Wer wird eher in einer Abteilung gekündigt, 30 jähriger Familienvater oder ein 50 jähriger Angestellter?

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5 Antworten

Die Sozialauswahl bei einer betriebsbedingten Kündigung ist von so vielen Faktoren abhängig, dass es hierauf keine pauschale Antwort geben kann, wie die Faktoren Be­triebs­zu­gehörig­keit, Al­ter, Un­ter­halts­pflich­ten, Schwer­be­hin­de­rung gewichtet werden..... zumindest nicht hier zwischen Tür und Angel...Der 50-jährige mit 20 Jahren Betriebszugehörigkeit hat mit hoher Wahrscheinlichkeit bessere Chancen, die Sozialauswahl zu überstehen und viele Kammern sehen es nicht gern, wenn ältere Arbeitnehmer auf Kosten der Allgemeinheit entsorgt werden.


http://www.hensche.de/Rechtsanwalt\_Arbeitsrecht\_Handbuch\_Sozialauswahl.html

Außerdem wird jeder Arbeitgeber versuchen, den 30-jährigen zu entsorgen, was angesichts von mindestens 10 Monatsgehältern Abfindung für den 50-jährigen nachvollziehbar sein dürfte.


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Kann man von den Sozialdaten her nicht eindeutig festlegen. Zugunsten des 30-jährigen sprechen die bestehenden Unterhaltsverpflichtungen. Zugunsten des 50-jährigen dagegen die deutlich längere Betriebszugehörigkeit. Ich würde beide Entscheidungen nicht für eindeutig falsch halten - in einem Klageverfahren bietet das natürlich jedem genug Argumentationsmaterial um zumindest noch eine Abfindung zu erhalten.

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Das kann man so nicht beantworten, denn jede Firma hat eigene Wertehaltungen und dann kommt es noch auf die finanzielle Situation drauf an. Ist der Geschäftsführer überzeugt, dass ein 30jähriger mehr Chancen auf dem Arbeitsmarkt hat als ein 50jähriger und kann er sich die höheren Kosten für den Älteren leisten oder der 30jährige kommt der Firma viel billiger, wenn es nur um die Kosten geht, dann wird er sich für den Jüngeren entscheiden.
Es gibt dann noch viele Überlegungen und ich habe von Firmen Unterschiedlichstes erlebt, daher glaube ich, dass man die Frage nicht klar beantworten kann.

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Die sozialen Komponenten spielen sicher eine große Rollen. Da schließe ich mich den Vorschreibern an.

Aber es kommt auch darauf an. wie wichtig der Einzelne mit seinem Wissen  für den Betrieb ist und wie seine Stellung unter den Arbeitskollegen ist.

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