wer zahlt 2. Hausgutachten?

4 Antworten

Die Witwe will nun noch ein Gutachten aus dem Jahr der Schenkung, obwohl sie weiß, dass das Haus vor zwei Jahren im gleichen Zustand war und im Gutachten die Änderungen innerhalb der zwei Jahre aufgeführt sind.

Wenn die Erben und insbesondere der Beschenkte das Gutachten zum Erbzeitpunkt akzeptieren, ist das geradezu ideotisch. Es zählt bei der Bewertung nämlich der geringere Wert, sogn Niederwertigkeitsprinzip §2325 Abs 2 BGB.

http://dejure.org/gesetze/BGB/2325.html

Außerdem fällt das Gutachten den Nachlass zur Last, reduziert also den Pflichtteilsanspruch in jeden Fall.

Warum die Witwe sich so verhält - sie will nur KOntakt über ihren Anwalt - ist uns unerklärlich

Zumal ein Anwalt eigentlich wissen sollte, das sich der Pflichtteil dadurch in jeden Fall reduziert.

die Schulden müssen die Kinder vom eigenen Privatvermögen zahlen.

Die Schulden reduzieren natürlich den für den Pflichtteil relevanten Nachlasswert. Die übrigen Kindern können von den Beschenkten ebenfalls den Pflichtteil verlangen. Somit muß letztlich der Beschenkte für alle Kosten aufkommen und die Pflichtteilberechtigten bekommen anteilig weniger Pflichtteil.

Außerdem hätten die Erben natürlich die Möglichkeit eine Nachlassinsolvenz zu beantragen womit der Insolvenzverwalter die Schenkung wieder rückgängig machen kann.

1. Ja, die Pflichtteilsberechtigte hat Anspruch auf die Feststellung des Schankungswertes zum Zeitpunkt des Besitzübergangs.

2. Die Kosten teilen sich alle Begünstigten, also auch die Antragstellerin anteilig. 

Bei einem solchen Fall, hätte der Gutachter gleich zwei erstellen sollen. Zeitpunkt Schenkung und Todestag. Wenn kein Barvermögen mehr vorhanden ist, müssen dies die Erben bezahlen und der anteilige Betrag des Pflichtteils Berechtigten wird bei einer kommenden Auszahlung abgezogen.

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