Wer wählt die AFD und warum?

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11 Antworten

  • Verunsicherte CDU-Wähler
  • Nationalistische und/oder fremdenfeindliche (Ex-)NPD-Wähler
  • Politiker-verdrossene Nicht-Wähler 
  • ebenso Politiker-verdrossene Wähler aus anderen Lagern, wie Links, Grün oder SPD
  • Ultra-liberale Reiche, denen der Liberalismus und Sozialstaatsabbau der FDP nicht weit genug geht
  • EU- & Euro-Gegner
  • Leute, die das Grundsatz-Programm der AfD gar nicht gelesen haben und glauben/hoffen, dass diese Partei ihre Interessen vertritt
  • Leute, die das Grundsatz-Programm der AfD zwar gelesen aber nicht verstanden haben
  • Leute, die das Grundsatz-Programm der AfD auf einen Punkt (meist Fremden- oder Europa-Feindlichkeit) reduzieren und den Rest ausblenden
  • Leute, die das Grundsatz-Programm der AfD gar nicht gelesen haben und sich lieber auf die Postulate der Partei-Vertreter (meist Fremden- oder Europa-Feindlichkeit) verlassen

Es gibt zahlreiche Grundmotive, die AfD zu wählen. Deshalb ist das Wähler-Lager auch breit gefächert. Im Wesentlichen beschränkt es sich aber auf die folgenden Grundmotive:

  • Politiker-Verdrossenheit (also direkt auf Personen bezogen: Es sind immer dieselben Gesichter in denselben Ämtern und Wahlen ändern nichts daran. Man wählt also eine "APO" ins Parlament, in der Hoffnung, dass sich dann etwas ändert.)
  • Politik-Verdrossenheit im Hinblick auf die "etablierte Politik" (= "Politik-Verdrossenheit": Die aktuelle Politik ist nicht imstande die aktuellen Probleme zu lösen. Es gibt nicht einmal mehr Ideen, wie man sie lösen kann. ... dazu gehört auch die Euro- und Europa-Verdrossenheit bzw. -Ablehnung)
  • Fremdenfeindlichkeit (im Regelfall nicht "per se", sondern als "vermuteter Ansatz zur Lösung eigener Sorgen" im Sinne von "Die Ausländer haben Schuld, dass es mir immer schlechter geht.")
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Kommentar von MickyFinn
20.09.2016, 09:23

Ehm... aber den wichtigsten Punkt, hast du außen vor gelassen...

90 % der Wähler, geben ihre Stimme der AfD, wegen der kopflosen Flüchtlingspolitik.

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Ein Elektorat das der Meinung ist, dass eine politische Partei, wie die der "Blauen" die neue Hoffnung am Horizont der Alltagsprobleme repräsentiert ohne zu erahnen, das ihre Probleme als Verlierer eines ökonomisch gestellten System mit politischen Umhang von keiner der Farbparteien gelöst werden wird - da die AfD nur eine Symbolpolitik betreibt und ein "Feindbild" auf die gesellschaftliche Leinwand projiziert das lediglich zur Suppression (Verdrängung) der eigentlichen Zusamenhänge dient.

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Ich wähle sie nicht...

Sie wird von den Leuten gewählt, die sich zurzeit politisch abgehängt fühlen. Sie finden, dass sie nicht mehr in angemessenem Masse von den anderen Parteien vertreten werde. Sie wollen Veränderung und das möglichst schnell. Deswegen setzen viele ihre Hoffnungen in die AfD. 

Was ich davon halte habe ich ja schon zu Anfang verdeutlicht. ;)

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Kommentar von don2016
19.09.2016, 23:56

@randomhuman...denn sie wissen nicht, was sie tun (die Wähler, die die AFDioten wählen), das wird so hochgeschaukelt...es wäre besser, diejenigen...die ihre Stimmen verloren haben, kümmern sich richtig um diejenigen, die sie aus Protest nicht gewählt haben und zwar so, daß sie wieder gewählt werden (können), als ob sie Politik machen ...vergessen haben (die Etablierten);

...das Ganze Gelabere müßte einem im Grunde an...zen, so viel Mist auf einmal..., man käme aus dem Lachen nicht mehr raus, wenn es nicht so traurig wär,...liebe Grüße

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1.) ich vermute, es gibt welche, die einfach aus "Protest" die AFD wählen... sie hätten alternativ auch die Piraten wählen können.... oder sonst was....

2.) solche die vom Programm der AFD überzeugt sind....da mag zwar nicht alles "passen"... aber so wie herr Dr. Kohl ( Altkanzler) mal sagte:

" Hauptsache die Richtung stimmt"

3.).. es mögen welche sein... die aus einem "Gefühl" heraus die Alternative wählen... teils das Wahlprogramm gelesen haben, teils auch nicht.... aber einfach den Wunsch nach "Veränderung" haben....

4.) hinzu kommen welche... denen die Ziele der AFD erstrebenswert erscheinen, selbst wenn sie dann persönliche ( finanzielle) Nachteile hätten....

5.) Sonstige....

Alleine, was das Programm der AFD anbetrifft waren für mich 2 Dinge entscheidend:

1.) Wie mein Status als "Alleinerziehender" von der AFD eingeordnet wird....

Dazu rief ich einigemal in der Bundesgeschäftsstelle an... schrieb mir Namen und Informationen auf.... und erhielt in einem 18-minütigen Telefonat... schliesslich die Auskunft.... die mich zufrieden stellte....

2.) Wie stellt sich die AFD zu Flüchtlingen und Migranten.....

[ da ich sehr Fremdenfreundlich bin... und keinesfalls Rassistisch)

ich sehe keine menschliche "Rasse" als besser oder schlechter an..... und ich mag umfangreiche Kontakte zu Menschen aus aller Herren/Frauen-Länder.....

Das beweise ich öfter dadurch... dass ich gerne ein Zimmer untervermiete... egal, welche Nationalität, Hauptsache "Sympatie"... bisher gute Erfahrungen mit Indern,... weniger gute mit "Italienerin".....]

ABER:

wie sich die AFD dazu stellt...... das konnte ich im Parteiprogramm nach lesen.... und es gefällt mir...)

link: https://www.alternativefuer.de/programm-hintergrund/fragen-und-antworten/zuwanderung-und-asyl/

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unterm Strich bin ich aber zu 61 % eine "linke Socke".... ( Die Linken)

und nur zu 58 %  eine rechte Socke ( AFD).....

sofern ich dem Wahlomat trauen kann.....

konkret stehe ich derzeit in lockerem twitter und facebook Kontakt mit Petry und Wagenknecht.... 

( so.. wie wohl viele andere Menschen auch )

Würde ich  entscheiden können... wäre für mich Wagenknecht die nächste Kanzlerin... 

aber die AFD die Partei, die zwar nicht über 50 % bekommen sollte.... ( Koalitionszwang sollte sein ).... aber sie dürften ruhig 20-30 % bekommen......

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Die AfD wird nicht nur von rechtsgerichteten Leuten gewählt, sondern auch von vielen sog. "Protestwählern", die mirt der Politik der aktuellen Regierung unzufrieden sind und somit der Regierung bzw. den Regierungsparteien einen Denkzettel verpassen wollen.

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Ausgemachte Dummköppe, sowie vom Abstieg bedrohte Kleinbürger, die einen Sündenbock brauchen, hinzu kommen noch allerlei Primitivlinge.

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Ich keine Person die AfD wählt. Jedenfalls hat es mir keine/r anvertraut.

Und warum es Menschen tun, ist mir unbegreiflich.

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Die Unentschlossenen , Unzufriedenen , Enttäuschten, die Protestwähler , weil sie die Regierung für was weiß ich abstrafen wollen. Weil sie eine Rosarote Brille aufhaben und gar nicht wissen , was sich sich damit antun.

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Kommentar von MickyFinn
20.09.2016, 09:24

Nein.. fast ausschließlich wegen der Flüchtlingskrise.

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Ich glaube die Menschen die die afd wählen waren schon davor rechts drauf und trauten sich nicht die NPD zu wählen oder weil sie nicht so extrem rechts warn. Jetzt gibt's für die rechten eine Partei, mit der man sozusagen nicht den Namen zerstören tut.

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Kommentar von BTyker99
19.09.2016, 21:52

Ich bin zwar kein AfD-Wähler, aber voraussichtlich ein zukünftiger, und ich habe zuvor Piraten und Linke gewählt.

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Nö 

Da kenn ich bessere Optionen die Gesellschaft zugrunde zu richten,  als eine Partei mit wiederspruchlichem Programm zu wählen 

Was dort viele schlecht finden siehe suchfunktion unter anderen fragen 

Ansonsten wer sie sonst wählt,  siehe unsinkable s Antwort 

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Menschen die wollen dass sich etwas ändert

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