Wer waren die Töter und wir waren die Opfer beim Thema politische Morde In der Weimarer Republik?

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1 Antwort

Politische Morde waren in der Weimarer Republik ziemlich häufig. Das lag zum einen an den kaum gefestigten Strukturen gerade in den ersten Nachkriegsjahren und zum anderen am Vorhandensein einer Unmenge an Waffen aus dem Krieg.

Es gab zahllose paramilitärische Gruppen (Freikorps), die sich selbst Recht sprachen, sowohl auf der rechten als auch auf der linken Seite.

Ermordet wurden jeweils politische Gegner sowie Repräsentanten des "Systems", wie die Weimarer Republik verächtlich von ihren Gegnern bezeichnet wurde.

Kurt Eisner, Karl, Liebknecht, Rosa Luxemburg auf linker Seite, Walter Rathenau und Matthias Erzberger auf der bürgerlichen Seite, das sind nur einige Namen. Mit dem Erstarken der NSDAP und ihrer paramilitärischen Schlägertrupps der SA nahm die politisch motivierte Gewalt dann nochmal einen ungeheure Dynamik auf, die in der Ermordung der wichtigsten Hitlergegner in seiner eigenen Partei noch zu Weimarer Zeiten führte, bevor der politische Mord in den KZs systematisiert und auf rassische Gegener ausgeweitet wurde.

https://www.historisches-lexikon-bayerns.de/Lexikon/Politische_Morde_(Weimarer_Republik)

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