Werde ich meinen Job verlieren?

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1 Antwort

Hmm, das klingt wirklich problematisch. Es stellen sich mir zwei Fragen: 1. Bist du generell fachlich überfordert? 2. Sind die Konzentrationsschwierigkeit neu oder kam das schon immer vor?

Vorab: Ich kann gut verstehen, dass du dich immer unsicherer fühlst. Damit wärst du nicht allein. 

Du sagst, dass du neu in dem Betrieb bist. Hat denn (objektiv gesehen) eine gute Einarbeitung stattgefunden? Falls nicht, liegt es ja nicht nur an dir, dass es nicht so gut läuft. Das soll dich u.U. etwas trösten.

Sind die komplexen Abläufe bei deiner Arbeit wiederkehrend? Dann wäre es hilfreich, eine Art Handbuch anzulegen. Nur für dich, mit allen Abläufen und Hintergrundwissen. Was machst du denn? Sachbearbeitung? 

Bitte deinen Chef oder Chefin darum, noch einmal alle Prozesse durchzugehen und Notizen zu machen. 

Falls es aber so ist, dass du generell überfordert bist, dann wäre es besser, die Ursachen hierfür zu suchen. Vielleicht bist du überlastet und hattest länger keinen Urlaub. Leider schreibst du dazu nichts. Hier wären weitere Infos hilfreich. Was gefällt dir an dem Job? Eigentlich klingt es ja gar nicht schön und trotzdem gefällt dir deine Arbeit. Das ist ja eigentlich eine gute Voraussetzung für ein erfülltes Arbeitsleben.   

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Kommentar von Schneeballwiese
27.06.2016, 18:45

Hallo,

erst mal vielen Dank für die Antwort. Ich habe absichtlich nichts zum Inhalt meiner Arbeit geschrieben um relativ anonym zu bleiben. Es ist zwar unangenehm, aber es kann tatsächlich sein, dass ich fachlich überfordert bin. Die Konzentrationsschwierigkeiten kamen immer wieder mal vor, auch in Schulzeiten. Ich kann meine Einarbeitung nicht gut einschätzen, sollte sie auf mich persönlich zugeschnitten sein, fände ich sie nicht optimal. Aber dadurch, dass drei Monate vor mir noch eine andere neue Mitarbeiterin hinzukam, die ebenso eingearbeitet worden ist und in wesentlich kürzeren Zeitabständen mehr lernte als ich, mache ich mir natürlich Vorwürfe. Zumals ich es so auch schon gesagt bekommen habe. 

Die Abläufe sind wiederkehrend, teilweise werden sie aber je nach Lage dich wieder anders bearbeitet als mal aufgeschrieben. Teilweise werde ich mit Infos versorgt, die mir aber für das nächste Mal nicht für mein Problem ausreichen um alleine damit fertig zu werden. Ich versuche ja alleine voran zu kommen und denke nach, aber das nimmt mir zum einen wieder Zeit die ich nicht habe und zum anderen werde ich gefragt was ich da wider mache, weil es eben auffällt. Zum Teil werden mir solche Problemchen echt zum Verhängnis, da ich nicht mal wusste, dass ich mir das mal aufgeschrieben haben sollte, so viel ist das. Zu diesem Zeitpunkt weiß ich dann gar nicht mehr wonach ich suchen soll und denke mir ich hab mir das nie aufgeschrieben. Oder ich habe es so aufgeschrieben, dass ich gar nicht mehr weiß, dass mein jetziges Problem, durch mein "Aufschrieb" von vor vier Monaten, hätte gelöst werden können. 

An dem Job gefällt mir die Lage, die Räumlichkeit, die abwechselnd praktische und theoretische Tätigkeit. Mein Urlaub ist auch bald in Sicht, doch dieser wird an der gemeinen Sachlage nichts ändern. Ich bin echt verzweifelt.

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