Wer zahlt die Wasserversorgung?

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10 Antworten

Finde diese sowieso ungerecht teuer, hatte leider keine andere Wahl.

Wer entscheidet, was gerecht ist? Du hattest keine Wahl. Der Vermieter vermutlich die große Wahl. Warum hat er sich gerade Dich ausgesucht? Vielleicht ungerecht gegenüber allen anderen, die gerne die Miete gezahlt hätten und nicht darüber gemeckert hätten.

Es hängt darüber hinaus ganz allein von Deinem Mietvertrag ab, wer die Wasserkosten zu zahlen hat.

Zahlst Du eine Nebenkostenpauschale und im Mietvertrag steht, dass Wasser über diese Pauschale bezahlt ist, brauchst Du nichts zusätzlich abschließen oder zu bezahlen. Ist der Wasserverbrauch aber nicht in der Auflistung enthalten, fällt das zusätzlich an.

Zahlst Du aber eine Vorauszahlung für Betriebskosten, über die nach dem Abrechnungsjahr (meist Kalenderjahr) abgerechnet wird, ist es völlig egal, ob Du selbst einen Wasservertrag mit dem Versorger abschließt, sofern das überhaupt möglich ist, oder aber die Wasserkosten aufgrund der abgelesenen Zählerstände über die Jahresabrechnung auf Dich umgelegt werden.

Die Wasseruhr im Badezimmer wird im Übrigen kaum geeignet sein, um einen direkten Versorgungsvertrag mit dem Wasserwerk abzuschließen. Wie sieht die Uhr aus? Was steht drauf?

Ich glaube fast, Du hast einen Vertrag abgeschlosen über rund 6000 € pro Jahr, ohne überhaupt zu wissen, auf was Du Dich alles eingelassen hast. Kommt mir ziemlich leichtsinnig vor.

Es macht für mich mehr Sinn wenn man als Eigentumsbesitzer die Kosten trägt, jedoch nicht als normaler Mieter wo die Kosten sowieso zu hoch angesetzt sind.

Wie kommst Du auf diese schlaue Idee? Ist es der Eigentümer, der in Deiner Wohnung das Wasser verpritschelt oder bist es Du selber, der darüber mit seinem täglichen Handeln entscheidet. Du bist doch derjenige, der wäscht (oder nicht), mehr oder weniger lang duscht oder in der Badewanne badet.

Ein Single verbraucht zwischen rund 20 und 50 m³ Wasser pro Jahr. Allein an dem Unterschied sieht man schon, wie unterschiedlich die Rechnungen ausfallen können. Spitzenverbraucher kommen gut und gerne auf 80 - 100 m³. Wie sollte ein Vermieter/Eigentümer kalkulieren, um am Ende auf der sicheren Seite zu sein und nicht jede Menge drauf zahlen zu müssen? Als Mieter sollte man also froh sein, wenn man nach tatsächlichem Verbrauch zahlt, weil ein Zähler vorhanden ist und nicht nach einer vom Vermieter allgemein geschätzten Verbrauchsmenge. So hat man es selbst in der Hand und nur das ist wirklich gerecht.

Aber jetzt lies erst mal Deinen Vertrag genau durch und schau Dir die Wasseruhr genau an.

Kannst ja nochmal nachfragen.

Danke. Sehr detaillierte u brauchbare Antwort. 😉😊

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Was ist das denn für ein Wasserzähler?

Ein Haupt- oder Wohnungswasserzähler?

Ist es ein Hauptzähler mußt Du selbst einen Vertrag mit dem Wasserversorger abschließen.

Ist es ein Wohnungszähler sind die Wasserkosten in den Nebenkosten enthalten.

Zahlen mußt Du für die Wasserversorgung so oder so.

Der Unterschied ist nur das Du im 1. Fall direkt an den Versorger zahlst und mit dem abrechnest und im 2. Fall zahlst Du die Wasserkosten, zusammen mit den anderen Nebenkosten, an den Vermieter der 1 x jährlich darüber abrechnet.

 "...und zahle ganze 522€"

Leider eine Aussage, die in Verbindung mit deiner Frage nur zum Unverständnis beiträgt. Vermutlich meinst du die Gesamtmiete p.m. einschließlich der Zahlung der Betriebskosten, ausschließlich der Kosten für Trinkwasser/Abwasser.

Das wäre eine ungewöhnliche Kostenaufrechnung, denn Trinkwasserkosten sind in den Betriebskosten üblicherweise enthalten. Daher könnte man vermuten, dass du eine Betriebskostenpauschale ohne oder mit Heizkosten aber ganz sicher ohne Trinkwasserkosten bezahlst.

Also erkläre bitte die Betriebskostenzahlweise in deinem Mietvertrag.

Ein Wohnungswasserzähler ist ein Indiz, dass der Verbrauch des Trinkwassers mit dem Vermieter nach Verbrauch abzurechnen ist aber keinesfalls mit einem Wasserversorger. Wie werden denn die Warmwasserverbräuche in deiner Wohnung erfasst, die auch zum Trinkwasserverbrauch zählen?

Zwei Gedanken habe ich zu deiner Frage. Erstens wäre es interessant, was in deinem Mietvertrag steht, also speziell zu den Nebenkosten. Ich habe dich so verstanden, dass dort etwas von einer Pauschale steht (nicht Voruszahlung). Ob da die Kostenarten genauer aufgezählt sind wäre interessant.

Und zweitens kann ich mir nicht vorstellen, dass der Wasserversorger die Zähler akzeptiert, die man in der Wohnung hat. Normal sind das spezielle. Schon allein deshalb und aus anderen Gründen ist es üblich, dass die Wasserabrechnung über den Vermieter geht. Ruf doch einfach mal informativ an beim Wasserversorger, wie es sich an deiner Anschrift verhält.

.... bei uns immer der Grundstückseigentümer, denn es gibt hier nur eine Hauptwasseruhr. Seine Kosten kann er allerdings auf die Nutzer verteilen, wenn er es so vereinbart.

Schaue also bitte in die Urkunde, was du dort zu diesem Thema unterschrieben hast.

Dazu musst Du in Deinem Mietvertrag nachsehen. Dort ist aufgeführt, was in der Miete und in den Mietnebenkosten enthalten ist. Letzten Endes zahlst Du als Mieter aber immer die Wasserkosten, entweder über Nebenkosten oder über einen eigenen Vertrag.

Entweder trägst du sie über die Nebenkosten oder selber. Du musst also einfach gucken, welche Nebenkosten aufgelistet sind, ob da Wasser bei ist.

Was steht denn genau in Deinem Mietvertrag?

Wie werden da die Nebenkosten aufgeschlüsselt?

Üblicherweise rechnet die Stadt Wasser, Abwasser, Grundsteuer mit dem Eigentümer ab und bei der jährlichen Nebenkostenabrechnung, werden diese Kosten dann mit Deinen Nebenkostenzahlungen verrechnet.

Dazu musst Du die Wasseruhr am Jahresende ablesen u den Stand dem Vermieter/der Hausverwaltung mitteilen.

Betriebs und Heizkosten und die Heizkosten ist eigentlich Wasser..

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Sorry hab deine Antwort verwechselt. Das hab ich nämlich auch gedacht. Am besten ist, ich halte Rücksprache mit der Hausverwaltung.

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@SebastianA15

Ähm.....ich versteh zwar nicht so ganz was Du da jetzt verwechselt hast, aber mit der HV Rücksprache zu halten kann nicht verkehrt sein. 😊

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Im Mietvertrag steht was mit den Nebenkosten gedeckt ist. Wenn Wasser nicht drin steht, musst du es wohl selbst anmelden.

Du verbrauchst das Wasser, Du zahlsz es.

Es wird abgelesen und mit der Nebenkostenabrechnung abgerechnet.

Die Miete mag Dir teuer vorkommen, aber was meinst Du was der Bau des Hauses gekostet hat. Das war auch teuer.

Oh man lösch bitte dein Account wenn du keine Ahnung hast und mit Kritik kommst

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@glaubeesnicht

Das ist keine kompetente Antwort und bietet auch keine Hilfe zum Abrechnungsverfahren für den Fragesteller.

"Es wird abgelesen" ..... kommen die Außerirdischen und machen das? Fakt ist, in manchen Häusern schickt die HV jemanden u manchmal melden die Mieter selbst. Ich nehme die Ablesung zum Anlass u statte einmal im Jahr persönlich meinen Mietern einen Besuch ab.

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Der Bau des Hauses war auch teuer ???? Was ist denn das für ein unprofessioneller Spruch, ohne überhaupt zu wissen, was es für ein Haus ist. Hier steht nichts von Neubau mit Luxusausstattung oder aber Strohhütte.

Mir kommen gleich die Tränen für den armen Vermieter.....

Wenn man von 100 Euro NK ausgeht, für eine Person, dann ist das ein qm Preis (422 Euro :35 qm) von etwa 12 Euro kalt !!!!

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@Madita69
Der Bau des Hauses war auch teuer ???? Was ist denn das für ein unprofessioneller Spruch, ohne überhaupt zu wissen, was es für ein Haus ist.

Das war nur das Kontra zu:

und zahle ganze 522€. Finde diese sowieso ungerecht teuer,

Das ist auch eine seltsame Bemerkung, denn wenn es nicht gerechtfertigt wäre, muss man den Vertrag nicht machen und der Vermieter findet keinen Mieter.

Ein Bau kostet heute kaum unter 3.000,- pro qm. Wie soll man das unter 120,- Euro Netto Kat pro Jahr, also 10,- Euro pro qm mtl. Vermieten? Da sind wir für 40 qm. schon bei 400,- und + Nebenkosten schnell bei 550,-.

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@Madita69

@Madita69:

dann ist das ein qm Preis (422 Euro :35 qm) von etwa 12 Euro kalt !!!!

Na und! Hamburg ist Deutschlands zweitgrößte Stadt mit bekanntermaßen hoher Lebensqualität. Da sind 12 € nicht wirklich viel. Abgesehen davon, wer sagt Dir, dass 100 € Nebenkosten ausreichen? Ich würde eher von ca. 140 € pro Monat ausgehen.

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@bwhoch2

Mit Fahrstuhl, Sauna u Schwimmbad und einem Privatgärtner für die Rosen sind 140 Euro angemessen. Die Rechnungen kann man dann ja einsehen.

Und nochmal: Hier ist gar nicht gesagt über welche Ausstattungsmerkmale die Wohnung verfügt. Da zählen die Details u der Mietspiegel.

Aber leider gibt es eben auch Vermieter, die alles rausholen was geht........

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@wfwbinder

"Der Vermieter findet keinen Mieter" ??? Unrealistischer gehts auch nicht mehr ........

Du gehst hier von einer Neubauberechnung aus. Bauen war schon lange nicht mehr so günstig wie zur Zeit. Aber Du kennst das Haus u die Ausstattung in diesem Fall überhaupt nicht.

Leider müssen die Leute auch in Hamburg oft erst mal nehmen was sie kriegen können.

Und das wird von einigen Vermietern bis zum Äußersten getrieben.

Für 35 qm jeden Monat über 500 Euro zu bezahlen sind viel Geld. Auch wenn es ein subjektives Gefühl ist und das darf man auch gerne äußern.

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@Madita69

Wir haben in Deutschland ein Problem, dass nicht genügend Wohnraum erreichtet wird. Wenn in einem Bereich zu wenig investiert wird, ist es praktisch immer ein Zeichen dafür, dass es sich nicht lohnt.

Wenn ich in Deutschland baue, habe ich ein Problem über 3 % Miete gerechnet auf die Bauosten zu kommen.

Ich bin selbst Vermieter, aber nicht in Deutschland, sondern in dem Land, in dem ich ab Herbst 2019 meinen Ruhestand verbringen werde. Dort habe ich eine Miete von 10 % bezogen auf Baukosten/Kaufpreis.

Mit Fahrstuhl, Sauna u Schwimmbad und einem Privatgärtner für die Rosen sind 140 Euro angemessen

Ich wundere mich manchmal über die Höhe der Nebenkosten, denn ich kenne durch meine Arbeit (Steuerberatung/Unternehmensberatung) massenhaft Mietverträge. Manchmal sind die Nebenkosten sehr hoch und manchmal relativ moderat. Meist hängt es mit sehr Wartungsintensiven Aufzuganlagen zusammen.

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@Madita69
"Der Vermieter findet keinen Mieter"

Bitte den Zusammenhang beachten. Ich hatte es geschrieben

denn wenn es nicht gerechtfertigt wäre, muss man den Vertrag nicht machen und der Vermieter findet keinen Mieter.

Wenn es zu teuer wäre, würde der Vermieter keine Mieter finden. Solange bei einer Besichtigung 20 Leute kommen, müssen die Konditionen ja wohl passen. Das ist Marktwirtschaft. Wer die Miete nicht zahlen kann (im Verhältnis zu seinem Einkommen) hat Recht auf Wohngeld.

Dazu kommt es auf die Gegend an. In Berlin kann ich 35 qm für 340,- Euro warm mieten und für 700,- Euro.

für 340,- im Wedding, oder Marzahn und für 700,- in der Nähe vom Potsdamer Platz.

Wenn ich am Potsdamer Platz arbeite kann ich auch für 340,- wohnen und für 65,- Euro ein BVG Abo abschließen.

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@wfwbinder

Und was hat das jetzt mit Hamburg u dem Abrechnungsverfahren bezüglich Frischwasser für den Fragesteller zu tun ???

Nüscht, wie der Berliner sagt. 😁

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@Madita69

Stimmt, aber Du hattest die Diskussion in die Richtung geführt.

In Sachen der Originalfrage ist es es einfach nur eine Tatsache, dass der Frager das Wasser, was er vrerbraucht, gemessen mit der Wasseruhr, auch zahlen muss.

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