Wer zahlt denn die Zerstörung von Privateigentum am G20 Gipfel?

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18 Antworten

Wir alle zahlen das. Entweder wird der Schaden durch die Versicherung übernommen, und dann zahlen wir es alle durch die Umlage auf die Kosten aller Versicherten, oder es wird von Staat bezahlt, und auch das ist unser Geld, was dann an anderer Stelle fehlt.

Und sogar wenn der einzelne Geschädigte alles selber übernehmen muss, da ihm niemand hilft, haben wir davon die Auswirkungen zu tragen, denn so jemand wird sich bei der nächste Wahl vielleicht weiter nach rechts bewegen als vor den Krawallen. Denn diese eindeutige "Gewalt von links", die ja immer neben der "staatsgefährdende Gewalt von Rechts" als eher harmlos abgetan wird, hat auch Auswirkungen auf die politische Positionierung der Opfer.

Wenn der Verursacher nicht gefunden wird, zahlt entweder die Versicherung des Geschädigten (wenn vorhanden) oder Geschädigte bleibt, was ich für sehr Wahrscheinlich halte auf dem Schaden sitzen. Und selbst wenn man den Verursacher findet, stellt sich die Frage ob er überhaupt das Geld hat um den Schaden zu begleichen.

Was auch noch möglich wäre, dass der Staat den betroffenen Bürgern auf Freiwilliger Basis die Schäden zumindest Anteilig ersetzt. Was ich aber bezweifle. Also werden nach bisherigem Stand die Geschädigten eher auf ihren Schäden sitzen bleiben.

"Und das halt wenn kein Täter ermittelt wurde."

Wie willst du Täter ermitteln, die vermummt sind, kein Deutsch sprechen, von JWD angereist sind und wieder dorthin verschwinden?

Die Leidtragenden sind die normalen deutschen Bürger. Die zahlen:

entweder direkt, oder durch höhere Versicherungs-Prämien und höhere Steuern. Meinst du, die Polizei und die Feuerweht arbeiten für Gottes Lohn?

latricolore 08.07.2017, 13:55

kein Deutsch sprechen

???

Alles pöse Flüchtlinge?

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HansH41 08.07.2017, 14:30
@latricolore

Man konnte lesen: Die Vermummten haben die Anweisungen der Polizei nicht verstanden. Sie konnten kein Deutsch.

Da sie vermummt waren. konnte man auch nicht feststellen, woher sie kamen. Ich vermute aber, es waren keine Flüchtlinge, sondern die internationale Krawallszene.

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Derartige Schäden sind nur bedingt versichert. Bei KFZ käme die Vollkasko für Beschädigungen und Zerstörung auf, aber bei Gebäuden wird es schwierig. Die VGV versichert Vandalismus nur mit zusätzlichen Policen, und da auch nur sehr begrenzt. Glasbruch ist zum Beispiel ausgeschlossen. Im Zweifelsfall bleibt der Eigentümer auf dem Schaden sitzen.

Wenn der Verursacher ausfindig gemacht werden kann, dann der Verursacher.

Ansonsten bleibt der Geschädigte auf seinen Kosten sitzen oder muss wenn vorhanden seine Versicherung in Anspruch nehmen.

Luftkutscher 08.07.2017, 10:11

Wenn der Verursacher nicht die nötigen finanziellen Mittel hat, um den Schaden zu ersetzen, dann ist da nichts zu holen. Das dürfte in den meisten Fällen der Fall sein, wenn der Verursacher ermittelt werden kann. Gut situierte Bürger mit entsprechendem finanziellen Hintergrund beteiligen sich nicht an solchen Straftaten. 

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Antitroll1234 08.07.2017, 12:57
@Luftkutscher

Wenn der Verursacher nicht die nötigen finanziellen Mittel hat, um den Schaden zu ersetzen, dann ist da nichts zu holen.

Das ändert ja nun einmal gar nichts daran, dass der Verursacher der erste Ansprechpartner ist und für den angerichteten Schaden in der Haftung steht. Eine vorhandene Kasko würde in Vorleistung treten und den Schaden bei dem Verursacher einklagen.

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Sehr viele Schäden werden von den Eigentümern selbst gezahlt werden müssen, wenn keine entsprechende Versicherung besteht, respektive der Verursacher nicht zu ermitteln ist.

Die Antwort ist einfach:

Wir alle!

Über Preiserhöhungen, Steuern oder über die Versicherungserhöhungen. 

Für die Betroffenen ohne Versicherung, die sollten bei den Behörden nächste Woche anfragen und keine Ruhe mehr geben. Das hatte teils wirklich nichts mehr mit dem Demonstrationsrecht zu tun.

Die Bezeichnung dieser Chaoten, Vandalen und Anarchisten als Linke widerstrebt mir. Das sind hirnlose Gewalttäter. Ich denke auch eher links, aber dieses Verhalten in Hamburg lässt einen nur sprachlos werden. Wenn sich solche diametral entgegengesetzte Politiker zusammenfinden anstatt sich zu bekämpfen, ist das erstmal zu begrüßen. Allerdings hätte man nicht eine solche Stadt wie Hamburg wählen sollen. Da sollten die Verantwortlichen tatsächlich die Betroffenen entschädigen.

Versicherungen, bei Personenschäden greift möglicherweise das Opferentschädigungsgesetz ansonsten der Steuerzahler über Sonderabschreibung oder eine mögliche Sonderentschädigung für die Opfer der linksextremen Gewalt, die man noch beschließen müsste. Mit geringer Wahrscheinlichkeit überführte Täter.

Ansonsten der Geschädigte selber.

Wenn die Versicherung nicht einspringt, was wahrscheinlich ist (Ausschlussklausel), dann trägt man den Schaden entweder selbst oder aber der Staat, also der Steuerzahler, springt ein!

Luftkutscher 08.07.2017, 10:13

Weshalb sollte der Staat die Kosten übernehmen? Dazu besteht weder eine Veranlassung noch eine Rechtsgrundlage..  

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alarm67 08.07.2017, 10:17
@Luftkutscher

Das ist richtig, habe ich auch nicht behauptet!

Wollen wir wetten, dass die trotzdem, freiwillig, einspringen!?!?

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alarm67 10.07.2017, 16:30
@Luftkutscher

@Luftkutscher

Nachtrag:

Bundeskanzlerin Angela Merkel und der OB Olaf Scholz sagen den Opfern bereits finanzielle Entschädigung zu.

Sprich: Der Steuerzahler zahlt! 😎

Ob DU oder wir das wollen, zählt NULL!

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Sofern die Betroffenen keine direkte Versicherung gegen solche "Vandalismus-Schäden" abgeschlossen haben, zahlen sie die Zeche selbst.

Und selbst bei einer entsprechenden Versicherungsdeckung zahlt die Allgemeinheit durch eventuelle höhere Versicherungsbeiträge in der Zukunft.

Deshalb sollte man gegen solche Gewalttäter, welchen es wohl kaum um die "Demonstration" geht, sondern um blinde Gewalt, viel härter vorgehen dürfen. Nicht nur per Gesetz, wenn man sie überhaupt erwischt, sondern auch bereits im "Straßenkampf". Unsere Gesetze sind teilweise viel zu lasch für den heutigen menschlichen "Abschaum".

Das müssen die Geschädigten wohl selber (oder deren Versicherung) bezahlen, da kein Täter ermittelt wurde. 

Gegen eine unbekannte Gruppe linke Randalierer hat man keine Chance.

Hoffentlich sind die Leute gut versichert gegen Vandalismus - das deckt aber normalerweise die Hausratversicherung (Wohnungsinventar) ab. An Schäden des Hauses wird wohl die Wohngebäudeversicherung eintreten. 

FordPrefect 08.07.2017, 10:14

Nein. Vandalismus ist nur mit separaten Policen und da auch nur minimal versicherbar.

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RobinHood111 08.07.2017, 10:18
@FordPrefect

Dann lies´mal das:

Vandalismus tritt meist als Sachbeschädigung an Auto, Haus und Garten oder zusammen mit einem Einbruch in die Wohnung auf.

Schäden am Haus bezahlt die Wohngebäudeversicherung – bitte überprüfen Sie Ihren Vertrag.Sachbeschädigungen in der Wohnung durch randalierende Einbrecher ersetzt Ihre Hausratversicherung, Vandalismus-Schäden am Auto Ihre Kfz-Vollkasko-Versicherung.Graffiti sollten Sie möglichst schnell entfernen. Ein Schutzlack an der Hauswand verhindert, dass sich die Farbe festsetzt.

Videokameras, Bewegungsmelder, Alarmanlagen und wachsame Nachbarn schrecken Randalierer und Einbrecher ab.

Melden Sie einen Vandalismus-Schaden sofort Ihrer Versicherung, spätestens am nächsten Tag. Zeigen Sie den Fall bei der Polizei an.

aus www.allianz.de

Alles klar ?

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FordPrefect 08.07.2017, 10:23

Dann lies dir das mal selbst durch. Da stehen nicht umsonst "bitte überprüfen Sie Ihren Vertrag". Die normale VGV deckt nämlich genau keine Vandalismusschäden. Und exakt das habe ich ja geschrieben.

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Hallo.

Gestern abend wurde gesagt, Scholz und Merkel das der Bund zusammen erst bezahlen, wenn kein Täter ermittelt wird. ????????????????

Im Endeffekt wir egal ob über unsere Steuern oder die Versicherungsprämie.

AM billigsten ist´s wohl (perverser weise) wenn die Täter nicht erwischt werden, denn die sind mutmaßlich vermögenslos und wir müssten noch deren Pflichtverteidiger mitfinanzieren. Bei Tschäpe z.B. sind das schon über 50 Millionen €, die dem Steuerzahler dieser Prozess kostet.


Links denken die Randalierer nicht - die denken überhaupt nicht, denn ohne Hirn geht das Denken nicht.

Die Gestalten die unser System am laufen halten und täglich 8-12 Stunden malochen gehen.

Luftkutscher 08.07.2017, 10:16

Ich arbeite täglich 12 Stunden und sehe trotzdem keine Veranlassung, die Schäden von irgendwelchen Privatleuten zu übernehmen. 

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alarm67 08.07.2017, 10:20
@Luftkutscher

Tja, nur das entscheidest nicht Du, das entscheidet nun mal Vater Staat!

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Luftkutscher 08.07.2017, 10:53
@alarm67

Denkbar ist, dass die geschädigten eine finanzielle Zuwendung seitens der Finanzverwaltung oder aber einen Steuernachlass erhalten. Sicher ist das aber nicht, denn der Staat hat weder eine Veranlassung noch eine Verpflichtung für solche Schäden aufzukommen.  

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LouPing 08.07.2017, 12:21
@Luftkutscher

Hey Luftkutscher

Und was glaubst du-wer ermöglicht und trägt letztlich diese Zuwendungen? 

Richtig-nicht die Täter im einzelnen,sondern wir alle. 

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Jeder hat wohl für alle Fälle eine entsprechende Versicherung abgeschlossen...

Luftkutscher 08.07.2017, 10:15

Jeder? Das dürfte bei Wohneigentum und bei Neuwagen der Fall sein. Bei älteren Fahrzeugen haben nur die wenigsten Halter eine entsprechende Kaskoversicherung.  

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