Wer verdient eigentlich wirklich am Flasche/ Dosenpfand?

6 Antworten

Viele Flaschen werden nach der Rückgabe zusammengepresst. Bei allen diesen Flaschen fällt nur der Zinseffekt an (dagegen stehen aber die Investitonen für die Pressmaschienen etc.) Was wirklich ins Gewicht fällt sind nur die weggeworfenen Flaschen, die nie zurück kommen. Daran wird wirklich verdient. Nun ja, wer die Flaschen nicht zurück bringt ist dann selber schuld :-)

ist doch einfach: Ich kaufe eine Kiste Bier, das Pfandgeld behält der Lieferant des Bieres und kann daran verdienen. Dann tausche ich nur die Kiste Bier, Pfand wird auf Null gerechnet, ist ja nur Tausch, wenn ich dann kein Bier mehr kaufe, gebe ich das Leergut zurück und bekomme den Pfandkredit zurück, allerdings ohne Zinsen. Rein rechnerisch kann der Hersteller an einer Kiste Bier bei angenommen 5% 19,2 Cent im Jahr verdienen, muß aber vorher auch investieren in die Kisten. Ist kein lohnendes Geschäft, weil die Arbeit, die damit verbunden ist, keine Berücksichtigung findet, ist aber sinnvoll wegen der Umweltverschmutzung.

Endlich mal eine anständige Antwort ! DH

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Im Gegenteil; am Pfandgeld verdient man nichts. Pfandflaschen bleiben Eigentum der Brauerei; wenn man als Kioskbetreiber weniger Flaschen zurückgibt als volle geliefert wurden, muss man irgendwann die Kosten für Neubeschaffung von Leergut tragen - und die sind höher als das Pfandgeld.

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