Werd ich unterstützt, wenn ich kündige, weil mir der Minestlohn nicht gezahlt wird?

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12 Antworten

Such dir eine neue Stelle und kündige dann. Diese Reihenfolge ist irgendwie scheinbar in den Köpfen abhanden gekommen.

Du kannst auch deinen Mindestlohn beim jetzigen Arbeitgeber einklagen. Dafür gibt es eine Gewerkschaft, die einen beim Arbeitsgericht unterstützt.

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Zuerst zum Betriebsrat, dann zum Anwalt, dann zum Arbeitsamt - und dann erst (wenn dann noch erforderlich) kündigen.

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Kommentar von Seehase
03.10.2011, 22:13

Es reicht der BR! Wenn dann nicht dann weitere Schritte. Und kündigen würde ich nicht!

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Im Vertrauen mit dem Betriebsrat sprechen. Und mit Kündigung drohen ist sowieso immer eine schlechte Idee, denn das zerstört definitiv das Verhältnis zwischen dir und deinem Arbeitgeber. Und ob du dann noch unbedingt da arbeiten möchtest ist fraglich.

Daher: Mach dich schlau was Sache ist, solltest du tatsächlich ungerecht behandelt werden bitte den Betriebsrat um Hilfe und Rat.

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Gehe zum Betriebsrat oder zur Gewerkschaft und frage da nach. Die ganzen Staffelungen durch x verschiedene An-Lern- und Ausbildungsarten gibt es auch die Lohnstaffelungen. Deshalb erst mal bei der Kompetens nachfragen. Wenn es zu wenig Lohn ist, dann bitt zurr Personalabteilung und da eine Richtigstellung beantragen. Wenn das nicht genehmigt wird, die Gewerkschaft beazuftragen, sich für Deine Interessen einzusetzen.

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Zuerst würde ich mich schriftlich als auch persönlich bei der Verwaltung informieren. Wenn das dann nichts bringt, zum Betriebsrat bzw. Verdi gehen. Die würden Dir nämlich auch sagen bzw. Dich fragen, ob Du schon bei der Verwaltung nachgefragt hast. Wenn Du es aber schon vorlegen kannst, dass Du Dich dort schon erkundigt hast, so wird es sofort bearbeitet. Lass Dir nichts gefallen und informiere Dich darüber. Kommt mir auch etwas wenig vor.

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Google mal nach "mindestlohn pflege". Die ersten drei Treffer helfen schon weiter.

Du solltest keinesfalls selbst kündigen. Überlasse das dem Arbeitgeber - wenn Du auf den Mindestlohn pochst, wird er vermutlich in der Probezeit kündigen.

Ansonsten solltest Du Dich direkt an den Betriebsrat wenden. Die sollten das sowieso wissen und wenn der Betriebsrat sich bei der Geschäftsführung beschwert, hat das eine ganz andere Dimension als wenn Du das allein machst.

Btw: den Mindestlohn erhältst Du auch und gerade, wenn sie Dich kündigen. Das ist ein Selbstgänger vor dem Arbeitsgericht.

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Wenn in dem Arbeitsvertrag "Hauswirtschaftskraft" steht, was in der Pflege bei Hilfskräften häufig so praktiziert wird, fällst du nciht unter die Mindestlohnregelung.

Warum wurde eigentlich nicht vorher ein konkreter Stundenlohn vereinbart? Ich würde nicht arbeiten gehen und mich mal überraschen lassen, was der Arbeitgeber mir freiwillig zahlt.

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An deiner Stelle würde ich mich erstmal an den Betriebsrat wenden, ich habe 7,50 € / h & für Sonn - und Feiertage sowie Einsätze nach 22 Uhr +3,75 € bekommen. Ich hatte immer so rund 1200 € auf meinem Konto.

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Guten Morgen,

die Vorgehensweise erstmal wäre:

  • Verwaltung ansprechen warum zuwenig Std.Lohn gezahlt wurde und dieses dann auch schriftlich mitnehmen.

  • Dann erbittest du die Grundlage des Stundelohns. (Gesetz/verordnung).

  • Frage nach dem Tarifvertrag.

  • Nun gehst du zum Betriebsrat, gibt es den nicht, dann lässt du dir das von einer Gewerksschaft oder einem Anwalt für Arbeitsrecht erklären (Nichts anleiern)

Jetzt noch meine Frage an dich, wo genau nimmst du die Information mit den 8,50 € /Std. her?

Mit Kündigung oder Rechtsstreit würde ich erstmal nicht drohen, denn du solltest dich vorher schlau machen ob das nicht legitim ist was deine Firma macht. Stellt sich heraus das es nicht legitim ist, dann kannst du mit rechtlichen Schritten anfangen, aber auch nicht drohen, erstmal erkundigen. Machst du das nicht, bist du deinen Job evtl. schneller los als dir lieb ist.

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Frag ersteinmal bei der Verwaltung nach. Wenn die sich quer stellen, kannst du ja immer noch zum Anwalt gehen. Der Betriebrat ist auch immer eine lohnenswerte Informationsquelle.

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Kommentar von Seehase
03.10.2011, 22:15

Der BR hat darüber zu wachen dass Tarifverträge eingehalten werden. Er ist ein wenig mehr als eine Infoquelle;-) Es gibt ein Mitbestimmungsrecht!

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nicht selbst kündigen.

Selbst kündigen heißt i.d.R. Sperrzeit.

Informiere dich selbst genau.

Dann kannste die Lohndifferenz einfordern.

Wenn das ne ordentliche Fa. ist, bekommste das, wenn nicht, werden DIE dir eh kündigen.

Du musst also nix weiter tun, als dein Recht einfordern.

Dann musste/darfste nicht selbst kündigen.

Entweder klappts o. du kriegst eh die Papiere, dann gibts aber keine Sperrzeit.

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Anrufen und wenn es kein Irrtum ist wende dich sofort an den Betriebsrat und an Verdi. Das ist der z.Z. beste Weg,

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