Wer weiß wie Bratkartoffeln funktionieren?

11 Antworten

Eieieiei, bei manchen Antworten tut es mir in meiner beruflichen Seele weh. Also: Die Kartoffeln schälen und alle in etwa gleich große Scheiben, ca 1cm schneiden. Sie sollten noch so stabil sein, dass sie zusammenhalten, denn sonst hast du am Ende nur Kartoffelpampe. Ich hoffe, die Kartoffeln sind auch festkochende oder wenigstens vorwiegend festkochende, da es sonst nicht stabil genug ist. Wenn die Scheiben recht groß sind, halbiere oder viertel die Kartoffel ruhig der Länge nach. Die Stücke sollten alle Mundgerecht sein. Dann erhitzt du eine sehr breite Pfanne gut. Wenn sie heiß ist, gibst du Bratöl, also Rapsöl oder Sonnenblumenöl, welches nicht kalt gepresst wurde, dazu. Am Öl solltest du nicht geizen. Die Pfanne darf damit gut bedeckt sein. Natürlich nicht ersäufen, denn du willst sie ja braten und nicht fritttieren. Mach ca. eine Bodenschicht mit Öl rein. Direkt im Anschluss die Bratkartoffeln, aber nur so viele, dass sie alle liegend den Pfannenboden berühren.Dann lässt du sie anbräunen. Dabei unbedingt nicht bewegen, das verzögert das Braten nur und die Kartoffeln gehen kaputt. Wenn man seitlich an der Kartoffel die Bräune erkennt, dann alle Kartoffeln wenden und jetzt die Zwiebeln, die vorher gewürfelt wurden, dazu geben. Ich mach noch gerne Speckwürfel dazu, aber du hattest das nicht erwähnt, deswegen erzwinge ich das nicht. Nach ca. 2 Minuten noch 2-3 Scheibchen Butter in die Pfanne verteilen. Sobald die Butter verschmolzen ist und die Zwiebeln braun-glasig sind, mit Salz und Pfeffer (am besten aus der Mühle, die sind aromatischer) würzen, manche mögen es auch mit Kümmel. Wenn du hast und magst, noch gehackte Petersilie am Ende drüber und servieren. Guten Appetit!

Edit: Das Ei natürlich in einer separaten Pfanne braten.

Das ist ganz nach meinem Geschmack! Ich wäre nur etwas vorsichtiger mit dem Öl.

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@spanferkel14

So war ich auch in meiner Ausbildung, immer nur nen Tropfen. Aber 20 verbrannte Pfannen später hab ich mal ne ganze Suppenkelle Öl reingeleert und siehe da - 1a Kartoffeln.

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@LaurentSonny

Nein, natürlich nicht zu wenig. Aber ich mag's halt noch weniger, wenn zu viel Fett dran ist. - Deshalb mache ich häufig auch Pommes. An den rohen Kartoffeln bleibt ja immer nur grad so viel Öl hängen, wie unbedingt nötig - und das ist immer weniger als bei Bratkartoffeln, die ja fast wie ein Saugschwamm reagieren.

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@spanferkel14

Das ist richtig. Bratkartoffeln sind ja auch keine Diätspeisen, sondern isst man sowieso meist, wenn es sündig und fettig wird. Deswegen auch der Speck.

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@LaurentSonny

🤣 Dem ist nichts entgegenzusetzen außer, dass ich es eben nicht gern so fettig mag. Ich denke bei dieser leckeren "Sünde" selten an die Kalorien, tu meistens auch Speck, Kümmel und ne Ladung Zwiebeln dran, aber ich möchte nicht, dass dann hinterher sogar noch auf dem Teller ne richtige Fettschicht übrig bleibt.

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Als erstes die Kartoffeln schälen und in gleichmäßige dünne Scheiben schneiden, eine Stunde in kaltes Wasser legen, das ist wichtig um die Stärke raus zu bekommen sonst werden sie nicht knusprig, auf einen geschirrtuch trocken tupfen, in eine Schüssel 3 Esslöffel Öl, ein halber Kaffeelöffel Salz und Pfeffer dazu und die Kartoffeln gut drin wenden. Während die Kartoffeln wässern die Zwiebeln würfeln, mit Öl in der Pfanne braten, auf einen Teller rausnehmen, und sofort die Kartoffeln auf mittlerer Hitze ca 20 bis 25 min braten, da aber öfter wenden, zuletzt die Zwiebeln wieder zugeben und untermengen. Oder du brätst die Zwiebeln in einer Pfanne fertig, und die Kartoffeln aufs Backblech in den Ofen klappt genauso, (backpapier mittlere schiene Grad oberunterhitze 200 oder 180 Umluft, ca 20 bis 25 min. Dann einfach die Zwiebeln drauf.

wozu in Öl wälzen, wenn man nochmals Öl in die Pfanne tut? Und Pfeffer verbrennt, wenn man die Kartoffeln so lange anbrät, wie man ja muss. Daher, Pfeffer in dem Fall immer erst am Ende.

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1 Grundentscheidung

Kartoffeln roh oder gekocht

je nachdem was man bevorzugt

bei Kartoffeln gekocht - schälen - in dickere Scheinen schneiden

Zwiebeln leicht anbraten - Kartoffeln dazu - fertig braten (regelmäßig wenden) - nach Geschmack würzen

Ei extra braten - als Spiegelei oder Rührei - je nach Geschmack

Man kann aus gekochten Kartoffeln Bratkartoffeln machen, in dem man die einfach in Margarine so lange brutzelt, bis sie braun sind. Die Zwiebeln kann man gleichzeitig rein geben. Das Ei wird immer separat gemacht.

Knuspriger wirds, wenn man rohe Kartoffeln würfelt und in Brat-Öl so lange knusprig braun brät, bis sie anfangen, zusammen zu kleben. Hier kommen die Zwiebeln erst nach 5 Minuten dazu.

Bratkartoffeln mache ich manchmal aus rohen Kartoffeln mit Schale oder gekochten Kartoffeln. Mal schneide ich sie in Scheiben, aber meisten in unregelmäßige Stückchen. Oft brate ich sie in Öl, aber manchmal auch in Ghee. Was immer gleich bleibt, ist eine möglichst nicht so hohe Temperatur, dann brennen sie nicht an, sondern werden schön kross. Zwiebeln nehme ich nicht so gerne, aber wenn, dann kommen die irgendwann zwischendurch mit in die Pfanne. Wenn ich Ei dazu nehme, rühr ich das kurz vor Schluß drunter, Ei ist ja sehr schnell gar. Zum Würzen nehme ich Salz und Pfeffer, manchmal auch Cumin, das gibt dann einen indischen Touch, oder ich würze auch mal mit "Potato Fix mexican Style", das schmeckt auch gut. Als Kinder haben wir gerne Apfelmus dazu gegessen.

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