Wer war eurer Meinung nach der beste Komponist von den dreien: Mozart, Beethoven und Bach?

11 Antworten

Eigentlich sind Mozart, Bach, Beethoven gleichrangig phänomenal und man sollte sie alle drei gleich lieben. Wenn ich jedoch wählen sollte für einen, dann eindeutig Mozart, den höre ich täglich und liebe alles von ihm. Ich kaufe mir immer viel Klassik, aber am meisten Mozart Bücher, Filme, vor allem die Musik auf CDs, Super Audio Hybrid, DVD und Blue-Ray.

Man sollte oder muss nicht alle drei lieben. Jeder entscheidet es für sich selber. Ich liebe Beethoven, Handel, Schubert und Brahms, gefolt von J. S. Bach, CPE bach und Luigi Boccherini. Ich will Mozart nicht hören und werde ihn deshalb nicht so bzw. gar nicht lieben wie Beethoven und Händel.

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Der "Beste" ist schwer zu formulieren.^^

Rein musiktheoretisch muss ich sagen - definitiv Bach. Der Meister der Fuge - und das will schon etwas heißen.
Ich höre ihn mir aber dennoch ungern an, da er mir meist zu mathematisch und eigentlich zu typisch deutsch-barock klingt. (Wenn schon Barock, dann bitte Vivaldi :D)

Aber aus der Sicht der "gefühlten Musik" im Sinne von Ausdrucksstärke und Weitläufigkeit, gewinnt für mich immer und unwiderruflich Beethoven. Die Art und Weise, wie er sanft, rigoros, wütend, verträumt und gleichermaßen melancholisch klingt, ist für mich in seiner Präzision höchstens noch von Tschaikowsky in dieser Bandbreite erreicht worden.
Außerdem, und das mochte ich immer schon an ihm, hat er die Kultur zu seiner Zeit verändert.^^ Mit Beethoven kam der Trend der Sturmfrisur und die Kleblöckchen verschwanden zunehmend - während Mozart noch brav der Masse gab, was sie wollte.

Letzterer würde für mich jedenfalls auf beinahe jeder Liste verlieren - er wusste, was er tat, das will ich ihm nicht absprechen, aber seiner Musik fehlt es meiner Ansicht nach an Emotion und eigenem Charakter in den frühen Jahren, später an Ausgefeiltheit.
Ich finde, man hört das Leben des Schöpfers in dessen Stücken - und gerade bei Mozart. Die unterdrückte Kindheit und die mehr als anbiedernde Musik - und später der triefende Klang der Dekadenz. Ich konnte mich damit nie anfreunden. Was nicht heißt, ich würde ihn auf musiktheoretischer Basis nicht anerkennen - aber da gibt's einfach viele, die ihn um Ellen schlagen, wie eben bspw. Bach.

Sehr oberflächliche und laienhafte Betrachtung von Mozarts Musik. Da stellt sich mir die Frage ob sie genau so taub wie ihr geliebter Beethoven sind.

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@m0z4rt

Sagte ein Typ, der ganz offensichtlich keinerlei Intention hegt, seine Behauptung zur "Laienhaftigkeit" auch nur im Ansatz zu untermauern.

Möchtegernelitaristen werden immer eine Gänsehaut bekommen, wenn jemand die allseits hochstilisierten Helden kritisiert - das Dogma des "Was alle gut finden, kann nicht schlecht sein" hat nur leider absolut nichts in den Musikwissenschaften und noch viel weniger im persönlichen Geschmack verloren.

Ich frage mich ja, mit welcher großartigen Vorbildung Sie aufwarten können, dass sie sich so dreist trauen, ohne jegliche Argumentation, Worte wie "Laie" in den Mund zu nehmen.
Ganz ehrlich - lassen Sie mich in Frieden; Solche "Diskussionen" kenne ich - sie zeugen nie von Empathie und Sachlichkeit, sondern immer nur vom Drang, den eigenen Standpunkt zur Maxime zu erheben. Für mich also irrelevant - in diesem Sinne: Sparen Sie sich's, ich werd's nicht lesen. Meine Zeit ist mir zu teuer.

Chapeau!

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@Schattentochter

@schattentochter Ohne dich angreifen zu wollen, aber es stimmt schon, Mozart kann man wirklich nur unterschätzen, es braucht seine Zeit bis man die vermeintliche Einfachheit seiner Musik durchschaut, aber dahinter ist eine gewaltige Aussagekraft und Fülle. Zudem gibt es nun wirklich keinen Charmanteren Komponisten und Meister wie Beethoven, Chopin, Tschaikowsky oder viel später auch z.B Leonard Bernstein haben Mozart die größte Verehrung entgegen gebracht (Wie Mozart natürlich auch zuvor Bach), ich denke wir hier sollten uns nicht anmaßen diesen Leuten zu unterstellen, sie hätten Mozart überbewertet. Und wob man jetzt eine unterdrückte Kindheit reininterpretieren will lasse ich nun einmal offen stehen.

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@m0z4rt

m0z4rt Beethoven hat meine Seele berührt und mich bei drei Werken schon zu Tränen gerührt. J.S. Bach finde auch genial, aber er rührte mich nicht zu Tränen und Mozart lässt mich kalt, alles toll komponiert, aber mich bewegt er nicht und diese Meinung sollte man mir lassen, auch wenn ich ihn nicht höre, werde ich deiner Meinung nicht zustimmen wollen, da enthalte ich mich. Was ist grandioser ohne Noten zu komponieren oder taub zu komponieren. Letzteres ist wohl eine größere Leistung, da man fast nüscht oder nüscht hört. Ich beurteile oder vergleiche Mozart mit Bach oder Beethoven nicht, nur entscheide ich was ich an den jeweiligen Komponisten mag und was nicht. Ich finde auch Handel besonders seine Orgelwerke genial und machen mir immer wieder Gänsehaut und sprachlos. Wie du Mozart jetzt Handel vorziehst und besser findest, kann mir total egal sein, da ich ihn nicht höre und auch keine Box von ihm besitze, da habe ich große Boxen von Bach und Beethoven und daneben auch von Handel, brahms und Schubert. Akzeptiere es einfach, das nicht jeder wie du Mozart mögen mag.

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Diese Reaktion war zu erwarten. Prätentiöser Kauderwelsch. Meine Verdacht bestätigt sich, dass es sich hier mal wieder um eine Wichtigmacherin handelt.

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Es ist Geschmacks Sache. Meine persönliche Meinung: LUDWIG VAN BEETHOVEN. Seine Musik ist brillant. Er hat die Wiener Klassik verändert und hat nicht aufgehört zu komponieren als er Bereits taub war. Bei Mozart gefallen mir insgesamt nur sehr wenige Werke, da die anderen finde ich einfach keinen richtigen Wiedererkennungseffekt haben und meiner Meinung nach kaum Struktur. Gute Werke von ihm sind seine Opern, außer frage!
Bach finde ich auch gut aber lange nicht so gut wie Beethoven. Bach muss man auch mögen. Ich mag Toccata und fugue in d Moll sehr gerne von ihm. Andere Werke von ihm haben sehr viel ähnlich mit anderen Werken von ihm.

Letztendlich siegt für mich doch Klar BEETHOVEN. Ich finde die besten Werke von ihm sind
Sinfonien: Die 3. Eroica, die 5. Schicksalssinfonie, und die 9. Sinfonie mit dem schlusschor ode an die Freude.
Sonaten: Nr.8 Pathetique, Nr.14 Mondschein, Nr.17 Sturm, Nr.21 Waldstein, Nr.23 Appassionata, Nr.29 Hammerklavier

Das ist nur eine kleine Auflistung meiner Lieblings Werke von ihm. Seine streichtrios und Quartette usw habe ich jetzt nicht aufgezählt.

Ich hoffe ich konnte dir weiterhelfen.
Welcher ist dein lieblingskomponist?

Mfg Luca (van Beethoven)😜😀

Mozarts Werke haben kaum Struktur? Tut mir leid, leider ist dies keine Meinungsfrage. Sie HABEN eine ganze Menge Struktur, setz dich mal ruhig mit den Partituren auseinander!

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@MullMull5

Man muss sich nicht mit desen Partituren auseinander setzen, wenn's nicht interessiert. Punkt. Man muss absolut gar nichts, den alles ist eine freie Entscheidung.

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Ich mag Beethoven. Aber Antonio Vivaldi mag ich noch mehr

Mein Ranking ist:

Platz 1: Bach und Beethoven

Platz 2: nicht belegt

Platz 3: Mozart

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