Werde ich mit Ritznarben einen Job bekommen?

11 Antworten

Hallo

nur weil du Narben hast, bedeutet das nicht, dass du keinen Lehrstelle etc. findest.

Ich habe auch Narben und hab trotzdem einen Job in einer Kinderbetreuuung gefunden. meine Chefin weiß, dass ich auch in Therapie bin und ich darf mir meine Stunden so einteilen, dass ich da weiterhin hingehen kann.

ich verstehe, dass du dir da Gedanken machts, aber es werden dich bestimmt nicht alle Leute im Arbeitsleben in eine Schublade stecken  und dich ablehnen.

Solange dein verhalten am Arbeitsplatz angemessen ist interessiert es die meisten gar nicht, welche psychischen Erkrankugen du hast!

Ich will das ganze mit der Lehrstellensuche und all dem nicht machen, weil ich eh weiss das niemand ein depressives, sich ritzendes Mädchen bei sich anstellen möchte. Ich habe Angst davor wie die Lehrmeister darauf reagieren würden, wenn sie meine Narben sehen. Vor allem werde ich da warscheindlich immernoch an meiner Terapie sein
Wenn du schon so negativ an die Sache rangehst, dann wird es mit Sicherheit auch nix. Noch hast du die Möglichkeit dein Verhalten zu ändern, wenn du es denn auch wirklich möchtest.
Suche dir einen guten Psychologen bzw. Psychotherapeuten, damit du nicht in der Gosse landest, denn das muss ja nicht sein.
Zum Thema mit den Narben: Es kann sein, das du drauf angesprochen wirst oder eben auch nicht. Ich selber habe auch einiges an Narben von früher, weiß also wie Menschen damit umgehen. Ich habe keine Probleme damit, mit T-Shirts hinauszugehen und meine Arme zu zeigen.
Gut, es kommt schon mal vor, das man drauf angesprochen wird, dann antworte ich ganz normal und spreche je nach Lust und Laune drüber oder sage halt, das ich jetzt nicht darüber reden möchte.. Es ist halt situationsabhängig...
lg, jakkily

Ich bin ebenfalls voller Narben und sehe das so, dass ich in einer Firma, die etwas so Oberflächlichkes vor mich als Mensch und meine Qualifikationen für den Beruf stellt, gar nicht arbeiten will. Zum Glück tun das aber nicht viele Firmen. Dir muss aber bewusst sein, dass es auch auf die Branche ankommt; als Kindergärtnerin hast du da mehr Probleme als im Büro.

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