Wer zahlt Kosten bei Teilungsversteigerung?

4 Antworten

Die Kosten dürften sich je nach dem Wert so um ca. € 2.000 bis € 3.000 bewegen. Der Antragsteller muß in Vorleistung treten, damit das Verfahren in Gang kommt. Der Versteigerungserlös wird später um diese Kosten bereinigt unter den im Grundbuch eingetragenen Eigentümern nach deren Anteil aufgeteilt. So tragen dann letztlich alle die Kosten gleichmäßig, indem der Antragsteller seinen Vorschuß anteilig zurück erhält..

Die Kosten werden dem Versteigerungserlös vorab entnommen. Kommt es zu so einem nicht oder wird das Verfahren davor beendet, zahlt der Antragsteller. Die Höhe wird hauptsächlich aus dem Verkehrswert berechnet und deswegen kann man keine pauschalen Angaben machen.

Es gibt keine Versteigerungserlös vor dem Ende des Verfahrens, aus dem Kosten entnommen werden könnten! Folglich muß der Antragsteller bis dass ein Erlös gegeben ist, in Vorlage treten! Später erhält er dann, sofern ein Überschuß nach Bedienung der kosen des Verfahrens und den Forderungen vorrangiger Gläubiger verbleibt, seinen Kostenanteil zurück, während der andere Anteil zu Lasten des anderen Eigentümers abgezogen wird. Bleibt da nichts als Schulden übrig, dann hängt der Antragsteller auf seinen Kosten, die er versuchen kann, anteilig von dem anderen Eigentümer einzufordern, was immer dann schwierig wäre, wenn der denn dem Verfahren nicht beigetreten wäre, was er ja bekanntlich auch nicht muß!?! Für sonstige verbleibende Schulden insgesamt haften die Beteiligten solidarisch im Rahmen abgegebener selbständiger Schuldversprechen im Zusammenhang mit beurkundeten Grundpfandrechten.

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@schelm1

Mit vorab entnommen meinte ich vor allen anderen Ausschüttungen, die aus dem Versteigerungserlös bestritten werden. Dass der Antragsteller einen bzw. zwei Kostenvorschüsse leisten muss, sollte wohl selbstverständlich sein. Bei einer Teilungsversteigerung erhält man diese in der Regel aber immer wieder zurück.

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@Ronox

So ist das schon klarer! Ob man je nach Höhe der Gesamtkosten und noch bestehender Belastungen, z.B. für eine Bank, unter Zerschlagungsaspekten noch etwas herauserlöst, das hängt einzig und alleine von der Höhe des erzielten Meistgebotes ab, welches bei Zwangsversteigerung häufig sehr unangenehme Überraschungen bergen kann!?!

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@schelm1

Da die Kosten des Verfahrens bzw. Vorschüsse gem. § 109 ZVG noch vor den Ansprüchen aus § 10 ZVG entnommen werden, werden diese auch bei einem sehr niedrigen Meistgebot zurückerstattet. Selbst wenn dem nicht so wäre, wäre in den meisten Fällen noch genug Erlös vorhanden, um diese zurückzuerstatten, da in einer Teilungsversteigerung in der Regel nur die Zinsen der bestehenbleibenden Rechte aus dem Erlös zu entnehmen sind.

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Lohnt das?

Teilungsversteigerung:

Zitat: Die Teilungsversteigerung muss durch einen an der Gemeinschaft Beteiligten beantragt werden. Der Rechtspfleger prüft, ob der Antrag ordnungsgemäß ist. Im Antrag müssen die genaue Bezeichnung des Grundstücks sowie die Anschriften der übrigen Miteigentümer angegeben sein. Der Antragssteller und die anderen Mitglieder der Gemeinschaft müssen in der Regel im Grundbuch eingetragen sein. Darüber hinaus muss der Nachweis erbracht werden, dass die materiellrechtlichen Voraussetzungen zur Aufhebung der Gemeinschaft vorliegen.

Das Verfahren kann auf Antrag eines Beteiligten für bis zu sechs Monate einstweilen eingestellt werden, wenn dies bei Abwägung der widerstreitenden Interessen angemessen erscheint. Gehören zu der Gemeinschaft neben dem Antragsteller nur noch sein (früherer) Ehegatte, so kann das Verfahren auch zum Wohl des gemeinsamen Kindes für bis zu 5 Jahre eingestellt werden.

Das gerichtliche Versteigerungsverfahren entspricht im Grundsatz dem Grundstücksversteigerungsverfahren. Abweichungen gibt es insbesondere bei der Feststellung des geringsten Gebots und der Möglichkeit, vom Gesetz abweichende Versteigerungsbedingungen zu vereinbaren.

Wird der Zuschlag erteilt, bestimmt der Rechtspfleger einen Verteilungstermin. Zu diesem Termin hat der Ersteher sein Gebot zu bezahlen.

Ist es nicht besser, wenn du deinen Anteil über einen bankfinanzierten Kaufvertrag an deine Ex-Frau abwickelst?

Der Ertrag dürfte auch risikoärmer und höher sein.

Sie hat die Wohnung und du das Geld!

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@anders7777

Hat er das Geld? Bekommt er das im Zuge unwägbarer Unterhaltsforderungen denn noch von seiner Bank?l Zmindesten die persönliche Bonität scheint angegriffen - die materielle sei dahingestellt, wenn sich schon jemand über die Kosten eines solchen Verfahrens Gedanken machen muß!?!

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