Wer zahlt Vaterschaftstest wenn noch verheiratet und ist dasTrennungsjahr unterbrochen?

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5 Antworten

Wird das Kind während der Noch-Ehe geboren, ist der Ehemann "automatisch" der rechtliche Vater des Kindes, auch falls er nicht der leibliche sein sollte.

Will die Frau "für sich" feststellen lassen, wer der leibliche Vater ist, müsste sie beide Männer zum Vaterschaftstest auffordern und ggf. die Kosten dafür übernehmen.

Bezweifelt der Ehemann seine Vaterschaft, muss er diese anfechten. Dann muss ein gerichtlicher Vaterschaftstest erfolgen - den zahlt er nur, wenn er doch der leibliche Vater sein sollte. Stellt sich heraus, dass er es nicht ist, gehen die Kosten ggf. zu Lasten der Frau (wenn sie keinen tatsächlichen leiblichen Vater präsentieren könnte...).

Ist der andere Mann der leibliche Vater, verweigert aber  den Wunsch der Frau nach einem Vaterschaftstest, müsste sie ihn als Vater angeben und so einen gerichtlichen Vaterschaftstest "erzwingen" lassen. Ist er der Vater, zahlt er die Kosten, ist er es dann doch nicht, zahlt ggf. die Frau...

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Erstmal ist der noch verheiratete Partner der Vater. Ansonsten, warum zahlt deine Tochter nicht einfach den Test? 1. kostet er nicht viel und 2. weiß sie nicht wer der Vater ist, also hat sie doch genau so ein Interesse daran!?

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Kommentar von leila8
27.09.2016, 05:09

Sie ist bei der Caritas in Beratung und am 10. Oktober 2016 kommt jemand vom Jugendamt dort hin , zu dem Termin.

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Wenn sie privat einen Test machen wollen, dann muss der Auftraggeber des Tests natürlich auch bezahlen. Haben sie kein Geld, kann man keinen Test machen. 

Per Gesetz ist der Ehemann automatisch sowieso erst mal der Vater des Kindes. Das gilt für jedes Kind, dass in einer Ehe oder bis zu einem Jahr nach der Scheidung geboren wird. Er hat aber 2 Jahre Zeit, die Vaterschaft anzufechten, bzw. weiss er nichts von der Möglichkeit, dass ein anderer noch in Frage kommt, dann 2 Jahre nachdem er es erfahren hat. 

Soll der andere die Vaterschaft übernehmen, muss der Vater sie erst anfechten, dann erst kann der andere die Vaterschaft anerkennen, das kann ein längerer Weg sein. 

Ich verstehe jetzt aber nicht ganz, warum deine Tochter gerne wieder mit einem Mann zusammen sein will, der faul ist, nicht arbeitet und sie schlägt. Da fehlt mir echt das Verständnis. 

Warum kriegt sie das nicht nicht einfach alleine und zieht es gross, das wäre für Mutter und Kind wohl das Beste!

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Kommentar von leila8
29.09.2016, 04:04

Wir verstehen auch nicht was sie an dem ( kriminellen , vier Jahre jüngerem ( noch kindliche ) und ADHS Kranken findet. Wahrscheinlich seine so cooole Art. Derzeit hat sie wohl keinen Kontakt aber wissen kann man es leider nie. Können eben nur hoffen und beten. Da es keine Wohnungen gibt muss sie in ihrer eineinhalb Zimmer Wohnung knapp 40 qm. wohnenbleiben da würde da Jugenamt sicher auch nicht mitspielen. Ob sie das Kind alleine großziehen kann ist fraglich. leider kann ich ihr aus gesundheitlichen gründen nur stundenweise helfen. 

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Die Kosten für einen außergerichtlichen Test zahlt der der Ihn beauftragt. Bei einer gerichtlichen Anfechtung werden die Kosten in der Regel geteilt. Sofern die Mutter zum Zeitpunkt der Geburt verheiratet ist, wird der Ehemann automatisch Vater. Es sei denn es hat zur Zeitpunkt der Geburt ein Scheidungsanstrag vorgelegen und die Vaterschaft wird innerhalb eines Jahres nach der Scheidung von einen Anderen anerkannt (§1599 Abs 2 BGB).

Man beachte, das es für die Vaterschaftsanfechtungen eine kurze Frist von 2 Jahren gibt. 

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solange keine scheidung im raum steht, ist der ehemann rechtlicher vater des kindes. wenn der andere eventuelle kandidat jedoch der meinung ist, dass er der vater sei und nicht der ehemann, dann wird er einen vaterschaftstest erwzingen, in dem er ein vaterschaftsfeststellungsverfahren und auch anficht.  wenn er dann der biologische vater ist, wird der ehemann aus der vaterschaft entlassen und der andere vater kann anerkennen und wird eingetragen. kosten trägt mutti, gerade wenn sie mit absicht falsche angaben gemacht hat.

der andere mann kann dann das sorgerecht beantragen und sein umgangsrecht nachgehen. was soll also dieses ganze schmierentheater.

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