nachhilfe etc. Nimm jeden störenden Punkt in deinem Leben und suche einzeln nach Lösungen

Ob dir meine Antwort hilft, weiß ich nicht. Gibt es niemanden in deiner Familie, zu dem du Vertrauen hast und mit dem du reden kannst (Großeltern, Onkels, Tanten oder so)?

Da du 16 Jahre alt bist, hast du auf jeden Fall die Gewissheit, dass du in 2 Jahren freier agieren kannst.

Klingt doof. :( Kannst du das nicht alles deinem Vater erzählen und der versucht mit deiner Mutter zu reden oder ansonsten mit einem Lehrer? 

Wie schon beschrieben juckt sowas meinen Vater gar nicht, er glaubt eh nur meiner Mutter und sie erzählt immer alles so, das sie im Recht steht und kein schlechtes Gewissen haben muss. Meinen Lehrern kann man sowas erst recht nicht erzählen, die haben immer genug andere probleme

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