Wer zahlt die Bergung und Entschärfung der Blindgänger?

7 Antworten

Der Kampfmittelräumdienst ist eine öffentliche Einrichtung und wird ganz normal aus Steuergeldern bezahlt. Was sollen denn die Briten damit zu tun haben? Die würden höchstens fragen, wer denn den Krieg angefangen hat.

Dann würden sie aber auf sich selbst zielen. Großbritannien und Frankreich haben am 3. September 1939 Deutschland den Krieg erklärt und nicht umgekehrt. Grund war der deutsche Angriff auf Polen zwei Tage vorher. Aber da könnte man auch fragen: Was geht Großbritannien und Frankreich ein deutsch-polnischer Grenzkonflikt an?

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Die Kosten trägt der Auftraggeber - demzufolge der Grundeigentümer; die Untersuchung von Baugrund durch den Kampfmittelsuchdienst ist bei Erdarbeiten Pflicht.

Falsch

Bei Privatgrundstücken bezahlt jedoch das jeweilige Bundesland die Bergung und Entsorgung der Bombe

FAZ.NET

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@WeVau

Das ja, aber die Untersuchung nicht. Bei Kampfmittelfunden handelt es sich um sog. Kriegsfolgekosten, für die der Staat einspringen muss. Das heißt aber leider noch lange nicht, dass die erforderliche Bodenuntersuchung auch kostenlos wäre; die muss nämlich immer der Eigentümer bezahlen.

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Hallo Jungs, alles falsch. Als ehemaliger stellv. Leiter eines Kampfmittelräumdienstes kann ich euch folgendes sagen. Die Bundes R.D. ist der rechtsgültige Nachfolger des III. Reiches. Somit muss die Bundes R.D. alle!!! Kosten übernehmen, welche sich aus dieser Situation ergeben. Wer Probleme damit hat, kann sich gerne an mich wenden, Ich habe das entsprechende Gestzblatt zur Hand. gerd litzenburger@arcor.de

der staat bezahlt die bergung und entschärfung von blindgängern aus dem krieg, also indirekt wir alle.

es ist soo schrecklich, was da in göttingen passiert ist....

Käme man auf die Idee, für Kriegsfolgen das Verursacherprinzip anzuwenden, dann hätten wir kein Hemd mehr auf dem Leib, so teuer würde es für Deutschland.

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