Wer weiß Rat und kann mir helfen bei der Rettung meines Hundes?

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6 Antworten

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Die Hündin einer Freundin wurde wegen Knochenkrebs amputiert, hat sich gut erholt und noch 2 gute Jahre gehabt, das war ein Jagdhundmix mit etwa 22 KG. Sie war bei der OP 9 Jahre alt.

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Kommentar von Seppi385
13.11.2016, 21:43

Ja es ist so, es handelte sich wohl um eine tumoröse Muskelgeschwulst, die lt. Aussage zweier Tierärzte in den meisten Fällen bösartig wären. Zudem war die Schwellung nicht nur am Gelenk selbst sondern entwickelte sich sowohl unterhalb wie auch oberhalb, bis in den Oberarm hinein. Aus ärztlicher Sicht könne man zwar eine Amputation vornehmen, allerdings sei nicht sicher, ob die Geschwulst nicht schon metastiert ist, dann würde dem Tier nur vorübergehend geholfen werden, letztendlich aber nicht wirklich. Dazu käme auch die Überlegung, dass eine Amputation im Regelfall bei Tieren bis zu 30 kg Körpergewicht kein Problem darstelle und von dieser gut angenommen würde. Bei einem DSH mit über 40 kg sähe das aber anders aus.

Nun, mein Hund befindet sich nun bereits seit einer Nacht im Hundehimmel und ich wünsche mir, dass es ihm dort gut geht.

Ich habe in dem Wissen, was auf uns da zukommen wird, versucht, ihm den Abschied von dieser Welt ein wenig zu erleichtern, indem ich mit ihm noch einen  ausgedehnten Spaziergang gemacht und noch all die letzten Stellen  mit ihm gemeinsam aufgesucht habe, von denen wir schöne gemeinsame Erinnerungen mitgenommen haben und gemeinsam mit ihm darauf gehofft, dass es auch noch eine andere Lösung gibt und dabei auch auf Euch, auf dieses Forum gehofft, in der Hoffnung, dass der eine oder andere eine ähnliche Situation durchgemacht und in letzter Minute gemeinsam mit dem Tierarzt doch noch eine rettende Idee gehabt hat, seinem Tier noch viele gemeinsame schöne Stunden  zu schenken.

Leider hat mein Tier für sich diesen Kampf verloren und damit eine große Lücke bei meiner Frau und mir hinterlassen.

Trotzdem Danke!

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Stell den Hund in einer Klinik vor. Wenn das Leben für ihn nur noch eine Qual ist, dann erlöse ihn .Ich kann mir vorstellen, wie schwer das für Dich und jeden anderen Hundebesitzer sein muß, aber eine Krebsbehandlung ist schon beim Menschen, dem man alles erklären kann, eine Tortur. Ein Tier versteht nicht, was ihm angetan wird.

Es tut mir für Dich und Deinen Hund sehr leid!

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Kommentar von Seppi385
13.11.2016, 22:23

Danke auch Dir für Deine Zeilen.

Ja, dass mir die - meine! - Entscheidung sehr schwer gefallen ist, das kann ich Dir bestätigen.

Ich denke, dass Du da mit Deinen Worten recht hast. Lieben heißt auch loslassen können müssen.-

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Du hast auf jeden Fall immer die Möglichkeit, zum Tierarzt zu gehen, um den Zustand deines Hundes einordnen zu lassen. 

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Wenn du Online auf eine Antwort haben willst, ob es deinem Hund gut geht oder nicht, dann kann ich dir nur einen guten Tipp geben und zwar: 

Lass es. Im Internet kann man NIE genau den Zustand eines Lebewesens sagen, von dem man nur Bilder oder Videos sieht. Geh einfach zum Tierarzt und lass ihn dort untersuchen.

So ist es viel sicherer, weil sonst schreibt man hier, dass es nichts schlimmes ist und am ende ist dein Hund in Lebensgefahr. Deshalb geh bitte zum Tierarzt, falls du dir Sorgen um die Gesundheit deines Hundes machst ^^

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Kommentar von Seppi385
12.11.2016, 00:59

Ich habe hier eine Möglichkeit gefunden, über diesen Link

https://tkrnpm1o2sgdpvnn.myfritz.net:42339/nas/filelink.lua?id=c775f669f5cc60ee

die Entwicklung durch Fotos nachvollziehbar zu machen.

Ich selbst hatte bereits den TA konsultiert, der Erste von ihnen diagnostizierte eine Schleimbeutelentzündung, der Zweite hingegen nach Anfertigung einer Röntgenaufnahme eine weitergehende Entzündung, die bereits auch auf der Knochenoberfläche (ausgefranste Knochenhaut) zu erkennen war.

Mit verschiedenen Therapien wurde versucht, die Entzündung zu stoppen, keine von ihnen schlug jedoch an.

Der aktuellen Zustand der Pfote ist den letzten 4 Fotos deutlich zu erkennen.

Lt. Ansicht des TAes gibt es die Möglichkeit der Amputation (ohne! Garantie dafür, dass keine Mathastisierung vorliegt und damit ein weiteres Fortschreiten mit dieser Amputation verhindert werden konnte) oder das Einschläfern.

Letzteres wünschte ich mir aber nur als ultimo ratio.

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wen es knochenkrebs ist,sind die prognosen schlecht...bitte lass dein hund nicht leiden,nur weil du krampfhaft an ihm festhalten möchtest...auch chemo od.bestrahlung würd ich keinem tier antun...wir menschen können uns im kopf drauf einstellen u.mit den nebenwirkungen umgehn...aber auch für uns kann es höllische schmerzen verursachen,wo man am liebsten sterben möchte...

wens soweit ist lass ihn friedlich einschlafen,geniese noch die tage die der hund schmerzfrei ist

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Kommentar von froeschliundco
13.11.2016, 21:55

wünsch euch viel kraft,hug

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Kommentar von Seppi385
13.11.2016, 22:05

Ja, auch darüber hatten sich der TA und ich ausführlich unterhalten und wir waren uns einig darüber, dass das keine so gute Option sein würde, zumal kaum eine Chemo einen wirklichen Erfolg für die Tiere brachten sondern vielmehr in den meisten Fällen immer wieder abgebrochen worden seien.

Auch war es eine Überlegung, in wieweit der Hund noch tatsächlich schmerzfrei war.

Aus der Tierwelt wissen wir ja nur zu gut, dass Tiere selbst wesentlich mehr und besser ihre Schmerzen zu verbergen wissen - und es auch zu ihrem eigenen Schutz, um für Andere nicht  angreifbar oder selbst zum Opfer und Futter für sie zu werden - immer wieder so praktizieren.

Aber wenn er so neben mir lag und ich seinen Atem hörte und ich merkte wie unregelmässig, stellenweise sehr hektisch, dann stellenweise aussetzend und dann wieder mal ganz normal seine Atmung war, dann denke ich doch schon eher, dass es ihm schon manchmal schwer fiel.

Aber es war immer die Hoffnung da - auch vom TA selbst - hier für das Tier noch eine Lösung zu finden, Leider schlug KEINE der vorgenommen Therapien an. Im Gegenteil: Die Geschwulst bekam regelrecht einen so genannten Wachstumsschub und sein Gelenk, sprich die Geschwulst auf ihm sah schon so aus, als wurde Bregen aus einer Öffnung einer Bregenwurst herausgepresst werden.

Die damit verbundenen Blutungen ließen sich nunr sehr schwer stillen, und ich denke, auch für meinen Hund wwar es nicht imme sehr angenehm, denn er versuchte sich diese Stelle immer wieder zu lecken und verschlimmerte die jetzt offene Wunde damit.

Sicherlich musste eine Entscheidung für das Tier vor diesem Hintergrund getroffen werden, ABER die Frage eines nicht mehr grundsätzlich ausschließbaren Einschläferns  sollte KEINE Entscheidung aus finanzieller Sicht oder aus Gründen eines anderenfalls größeren (Pflege-) Aufwand sein, sondern die ultimo ratio, eine Entscheidung, wenn es keine andere mehr gibt und die Kunst der Tiermedizin an ihre Grenzen kommt.

Schlussendlich wurde sie getroffen, von mir, und ich hoffe, ich habe für das Tier eine richtige Entscheidung getroffen.

Er liegt jetzt in unserem Garten an seiner Lieblingsstelle begraben in seiner Lieblingsdecke eingehüllt.

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zur Tierklinik bringen und untersuchen lassen

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