Werde ich gemobbt oder wie soll ich das nennen?

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1 Antwort

Du meine Güte der Platz reicht gar nicht. Im Gespräch wurden ähnliche Schwierigkeiten von ihr angedeutet. Vor 3 Tagen haben wir direkt über alles mal gesprochen. Sie erzählte mir, dass sie bewusst grundsätzlich mich und meine Arbeit gut stellt vor die Bewohner, weil sie den Eindruck hat, dass sie manipuliert werden. Natürlich von meinder Kollegin, die meiner Chefin Anschuldigungen erzählte, mit denen ich absolut nix anfangen konnte. Da die Bewohner zufrieden und glücklich zu meinem Feierabend waren und zum Dienst miner Kollegin plötzlich ängstlich und aufgelöst wären kam mir dieser Verdacht auch schon. Wenn man die Bewohner auf die Situationen anspricht kommen sie in Erklärungsnöte und können keinen klaren Bezug darauf nehmen, als sei es nie Thema bzw. Problem gewesen. Selbst wenn es eine tatsächliche Problematik bezüglich meiner Arbeitsweise gewesen wäre oder unstimmigkeiten von den BW geäußert worden, dann wäre es doch kollegial von meiner Kolleg. mich pers. anzusprechen und sich zu erkundigen was vorgefallen wäre. Stattdessen versuche ich mich sogut wie möglich in meiner Arbeit und in der Teamarbeit mit meiner Kolleg. zu integrieren und nehme mehr als Rücksicht und Überstunden im Kauf oder zusätzliche Wochenendarbeit. Versuche alles zu schaffen, was ich laut Termine zu schaffen habe und übernehme noch Zusatzaufgaben wie z.B. Weihnachtsbaum besorgen. Den meine Kollegin bei der Aushilfe (3 Tage Monatl.) total schlecht macht, einen neuen besorgen will (auf Bewohnerkosten), mich und meine Arbeit schlecht redet, mich als unfähig hinstellt, die Bewohner (vermutlich negativ beeinflusst) nicht in ihren Beschimpfungen zügelt und Missverständnisse aufklärt und schlimmer noch ihre Anschuldigungen nicht bei mir, sondern zunächst bei der Chefin anspricht. Jegliche Kleinigkeiten hatte sie hochgeschaukelt und als Unkompetenz dargestellt, aber erst im Beisein der Chefin angesprochen. Meine Arbeit ist natürlich mitnerweile sicher und bietet keine Angriffsfläche mehr für sie. Plötzlich fehlt einem BW Geld. Das können ausschließlich nur ich und die Aushilfe gewesen sein. Waren es aber nicht. Sie redet unabhängig wer von uns da ist, schlecht vom anderen. Beinflusst scheinbat die BW, was offensichtlich tatsache ist nach Aussprache mit der Aushilfe. Sie stellt Situationen, Tatsachen und Absprachen falsch, hinterlistig, nicht wohlwollend, lästernd da. Ermutigt sogar Stunden (nicht erbrachte Arbeitzeit) aufzuschreiben, hat grundsätzlich an Allem etwas auszusetzen (egal wieviel Mühe man sich gab oder Zusatzleistungen übernahm). Ich weiß nicht ich kann das alles so gar nicht recht in Worte fassen, um es verständlich rüber zu bringen...

Ich hätte niemals gedacht ein Mobbingopfer zu werden in meinem Beruf als HEP oder persönlich angreifbar zu sein, weil ich ja doch sehr Charakterstark bin, direkt, überzeugt von der beruflichen und menschlichen Kompetenz als HEP und rückmeldent als starke Persönlichkeit wahr genommen werde. Aber ich kann mich nicht wirklich wehren, weil ich ihr nichts Handfest nachweisen kann, außer die Bestätigung durch die Aushilfe. Meine Chefin glaubt ihr alles blind und ich habe so wie es aussieht keine Chance. Aber wehrlos und kampflos werde ich das so nicht akzeptieren, denn solch Menschen wie meine Kollegin brauchen keine hilfebedürftigen Menschen!

Knastduscher 16.01.2017, 13:46

Es ist nicht auszuschließen, dass das Mobbing ist.

Von einer Nachbarin, die auch im Pflegebereich arbeitet, weiß ich, dass in diesem Bereich Mobbing ein großes Thema ist, was mich wundert, weil man doch dort als Team zusammenarbeiten muss und die doch händeringend Kräfte suchen!

Wieso werden die wenigen, die das dann machen, auch noch vergrault? DAS verstehe ich nicht bzw. ist mir ein Rätsel......

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Aliverwirrt 16.01.2017, 13:57
@Knastduscher

Ehrlich gesagt ohne es böse zu meinen, meiner Mobbingkollegein gegenüber, sie ist wirklich nicht die hellste Kerze auf der Torte. Das beweist ja ihre Förderplanung der Bewohner. Ich nehme an, dass sie das evtl. auch weiß und sich auch im Klaren darüber ist, dass sie zwei neue Kolleginnen (Mich und die Aushilfe) plötzlich vor Ort hat die ihr weitaus überlegen sind. Vielleicht fühlt sie sich bedroht? Ich habe keine Ahnung. Sicher müssen wir im Team zusammenarbeiten, um ein gleiches Ziel zu verfolgen, aber sie schließt sich davon aus. Ich bin der Meinung, dass solche Mitarbeiter in der Betreuung von Behinderten und psychisch Kranken nichts zu suchen hat. Sie mobbt andere Kollegen und will mir ernsthaft glaubwürdig erklären sich für die Belange, Bedürfnisse, Wünsche,Träume etc von Hilfebedürftigen einzusetzen und das auch nocht wohlwollend? Das kann ich ihr nicht abkaufen. Zumal meiner Meinung nach Mobbing eh schon charakterekelhaft ist, aber im sozial-erzieherischen-pädagogischen Berufsleben definitiv nix zu suchen hat. Und das ärgert mich so verdammt.

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