Wer war schuld, dass die Nazis den 2. Weltkrieg nicht gewonnen haben?

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17 Antworten

Salue Gunar

Es ist von all den Punkten, die Du genannt hast, ein wenig.

Der aller grösste Fehler war wohl, dass Hitler und sein gesamter Generalstab die Russen mit Ihrem unendlichen "Menschenvorrat" unterschätzt haben.  

Ein "Blitzkrieg" war schon im Voraus zum Scheitern verurteilt, weil die Nachschublinien schlicht zu lang waren.

Hitler hätte sich ein wenig mehr mit der Geschichte Napoleons vertraut machen müssen.  

Eigentlich müssen wir dankbar dafür sein, eine "EU" unter des Führers Regie wäre der absolute Super-Gau gewesen.

Es grüsst Dich

Tellensohn

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Was wäre, wenn…lässt sich nur mit Spekulationen beantworten. Krieg ist eine chaotische Veranstaltung und da können kleinste Ursachen größte Wirkungen entfalten. Letztlich sind es immer viele Ursachen, die zusammen bestimmte Wirkungen erzeugen.

An der Technologie lags nicht. Deutschland war sowohl zu Beginn als auch zum Ende des Krieges den Aliierten weit überlegen.

Am Größenwahn lags auch nicht. Nicht wenige haben weltweit die Stärke der Wehrmacht so hoch eingeschätzt, dass sie von einem Sieg Deutschlands ausgingen. Charles Lindbergh oder der englische (Ex-)König Edward VIII wären als prominente Beispiel zu nennen.

Es hat am Ende ja auch nicht viel gefehlt. Bis Moskau waren es nur noch ein paar Kilometer. England war durch den Ubootkrieg auch kurz vor dem Zusammenbruch.

Ganz entscheidend war der selbe Fehler, der schon im WK 1 gemacht wurde. Die deutsche Generalität hat im Gegensatz zur amerikanischen die Bedeutung von Versorgung und Logistik unterschätzt. Vor Stalingrad und Moskau ging der Wehrmacht die Versorgung aus. Ohne Nahrung, Kleidung, Waffen und Munition ist kein Krieg zu gewinnen. Mangelnde Ressourcen und Produktionskapazität führten auch dazu, dass Waffen, mit denen man den Krieg hätte gut gewinnen können, nicht in ausreichender Zahl produziert werden konnten. Beispiele wären Uboot Typ XXI oder die Me 262. Damit hätte man die Herrschaft auf See und in der Luft erringen können, die für eine reibungslose Versorgung unbedingt notwendig sind.

Die Amis sind nicht deswegen überall durchmarschiert, weil sie besser oder mutiger waren. Die hatten einfach nur Material und Nachschub ohne Ende.

Verstärkt wurden die Probleme durch krasse Fehlentscheidungen Hitlers. So hätte man die Armeen vor Moskau oder Stalingrad nicht dort verrecken lassen sollen sondern sie so weit zurückziehen, dass sie versorgt werden können.
1941 war die Me 262 serienreif. Die hätte locker die Luftherrschaft sogar gegen die amerikanische P51 gewonnen. Hitler wollte aber keinen Jäger sondern einen Bomber. Irgendwie hatte er da nen ziemlichen Schaden, dass ihm kaputt machen stets über alles andere ging. So dauerten die weiteren Entwicklungen bis 1943. Da hatten die Bomber aber schon alle oberirdischen Fabriken zerstört und das Eingraben in die Berge verschlang Unmengen an Material und Zeit. Die Amis produzierten derweil ungestört in Masse. Und ob ein Zweifrontenkrieg versorgunstechnisch ideal ist, darf auch bezweifelt werden. Andererseits musste die Wehrmacht irgendwie ans kaspische Öl kommen.

Aber hätte das alles auch was genutzt? Die Amis hatten 1945 immerhin die Atombombe. Andererseits kann man fragen, wie sie die ohne Luftherrschaft hätten ins Ziel bringen wollen.



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Kommentar von Agentpony
12.08.2016, 13:17

An der Technologie lags nicht. Deutschland war sowohl zu Beginn als auch zum Ende des Krieges den Aliierten weit überlegen.

Was ein Nonsens.

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Als der Weltkrieg ein Weltkrieg war, war es sowieso zu spät .. Deutschland gegen den Rest der Welt. Hätte er sich mit ein paar Annektionen .. Belgien, Holland, Polen begnügt, dann gewartet bis Gras drüber gewachsen wäre, dann hätten möglicherweise die Grossmächte USA Russland und Englang "weggesehen" bzw heftig protestiert, aber keinen grossen Konflikt riskiert, und man hätte weiter Geschäfte gemacht.

So wie heutige Despoten in Moskau oder Istanbul ... der eine unterstützt in Moldavien eine autonome Teilrepublik (wo ist denn Transnistrien ?) in Armenien und Tschetschenien Dauerkonflikte mit unterdrückten Minderheiten .. (weit weg und sehr kleine Länder) .. auf der Krim ist ein ein bisschen werter gegangen aber immer schön unter der Grenze wo NATO oder die Weltgemeinschaft ernsthaft intervenieren würden. Und man will auch weiter Geschäfte machen. Clever ist er schon.

Der Sultan am Bosporus schafft Rechtstaatlichkeit und Pressefreiheit ab, bombardiert die Kurden, aber auch immer ohne jemand zu sehr auf die Füsse zu treten .. man ist ja in der NATO, und die hätte ihn nicht gerne in einer Allianz mit Russland, man ist ja froh dass er die Flüchtlinge aufhält .. also kann er weiter machen ... vorerst. Und man will auch weiter Geschäfte machen. Clever ist er schon.

Aber ich denke auch in Deutschland wäre das nicht ewig gutgegangen, der Aufschwung, dass Ende der grossen Wirtschaftskrise war ja nur eine Scheinlösung .. Rüstung auf Kredit war der Kern des Wirtschaftsaufschwungs, und immer weitere Zwangsmassnahmen, Einschränkungen des täglichen Lebens, die sich nur innenpolitisch halten liessen, weil dann ja in den 12 Jahren des 1000 jährigen Reichs nach 5 Jahren der Krieg ausgebrochen war .. ohne Krieg wäre das wahrscheinlich alles zusammengebrochen ... die Schulden, die schlechten Beziehungen zu den Nachbarn, Aufstände in den besetzten Gebieten, alles wäre zum Problem geworden ohne Krieg und Kriegsrecht ... langfristige Erfolgsgeschichten waren Diktaturen selten. 

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Kommentar von zetra
15.08.2016, 20:37

Im zweiten Satz hast du schon eine Fehleinschaetzung.

Ab 5 Uhr schiessen wir zurueck.(Polen)  Dieser Fehler Hinkels loeste den Buendnisfall aus. England und die Franzosen erklaerten DE den Krieg. Der Untergang nam seinen Lauf.

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da der adolf eigenmächtige entscheidungen getroffen hat ohne auf seine generäle zu hören.seine berater waren auch nicht sonderlich gut(ideeologie ersetzt keinen sachverstand) und deutschland konnte nicht gleichzeitig in der ganzen welt krieg führen.der wenn ein land nach dem andern sicher erobert hätte wäre es womöglich geglückt

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Zum einen hatte er nichts aus der Geschichte gelernt. Napoleon hätte ihm als schlechtes Beispiel dienen sollen. Russland ist einfach zu groß.

Zum anderen:
hätte er den Krieg gewonnen, hätte er den Frieden verloren - wie alle weiteren militärisch orientierten Regimes nach dem WK II.
Die konnten alle nicht wirtschaften, und so etwas überlebt eine Junta nicht.

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Der Krieg war nicht zu gewinnen. Die ganze Ideologie der Nazis - Lebensraum im Osten, Versklawung der Untermenschen - war zum Untergang verurteilt. Die Sowjetunion war ein zu großer Schluck.

Aber selbst wenn er die Sowjetunion besiegt hätte, hätte Deutschland den Krieg letztlich verloren. Die Amerikaner hätten dann die Atombomben nicht auf Japan abgeworfen, sondern auf Berlin und/oder das Ruhrgebiet.

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Ein wesentlicher Faktor waren die doofen Deutschen. Leider sind die Deutschen erst durch den 2.WK überhaupt aufgeklärt genug, um sich politisch gegen Klassen-, Rassen-, Obrigkeitsdenken, Traditionalismus und Ideologien zu wehren. Leider ist das Nicht-Wehren viel bequemer und risikoloser, als Mitläufertum. Wenn unsere Vorfahren damals die Nazis verjagt hätten und stattdessen die Demokratie gestärkt hätten, wäre Deutschland heute mit großem Abstand das in jeder Hinsicht erfolgreichste Land der Welt. Stalins Russland wäre an mangelnder Wirtschaftskraft zugrunde gegangen, England und Frankreich hatte Deutschland _kaufen_ können und Amerika wäre heute ein riesiges Bauernland. Der Nahostkonflikt wäre komplett ausgefallen. ... Vielleicht ... Stattdessen folgt z.B. Erdogan heute den Säuberungs- und Machtausweitungs-Rezepten die Hitler und Stalin vorgegeben haben.

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Kommentar von Antwortapparat
11.08.2016, 21:52

so einen Unsinn habe ich lange nicht gelesen. Bravo!

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Zum Glück haben sie nicht gewonnen. Wer einen Krieg beginnt sollte auf jeden Fall scheitern egal wer es ist. Das gilt für alle Kriege und alle Kriegsführer.

 

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Ehrlich gesagt bin ich ziemlich "erstaunt", dass es niemanden gibt, der sich an der Formulierung dieser Frage stört.
Als wäre der 2. Weltkrieg etwas Gutes gewesen, das ein Böser verhindert hat.

Und/Oder auch hieran:

das man sich als Agressor nur Opfer aussuchen sollte

Ich hoffe mal, beide Formulierungen liegen an mangelnden Sprachkenntnissen...

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Kommentar von Machtnix53
11.08.2016, 23:32

Ich hoffe mal, dass deine Hoffnung nicht ernst gemeint ist...

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Die Nazis und hinter ihnen stehende deutsche Eliten waren dumm genug die endgütlige Zerstörung Deutschlands nicht nur nicht zu verhindern sondern auch noch willentich voranzutreiben. Sie wurden wie Schchfguren von anderen Leuten gespielt. Und alle Deutschen haben es bezahlen müssen.

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Ganz einfach, die vielen Länder die gegen die Wehrmacht gekämpft hatten, waren einfach mehr. Deutschland gegen Frankreich, Kanada, USA, England, Sowjetunion.

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Die Nazis, diejenigen, die den 2.Weltkrieg begonnen haben. Wahn ist immer mit Realitätsverlust verbunden.

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Hitler war schuld, weil er nur sein eigenes Ding gemacht hat und nicht auf seine Taktiker gehört hat

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Hitler hätte die Russen nicht angreifen dürfen, die waren einfach zu stark und das war dann auch das ende für die Deutschen. Aber es gab natürlich noch andere Faktoren die zum verlieren der nazis beigetragen haben aber hauptsächlich waren es die Russen die die nazis am ende besiegten...

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Naja, es war nicht die beste Idee es sich gleichzeitig mit fast allen Weltmächten zu verscherzen. War meines Wissens nach Hitlers Idee, der ein beschissener Stratege war.

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Größenwahn verliert am Ende immer

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Es lag an Hitler der so ziemlich alles falsch gemacht hat das er nur Falsch machen kann! Hätte er an seine Berater gehört dann hätte er den Krieg womöglich gewonnen.

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Kommentar von Dahika
11.08.2016, 18:59

Nein, der Krieg war nicht zu gewinnen. Wenn Hitler auf seine GEneräle gehört hätte, dann hätte er den Krieg gar nicht erst angefangen. ABer es hat sich ja keiner getraut, ihm zu widersprechen.

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