Werbungskosten bei Steuererklärung ins nächste Jahr vortragen

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Eine Einkommensteuererklärung anfertigen und abgeben. Dabei das Kreuz bei "Erklärung zur Feststellung des verbleibenden Verlustvortrags" nicht vergessen.
 
Wenn die Bescheide kommen, darauf achten, dass auch ein Verlustfeststellungsbescheid dabei ist.

Eine Nachfrage habe ich noch: Das kann man dann ja über mehrere Jahre hinweg machen? Muss ich das dann die Beträge vom Vorjahr in der nächsten Steuererklärung aufgreifen?

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@nadine120785

Der Verlustfeststellungsbescheid sieht in etwa so aus:
 
Verlust auf den 31.12.2009: 100
Verlust des Jahres 2010: 50
 
Verlust auf den 31.12.2010: 150
 
Das heißt, man greift denselben Sachverhalt in der Erklärung nur einmal auf.

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Verlustvortrag Studium abgelehnt

Hallo zusammen, ich habe einen fiktiven Fall und würde mich freuen, wenn mir jemand sagen könnte wie eine Person A sich verhalten könnte.

Es sei angenommen, dass die Person A im Jahr 2013 sein Studium beendet hat und auch im Jahr 2013 eine Steuererkärung abgegeben hat.Person hat hat zum 01.01.2014 mit einem Job angefangen.

Obwohl Person A die Fahrten als Werbungskosten mit Verlustvortrag angesetzt hat, hat das Finanzamt diese als Sonderausgaben angesehen und nicht als Werbungskosten. ######################################### Begründung: Aufwendungen für die eigene Berufsausbildung konnten nur bis zur Höhe von 4000 EUR im Kalenderjahr als Sonderausgaben nach § 10 Abs. 1 Nr.7 ESTG berücksichtigt werden

Eine Verlustfeststellung war mangels negastiven Gesamtbetrags der Einkünfte nicht durchzuführen

Die Kosten einer erstmaligen Berufsausbildung oder eiens Erststudiums unmittelbar im Anschluss an eine Schulausbildung sind nach der geltenden Gesetzeslage ab 2004 nur noch dann als Werbungskosten oder Betriebsausageb zu berücksichtigen, wenn sie im Rahmen eines Ausbildungsverhältnisses stattfinden. Die geltend gemachten Aufwendungen wurden daher lediglich im Rahmen des Sonderausgabenabzugs bis zu einem Höchstbetrag von 4000 EUR steuerlich berücksichtigt 12 Nr.5 i.V.mit 10 Abs.1 Nr. ESTG Die veröffentlichten anderslautenden Urteile des Bundesfinanzhofs vom 28.07.2011 Az VI R 7/10 und VI R 38/10 treffen lediglich eine verbindliche Regelung für die dort entschiedenen Einzelfälle und sind darüber hinaus nicht anwendbar. Der Gesetzgeber hat inzwischen eine gesetzliche Neuregelung getroffen und einen Abzug als Betriebsausgaben oder Werbungskosten in diesen Fällen ausgeschlossen (BeitrRLUmsG vom 07.12.2011 veröffentlicht im BGBI. I 2011, 2592 vom 13.12.2011 #############################

meine Frage, Was könnte Person A in diesem fiktiven Sachverhalt machen? Es sei angenommen, dass Person A bereits einen Einspruch eingereicht hat und dieser abgelehnt wurde.

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