Werde ich zwangseingewiesen?

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4 Antworten

Wenn er dich zwangseingewiesen hätte, könntest Du bereits diese Nachricht nicht mehr schreiben.

Dann wärest Du akut gefährdet gewesen oder wärst akut eine Gefahr für andere gewesen und er hätte Dich gar nicht mehr gehen lassen dürfen.

Das heißt im Umkehrschluss: Er hat Dich nicht für akut suizidgefährdet gehalten.

Ich habe berufsbedingt mit vielen Menschen in der Psychiatrie zu tun und kann nur sagen, dass die Psychiatrie in vielen Fällen helfen kann - wenn Du Dich drauf einlässt und Geduld mitbringst.

Letztlich geht es um Dich und um Dein Leben und darum, ob Du einmal glücklich wirst.

Untergewicht/Magersucht: Wirst Du da glücklich?

Aggressionen gegen andere Menschen: Wirst Du da glücklich?

Wie kannst Du Dich so kennen lernen, damit Du Dich so verhalten kannst, dass Du glücklich wirst?
Willst Du Dich kennen lernen?

Dir alles Gute und viel Kraft für Schritte, mit denen Du glücklich werden kannst.

Das Problem ist , dass diese Menschen Dir eigentlich nur helfen wollen - schade nur, dass er sich so hilflos deinen Problemen gegenüber erweist.

Ob eine Zwangseinweisung wirklich möglich ist, weiß ich nicht - schließlich gibt es da ja noch deine Eltern, die eigentlich dagegen aufbegehren sollten wenn sie es noch irgend können.

Was bringt weglaufen ? - Nicht stehenbleiben müssen und kämpfen

Was bringt  - realistisch betrachtet - immer weiter abnehmen? - Den Tod.

Warum und wogegen diese Aggressionen?  - Warum tust Du Dir das an ?

Hass ? - O.k. ist es nicht eher Hass auf Dich und Dein Leben, den Du nicht ausleben kannst ?

Wer sich selbst das alles antun will, sollte wirklich einmal darüber nachdenken, was der Auslöser der Probleme. ursprünglich war und ob es nicht allerhöchste Zeit ist aufzuwachen und vernünftig zu werden .

Offen gesagt, Du bist gerade auf einem sehr gutem Weg  - es erst einmal auszusprechen, ist der erste Schritt zu einer Besserung (find ich zumindest) was Du jetzt brauchst, ist ein sehr, sehr guter Freund, der Dich aus deiner Situation - deinem jetzigen Leben - Deiner persönlichen Patsche - liebevoll führt, der sich Zeit nimmt, der für Dich da ist, und der nicht überlegt Dich weg zusperren um Dich vermeintlich vor Dir selbst zu schützen.

Das solltest Du mMn freiwillig wirklich nur tun, wenn Du Dich und dein Leben bedroht fühlst.

Klar, wenn ich als Therapeut an meine Grenzen komme, versuche ich die Verantwortung abzugeben. Aber ob Dir das hilft, oder Du dort nur mit Medikamenten still gehalten wirst, kann ich nicht sagen .

Ich glaube ich würde glaubhaft eine wirkliche Alternative suchen - und zwar ganz schnell.

Hallo ? Wache bitte jetzt auf, und höre nicht auf zu reden, und zu reden, und zu reden, und zu reden  - dadurch wirst Du mMn gesund

Ja also mit den Medikamenten werde ich sicher nicht anfangen. Dieser Hass den ich habe, ist nicht gegenüber mir.. denn ich selber habe denke ich sogar ein gutes Selbstwertgefühl. Dieser Hass ist gegen all den Menschen die böse sind. Ich habe viele Menschen kennengelernt und auch wenn ich 14 bin, habe ich sehr viel gelernt und durchgemacht. Ich weis auch was schmerzen sind.. ich weis halt nicht.. ich will nicht nochmal von meiner Familie weggerissen werden wie letztes Mal bei der Klinik. Letztes Mal wurde ich ja nicht einmal gefragt " möchtest du zur Klinik gehen?" Nein! Ich wurde einfach ohne richtigen Gründen reinstecket und dort niedergemacht. Das war einer der schlimmsten Zeiten meines Lebens, da ich mich einfach nur von meiner Familie verarscht gefühlt habe. Es sind so viele Dinge passiert in meinem Leben weshalb ich Menschen verabscheue die ich aber hier nicht erwähnen werde. Keine Ahnung. Ich weis auch nicht wieso ich das schreibe. Warscheinlich weil ich eh nichts besseres zutun habe.

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@Medina8

Du solltest nicht aufhören darüber zu sprechen, jedoch nicht so, dass Dich jemand dafür in eine Heilanstalt bringen will...

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Das kann er sicher nicht. Man kann beim zuständigen Vormundschaftsgericht einen Antrag auf die Unterbringung in einer Fachklinik stellen. Dann entscheidet dieses Gericht mit unterstützung von Gutachtern über den Antrag und falls diesem stattgegeben wird, kann dieser Mensch in eine entsprechende Einrichtung gebracht werden (jährlich ca. 200.000). Oder es liegt eine akute Krankheit vor, wie beispielsweise eine Psychose oder ein Selbstmordversuch, so kann der zuständige Arzt, in der Regel der Notarzt aber auch der diensthabende Arzt im Krankenhaus, eine Einweisung  veranlassen.

Okay vielen Dank.. hoffe wirklich das ich nicht in so einer Klinik muss oder so.

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Ich denke nicht das er dich einweisen wird! Allerdings solltest du dir überlegen was das beste für dich ist und wenn deine Suizidalen Gedanken überhand nehmen um Hilfe bitten!

Hier ein Link mit Entscheidungshilfen und Infos:

http://www.psychenet.de/psychische-gesundheit.html

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