Wer von euch hat mal eine Bäckerausbildung absolviert oder abgebrochen Wie war der Lernstoff in der Schule pro & contra für den Beruf?

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3 Antworten

Eigentlich wollte ich auf diese Frage nicht antworten, da ich lediglich ein Praktikum beim Bäcker/Konditor gemacht habe, da aber ansonsten auch (fast) nur Schwachsinns Antworten kommen, mach ichs nun doch: 

Also ich weis von der Auszubildenden damals, das die Schule nicht ganz so einfach ist, weil auch einiges an (Back)Chemie und Lateinischen Begriffen dazu gehört (wobei das evtl auch nur für mich ein Problem wäre, ich hab es nicht so mit Fremdsprachen) 

Also ein ganz klares Pro waren für mich die Arbeitszeiten. Das wird von vielen ja immer als negativ empfunden, aber ich muss sagen, das ich null Probleme hatte um halb 4 aufzustehen, im Gegenteil, es war einfacher als um 8! Das Geniale war halt, das man dann um 13-14 Uhr Feierabend hatte, und den ganzen Tag für sich hat. (Der Bäcker steht ja hinten in der Backstube und backt, verkaufen machen halt vorn extra Verkäuferinnen) 

Ein dickes Contra ist allerdings, das der klassische Bäcker immer mehr ausstirbt, und die meisten in irgendwelchen Großbäckereien Fließbandarbeit machen. DAS hat dann leider nur noch wenig mit echtem Bäckerhandwerk zu tun :( 

Was interessiert dich denn am Bäckerberuf? Wäre Konditor evtl eine alternative? Da sind die Chancen wenn man richtig gut ist, auch besser, das man wirklich in einem interessanten Beruf/Betrieb arbeitet, und nicht in einer Fabrik Brötchen am Fließband formt. 

Außerdem ist es als Konditor leichter auch woanders unterzukommen, z.B. in guten Hotels, oder auf Kreuzfahrtschiffen könnte man auch als Patissier arbeiten.

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Mein Mann hat eine Ausbildung als Bäcker gemacht, hat aber bereits in der Ausbildung Bäckerasthma bekommen. Er konnte den Beruf nie ausüben. Neben der Allergiegefahr ist ein Nachteil noch der sehr frühe Arbeitsbeginn.

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Ein toller und kreativer Beruf mit der täglichen Bestätigung etwas gutes und sinnvolles geschaffen zu haben. Als Könner wirst Du immer Anerkennung und weltweit Arbeit finden. Arbeitslosigkeit ist für einen guten Bäcker ein Fremdwort. Auch wenn immer mehr kleine Bäcker schließen so gibt es doch viele Möglichkeiten beispielsweise in der Spezialisierung, nach einer soliden Ausbildung sein Auskommen zu finden. Dies ist also kein Grund diesen tollen Beruf nicht zu erlernen. Die Anforderungen in der Berufsschule sind locker zu schaffen und haben mit Lateinkenntnissen rein garnichts zu tun. Backchemische Vorgänge gehören halt zum Wissen, brauchen Dich aber nicht erschrecken. Ich kann Dir nur zu einer Ausbildung in diesem schönen Beruf raten, Ausbildungsplätze gibt es genug !

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Kommentar von Deamonia
08.08.2016, 12:43

Woher nimmst du diese Sicherheit? 

Irgendwo auf der Welt findet man immer einen Job in seine Richtung, aber ist die Frage, ob man irgendwo in Afrika, China, Hawaii oder sonstwo arbeiten will o.O Ich finde so kann man nicht argumentieren. 

Zudem ich selbst (gute!) Bäcker kenne, die im Lager oder eben in der Fabrik arbeiten, weil sie nichts besseres finden. (Der im Lager hat das mit der Fabrik auch versucht, aber er meinte, er hat diese dumpfe langweilige Fließbandarbeit, die jeder Affe machen könnte einfach nicht mehr ausgehalten)

Es gibt z.B. in meiner Stadt nur noch ganz ganz wenige echte Bäckereien, die nicht nur Rohlinge zum aufbacken angeliefert bekommen.

Die Spezialisierungen die du ansprichst würden mich allerdings mal interessieren, ich bin da nicht so firm ^^ 

PS: In vielen Berufen gibt es mehr Ausbildungsplätze, als Stellen, leider! 

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