Wer von euch ist für einen Ausstieg aus dem Euro und die Wiedereinführung der Deutschen Mark (DM)?

12 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Ich bin dafür.

Natürlich geht nicht mehr die D-Mark von damals,

sondern eine 1 zu 1 umstellung auf eine neue D-Mark.

Wichtig wäre eben wieder eine eigene stabile Währung,

ohne diese 0-Prozent Politik der EU.

Laut den Berechnungen entgingen den Deutschen

in den Jahren 2010 bis 2016 Zinseinnahmen in Höhe von

344 Milliarden Euro !!

Die Wirtschaftlich stärkeren Länder zahlen durch den Euro

die schwächeren mit, wie durch Griechenland etc ja bekannt ist.

Zudem kommt natürlich, daß der Euro über den Kopf der Bevölkerung

weg entschieden wurde und somit auch keinerlei Bezug

zu diesem Fremdgeld da ist.

Der unkontrollierte 1-1 Umtausch, den jeder Bürger heute

täglich mitbezahlen muss und die dadurch entstandenen Preisexplosionen

waren vorher von den Beführwortern überhaupt nicht bedacht

und  geregelt worden.

Deshalb zahlen wir heute z.B. für eine Butterbrezel 2,20 DM

und ein halber Liter Bier in der Kneipe kostet fast 6 Mark.

die einführung ist jetzt fast 15 jahre her .. wer heute noch immer in DM umrechnet ..

der euro hat so viel einfacher gemacht ..

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@Mekkadrill

In DMark umrechnen werde ich wohl immer

um Preise realistisch abzuschätzen.

Wenn ich wüsste,

was früher ohne den Euro so extrem schwierig war,

könnte ich mich vielleicht ein wenig nähern.

Export in andere Euro-Länder ist durch den Euro von 46 auf 37 Prozent gesunken.

Steuerzahler haftet für Schulden von Krisenländern.

Eine starke Währung wie die DM zwingt die Industrie produktiver und innovativer zu werden.

Krisenländer sind ohne Euro besser dran.

Der Euro gefährdet derzeit den Europäischen Frieden.

usw, usw Grüße

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Der Weg aus der Sackgasse ist nicht immer der Weg zurück. Da ist ja nicht nur der EURO als gewaltsames, unrealistisches Konstrukt über sehr unterschiedlichen Wirtschaften vollkommen missraten. Das ganze Konstrukt EUROPA ist aus einer im Grunde guten Idee politisch ins Aus gefahren worden. Wenn man genau hinschaut, ist es ein Selbstbedienungsladen für Politiker und Reiche, die ihr Vermögen außerhalb Europas halten, höchstens innerhalb Europas lukrative Sahnestückchen kaufen und sich das von der Masse bezahlen lassen. Von den 8 Milliarden, die jetzt wieder an Griechenland ausgezahlt werden sollen, sehen die "armen Griechen" gar nichts. Der ganze Verhandlungsschiebebahnhof war nur Anlass, dass Frau Lagard die gierigen Südeuropäer samt Frankreich um sich versammelt hat mit der Forderung, dass man mittels Sonderinflation bei weiterhin Nullzins die deutschen Arbeitnehmern und Mittelstand weiter schleichend enteignet.

Das ist eine gewaltige Umverteilungsmaschine, so verklausuliert organisiert, dass selbst die, die sich links bezeichnen und meist von Wirtschaft keine Ahnung haben, gar nicht merken, was da wirklich abgeht. Unsere Umverteilungssüchtigen denken, dass sie über EUROPA noch mehr Zentralstaat bekommen und so noch mehr Zugriff auf Verteilungsmacht. Kann passieren. Doch wenn sie dran sind, stehen sie vor leeren Regalen, weil sie vorher in falscher Hoffnung mitgeholfen haben, die Vermögen außer Landes zu schaffen. Zurück bleibt eine Möchtegern-Sozialistische Ruine, ein bürgerkrieggeschütteltes EUROPA, denn wenn zum Ruhigstellen keine Mittel mehr verteilt werden können, brechen die Verteilungskämpfe der Handaufhalter-Gruppen auf. Dann zerplatzen die Illusionen von Linken und Willkommensbenebelten.

Doch über eins sollte man sich im Klaren sein: Ein DEXIT  - ein Ausstieg Deutschlands aus der EU wie dem EURO - wäre mit einer gewaltigen Krise verbunden. Dagegen würden sich alle Mitesser aus dem süden Europas heftigst wehren unterstützt vom US-Kapital, das an unserem Durcheinander gut mitverdient. Eine Regierung, die wie Trump "Deutschland zuerst" verkündet und alle Begehrlichkeiten, in unsere Taschen zu greifen konsequent verwehrt, ist bei der linken Verteilerstimmung und links-grün gepolten Medien nicht in Sicht. Das wäre meiner Meinung der einzige Weg, sich kontrolliert dem Dauerzugriff zu entziehen. Da ich nicht prinzipiell gegen Europa bin, wäre zu prüfen, ob dieses EUROPA Stück für Stück wieder auf ein bürgernahes EUROPA gewendet werden kann. Daran glaube ich aber nicht. Ich sehe also violett. So sieht man sich im Spiegel, wenn man mit einem blauen Auge aufwacht. Meine Hoffnung ist, dass das ganze Konstrukt noch eine Weile hält und ich dann unterm Gras die Wurzeln zähle. Mögen sich dann all die überklugen Systemkonstrukteure gegenseitig die Augen auskratzen. Denn wenn es um das letzte Stück Brot geht, gibt es weder Freunde noch Genossen.

Das ist keine Frage von wünsch-Dir-was, sondern von wem zum Nutzen.

Als Otto-normal- Bürger kann es einem strunz egal sein, ob das Geld Euro, DM oder Fluftel heißt.
Wichtiger ist was man sich dafür kaufen kann.

Politisch wäre die Abwicklung des Euro ein einziges Desaster.
Deutschland haftet mit 27% am Kapital der EZB, ebenso an den Krediten im Euro. Mithin wäre das Ende des Euro ein recht teurer Zahltag.
Wenngleich geradezu aus der Portokasse bezahlbar, wg. der Aufwertung der DM die mit ihrer Neueinführung einherginge.

Es geht nicht solitär darum ob Euro oder nicht, sondern was man gleichzeitig beenden müssste, u.a. den Neoliberalismus und diese grenznaive Globalisierung.
Dafür hat es keinen politischen Willen und schon gar keine Symphatie der Ökonomen.

Frankreich verlangte, für seine Zustimmung zur Deutschen Einheit, von Altkanzler Kohl (CDU) die Aufgabe der DM und den Beitritt zum Euro.
Selbst wenn Kohl wußte, dass das ein Fehler sein konnte, so war er doch Historiker genug, der Einheit Deutschlands den Vorzug zu geben.
Denn Geld war für Helmut Kohl nur "Bimbes", womit wir bei den Flufteln wären.
Nun wird Kelch bis zur Neige geleert werden müssen.

Die heutige Poltik von Merkel (CDU) und ihrem Schäuble (CDU), mit ihrer unsäglichen Flucht nach Europa, ist ein Fehler.
Altkanzler Kohl (CDU) wußte genau, dass es einen Staat Europa nicht geben kann und nicht geben wird.
Sich in diese Idee eines Staates Europa zu verennen, führt an jeder Verfassungswirklichkeit vorbei.

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