Wer weiß, ob man seine SAT-Schüssel unbedingt vertikal erden muss?

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3 Antworten

wenn sie an der Hauswand montiert ist ist es glaubich ab einem bestimmten Abstand von der Dachkante nicht nötig. In einem anderen Forum gefunden, ohne Gewähr "sollte die Oberkante der Sat-Schüssel 1m unter der Dachkante enden, ist keine Erdung erforderlich"

 Die Sat-Schüssel braucht nicht geerdet werden:

Antenne an Außenwand mind. 2m unterlalb der Dachkannte.

Antenne ragt maxima 1,5m von der Außenwand inkl. sämtlicher Bestandteile aus.

In allen anderen fällen sicherheitshalber unbedigt erden.

Als Erdungsleitung-mind.16mm^2 Kupferleitung-massiv Draht.

Auf kürzestem Wege verlegen zu: Fundamenterder oder Separaten Erder, oder zu Blitzschutz vom Gebäude oder zu durchgehenden dauerhaft errichteten Metallkonstruktionen im Gebäude die mit Fundamenterder verbunden sind, also" unbedingt vertikal" nicht unbedigt.

Dabei bedenken: die Erdung muss im Falle von Fehlern, z.B. Anliegen der Spannung auf Sat-Schüssel durch defekte Betriebsmiitel,beschädigte Stromleitungen das Abschalten der vorgeschalteten Sicherungsorgane bewirken.

Im Falle von Blitzeinschag die Spannung sicher in Erdreich ableiten: das erfordert: möglichst kürzeste Wege bei der Verlegung vonErdungsleitung, Beachtung der Beschfenheit der Verlegungsräume,auf Baustoffklassen der Verkleidungen achten, auf gar keinem Fall  durch feuergefärdeten Räume verlegen, also dieser "Vertikalzwang" doch irgendwie berechtigt. Weiterhin auf sachgemässe, sprich vorgeschriebene und mit zugelassenen Mieteln ausgeführte Kontaktverbindungen achten.

Wie man sieht diese Arbeit scheint simpel zu seien, was den handweklichen Teil betrift, anderer Seits erfordert die ganz speziefische Sachkenntnisse bezüglich Elektrotechnik sowie Erfahrung bei der Abschätzung möglicher Risiken und Gefähdungen.

Diese Angabe ist nur als eine freiwillige Beratung zu gebrauchen und entlässt nicht aus Eigenverantwortung und Haftung den Leser dieses Beitrags.





Eine Sat-Schüssel muss nur dann geerdet werden wenn sie mehr als 1 Meter über der Dachkante heraus steht.

Bei einer Erdung wäre wichtig, dass diese niederohmig ausgeführt wird, also mit ausreichendem Querschnitt des Erdungskabels.

Ob vertikal, schräg oder waagerecht, ist hier egal.

Ich verwende immer einadriges Kupferkabel mit einem Querschnitt von mindestens 16 Quadratmillimetern, einen Staberder mit mindestens 3 Meter Länge in der Erde und Edelstahlschellen als Befestigung am Mast.

Dipol1 06.11.2016, 20:41

Eine Sat-Schüssel muss nur dann geerdet werden wenn sie mehr als 1 Meter über der Dachkante heraus steht.

Solltest du dir jemals ein VDE-Auswahlabo zulegen, schau Bild 8 der für Antennensicherhet maßgeblichen DIN EN 60728-11 (VDE 0855-1) an. Dann postest du nicht mehr so einen unglaublich normwidrigen Unfug.

Zu den Edelstahlschellen ein Zitat aus dieser Norm:

11.3.2 Erdungsleiter

Nach EN 50164-1 und EN 50164-2 müssen Klemmen und Drähte für Blitzströme ausgelegt sein.

16 mm² Kupferdraht hält an sich auch einen LEMP mit 200 kA, also dem Zweifachen des für normale Wohngebäude geforderten Schutzlevels, aus. Eine Kette ist aber nur so stark wie das schwächste Glied und das sind die Verbinder.

Die Übergangsfrist der EN 50164-1 ist am 16.03.2015 abgelaufen, seitdem ist die Prüfnorm EN 62561-1 verbindlich.

Schellen, die mit einem M6er-Schräubchen und Überleger nur für nicht blitzstromtragfähigen PA konzipiert wurden, sind von fraglicher Blitzstromtragfähigkeit und gehen evtl. schon bei einem Durchschnittsblitz von 25 kA kaputt. Edelstahl hat einen schlechteren Leitwert als Stahl und garantiert selbstverständlich keine bessere Blitzstromtragfähigkeit.

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