Wer würde für meine Beerdigung aufkommen?

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6 Antworten

Das Kind würde dafür aufkommen müßen selbst wenn es das Erbe ausschlägt. Dann gilt nämlich die Erbschaft nach § 1953 I BGB zwar als nicht angefallen – es entfallen damit aber nur sämtliche zivilrechtliche Verpflichtungen, ( beispielweise die Räumung der Wohnung des Verstorbenen oder die Verwaltung des Nachlasses. )

Allerdings kann das Kind eine sogenannte Sozialbestattung beantragen. Hierbei übernimmt der zuständige Sozialhilfeträger die erforderlichen Kosten für eine einfache Bestattung. Voraussetzung ist aber dass dem Kind die Übernahme der Kosten im Einzelfall nicht zumutbar ist.

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Kommentar von ragglan
15.07.2017, 00:31

Kannst du noch etwas über die Grenzen der angesprochenen Zumutbarkeit sagen? Höhe der Freibeträge oder wo man sich im einzelnen darüber schlau machen kann?

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Hallo ragglan,

wie von Caila erklärt müssen die nächsten Verwandten für die Bestattung aufkommen, weil in Deutschland die Bestattungspflicht gilt.

Die Situation, dass die Hinterbliebenen für die Bestattungskosten aufkommen müssen, obwohl man beispielsweise seit längerer Zeit nicht in Kontakt steht und das auch nicht gewünscht ist, kann man ganz einfach vermeiden.

Mit einer Monuta Sterbegeldversicherung muss man sich keine Sorgen darüber machen, wer die Bestattung finanziert - die Versicherung trägt die Kosten und auf Wunsch kann auch die komplette Organisation übernommen werden.

Selbst, wenn man sich über die Kosten keine Gedanken oder Sorgen macht - mit einer Trauerfall-Vorsorge ist sichergestellt, dass man ein würdevolles Begräbnis bekommt und die eigenen Wünsche berücksichtigt werden.

Mehr Informationen dazu gibt auf unserer Homepage unter monuta.de.

Viele Grüße

Lisa Mohn
Monuta Versicherungen

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Kommentar von ragglan
17.07.2017, 10:59

Danke Lisa,

ich persönlich finde eine solche Versicherung sehr sinnvoll, allerdings empfindet es die betroffene Mutter als Zumutung.

Danke dennoch für deine selbstlose Antwort ;) vielleicht kann ein hier Lesender damit etwas anfangen.

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Hallo Ragglan,

es ist schon viel richtiges gesagt worden - Deine Tochter ist und bleibt bestattungspflichtig, hat aber unter Umständen Anspruch auf Bestattungskostenzuschuß vom Sozialamt. Diesen muß sie beantragen, wenn Du verstorben bist.

Massengräber gab es vom Mittelalter bis ins 19. Jahrhundert als Armengräber, in Kriegen und in den KZs bei den Nazis. Diese Zeiten sind glücklicherweise vorbei. Heute gibt es als pflegefreie Grabstelle (und für die, deren Angehörigen es egal ist, wo jemand liegt) anonyme Erd- bzw. Urnengräber auf Friedhöfen, die dann während der Ruhefrist durch die Friedhöfe gepflegt werden - meist mit Rasen oder Efeu drauf.

Zu der Werbung, die hier Monuta für sich gemacht hat - überleg Dir das gut - wenn Du keine Gesundheitsfragen beantworten möchtest (z.B., weil Du Vorerkrankungen hast und dann der Beitrag stark steigen würde) hast Du eine Wartefrist (bis die volle Versicherungssumme ausgezahlt würde) von 24 Monaten und in dieser Zeit, stürbest Du, kämen ganze 80% (!) der von Dir eingezahlten Gelder wieder zur Auszahlung - ganz schlechtes Geschäft meiner Meinung nach.

Solltest Du die Absicherung Deiner Tochter (als Wiedergutmachung vielleicht?) in Erwägung ziehen, mach lieber einen Abschluß mit der IDEAL-Versicherung:

Da gibt's schon mal nur 18 Monate Wartefrist, aber selbst in dieser Zeit wird schon anteilig gezahlt - nämlich

  1. - 10. Monat 100% der eingezahlten Beiträge

10. - 12. Monat 25% der Versicherungssumme

13. - 15. Monat 50% der Versicherungssumme

16. - 18. Monat 75% der Versicherungssumme

ab 1. Tag des 19. Monats 100% der Versicherungssumme + Zinsen + Überschußanteile

.... und die Bestattung wird auch noch organisiert von der/über die IDEAL, wenn Du das möchtest.

Also überleg's Dir und alles Gute - vielleicht wär' ja auch eine langsame Wiederannäherung mit Deiner Tochter möglich - z.B. auf der Basis der Mitteilung, daß sie sich dereinst keine Sorgen über Bestattungskosten, Sozialamtsanträge u.ä.m. machen muß, weil Du dafür vorgesorgt hast.

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Kommentar von ragglan
17.07.2017, 12:41

Krieg der Versicherungen ^^   

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Sozialbegräbnis.

Eigene Kinder sind vorrangige Unterhaltsverpflichtungen also ist wahrscheinlich keine Masse da aus der das Begräbnis bezahlt werden kann.

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Müsste sie zahlen?

Ja. Wenn sie kann. Bestattungspflicht ist unabhängig vom Erbe.

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Wenn keiner zahlt gibts Massengräber

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Kommentar von ragglan
15.07.2017, 00:14

Und da wird dann immer ne Schippe Löschkalk drauf gemacht, bis es voll ist? 

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Kommentar von Klavier11
15.07.2017, 00:17

Die meisten Menschen die ich kenne haben selber ein Sparbuch und sagen den Angehörigen dass das für die Beerdigung ist damit das für niemanden zur Last wird.

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Kommentar von Klavier11
15.07.2017, 00:29

Ist deine Sache nicht meine!

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