Wer würde das erbe bekommen?

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8 Antworten

50% des Anteils Deines Vaters geht an sie, die anderen 50% werden unter seinen eigenen Kindern verteilt.

Mit ihren dann 75% kann die Dame natürlich später tun, was sie möchte. Tut sie gar nichts, geht der Anteil natürlich an ihre eigenen Kinder.

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Zunächstmal muß man beachten, das die Ehegatten bei der Zugewinngemeinschaft getrennte Vermögen haben. Vererbt wird das Vermögen des Erblassers. Im Erbfall ohne Testament erbt der Ehegatte 25% + 25% pauschalen Zugewinnausgleich. Die anderen 50% gehen zu den leiblichen oder adoptieren Kindern des Erblassers.

In der Regel, d.h. wenn der Erblasser nicht durch bestehenden Erbverfrag oder früheres Berliner Testament gebunden ist, kann der Erblasser per Testament nach freien Belieben Erben einsätzen. Kinder haben dann aber einen Pflichtteilsanspruch, der die Hälfte des gesetzlichen Erbes in Geld beträgt. Schenkungen der Ehegatten untereinander zählen dabei bei der Berechnung des Pflichtteils mit. Auch Schenkungen an Dritte zählen, werden aber pro Jahr um 10% abgeschmolzen.



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Ich denke, dass Dein Vater und seine Frau, ein s.g. "Berliner Testament" verfassen werden, um ihre gesamten Angehörigen erst einmal versorgt zu wissen!

Da es derzeit noch sehr kleine Kinder in der Familie gibt, wären die für mich vorrangig abzusichern, so dass sie auch die Möglichkeit haben, ihre Kindheit vielleicht in dem jetzt vorhandenen Haus zu verleben!

Ein Berliner Testament bedeutet, dass erst einmal die gesamte Erbmasse an den Ehepartner geht und sollte ein Kind zu Lebzeiten dieses Ehepartners, irgendwelche Ansprüche stellen und ihn damit vielleicht sogar in Existenznot bringen, so wird es nach Ableben des länger lebenden Ehegatten, auch nur einen kleinen Pflichtteil bekommen!

Es macht also wenig Sinn, wenn man sich zu Lebzeiten der Eltern bereits Gedanken um sein evtl. zukünftiges Erbe macht! Bei schlechtem Benehmen der Kinder, kann das dann durchaus extrem klein ausfallen ;-)

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Es wird das Vermögen aufgeteilt. 25% des Gesamtvermögens, somit 50 % des Vaters gehen an seine Kinder zu erst mal gleichen Teilen, wenn es nicht anders bestimmt wurde

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Die Ehefrau ist nicht vorrangig - es sei denn, der Vater hätte sie in seinem Testament zusätzlich bedacht. Die Haushälfte ist sowieso in ihrem Besitz, wenn es dafür einen Vertrag oder Nachweise gibt.

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Auf den Pflichtteil hast du immer Anspruch. Bei dem Haus kommt es darauf an, wer im Grundbuch steht.

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Die Ehefrau beerbt ihn ebenso, wie ihn seine leiblichen Abkömmlinge beerben.

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Ihr werden vermutlich 50% des Hauses gehören und lebenslanges Wohnrecht zugesagt. 

Sie kann ihren Kindern nur das vererben, was auch wirklich ihr gehört.

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