Wer und warum wurde die Konfession gewechselt?

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17 Antworten

Natürlich gibt es viele Gründe für den Glaubenswechsel. Das klang hier ja schon an.

Eigentlich sollte der wahre Grund sein: Die andere Konfession überzeugt mich eher als die andere. => Wahrheitssuche

Ist natürlich anstrengend und auch manchmal mit Stress und Problemen verbunden.

Manchmal ist es auch so, dass Menschen sich ärgern und deshalb die Konfession verlassen oder wechseln.

Ich glaube, wenn mehr Menschen sich für das Thema Religion interessieren würden, würde es deutlich mehr Glaubenswechsel geben....

Mein Brieffreund war früher neuapostolisch.

Er ist transsexuell.

Er ist nun evangelisch geworden.

Obwohl er in der Neuapostolischen Kirche heiraten durfte.

Ich denke das es in jeder Kirche die verschiedensten Menschen gibt

Das Gleiche trifft auf die Pfarrer/Amtsträger/ Prediger zu.

Wegen einem persönlichen "Anderssein" die Konfession zu wechseln mag okay sein, wenn man zuvor einer extrem strengen Kirche angehörte wo man regelrechten Diskriminierungen ausgesetzt war.

Bei vielen Menschen ist es auch die Heirat.

Mein Onkel war früher auch neuapostolisch, nach seiner Hochzeit mit einer evangelischen Frau nahm er deren Konfession an.

Früher war es so, dass in Monarchien die Untertanen den selben Glauben haben mussten wie der König, so konnte allein durch das umstrukturieren von Ländereien der Wechsel der Konfession nötig werden.

MeisterGlanz 28.09.2010, 15:50

Siehe 30 Jähriger Krieg.

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MeisterGlanz 28.09.2010, 15:52

Früher hatte es vor allem mit Macht zu tun. Heute mit Meinung.

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Die Konfession zu wechseln heißt doch im Alltagsgebrauch nur die Mitgliedschaft einer Kirche innnerhalb einer Religion zu wechseln. Vom christlichen Glauben ausgehend (andere Religionen, vor allem der Islam untersagen jeglichen Religionswechsel und verfolgen den Abfall mit dem Tod!) bedeutet dies innerhalb einer Kirchengemeinschaft (Protestanten, Katholiken, ev.freie Kirchen usw.) zu wechseln. Ursache sollte eigentlich nur sein, dass man erkannt hat welche Kirche das Wort Gottes am echtesten verkündet und lebt.Häufig wird aber die Konfession durch Heirat, also aus "niederen", menschlich, rationellen Überlegungen heraus gewechselt

Also ich bin evangelisch und ein Konvertieren kommt für mich nicht in Frage, eher der Austritt. Weil ich genügend Erfahrungen bezüglich der Kirche gesammelt hab, die mir immer mehr Bestätigung dazu geben, was Kirche schon immer war und ist. Eine Gruppierung aus einem bunten Mix aus scheinheiligen "Friede, Freude, fomme Lügen".

derprediger 01.10.2010, 11:15

Das habe ich auch schon erleben müssen. Als Trost: Die Mitglieder der Kirche sind Menschen wie wir selbst und damit alle fehlerhaft. Die Kirchen als Organisationen tragen ihren Teil auch noch dazu bei. Man sollte aber nicht den Fehler machen, Kirche mit Gott, mit seinem Wort zu verwechseln. Dieses ist klar und rein,ohne Falsch! - Deshalb empfehle ich eine bibeltreue Gemeinde zu suchen! - Die gibt es!! Wie schon Jesus Christus sagte,"An ihren Taten sollt ihr sie erkennen (nicht an ihren Worten). Hoffe, das hilft.

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maridekluedefue 02.10.2010, 08:46
@derprediger

Dank Dir für die gutgemeinten Worte! Für mich gibt es jedoch keine Gruppierung (mehr) der ich mich anschließen werde. Ich bin zu wertvollen Erkenntnissen angelangt, wennauch gleich durch etliche Enttäuschungen innerhalb vieler scheinbarer Christen (einschl. Pfarrer), für die ich im Grunde nur dankbar sein kann :-)

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Das kann doch unterschiedliche Gründe haben. Man kann gewechselt haben,

wegen des (Ehe)partners;

aus Gründen des persönlichen Geschmacks, was den Frömmigkeitsstil angeht;

oder man kommt durch das Bibellesen zu Erkenntnissen, die mit den Auffassungen einer anderen Konfession besser übereinstimmen.

Ich bin auch konvertiert aus letztgenanntem Grund von evangelisch-lutherisch zu evangelisch-freikirchlich.

Das ist heutzutage doch absolut okay und gut, weil jeder für sich selbst entscheiden kann.

derprediger 01.10.2010, 22:49

Gute Antwort und gute Entscheidung! Diese freie Entscheidungsmöglichkeit gibt es allerdings nicht im Islam um ein aktuelles Thema aufzugreifen!

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Es wird wohl jeder, der das macht, seine eigenen Gründe haben.

Ich etwa, bin von evangelisch auf 0.B.(ohne Bekenntnis) gewechselt, weil ich mit dem, was die evangelische Kirche zu bieten hat, nicht zufrieden bin.

derprediger 01.10.2010, 22:36

Würde dir gerne helfen, wenn du mir sagst was du von der evang. Kirche erwartet und nicht bekommen hast.

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derprediger 04.10.2010, 16:02
@gottesanbeterin

Von der evang. Landeskirche und auch von der kath. Kirche kannst du, wie du schon selbst bemerkt hast nicht viel erwarten, es sei denn du kommst zu einer Gemeinde in welcher der Pfarrer ein gläubiger Christ ist. - Man hält es nicht für möglich, aber das ist nicht selbstverständlich!! Du solltest aber Glaube und Religion nicht an deinem Urteil über die Kirche festmachen, denn die Kirche ist leider auch ein bischen wie eine polit. Partei. Den Fehler habe ich selbst gemacht und war jahrelang ein erbitterter Gegner von Kirche, Gott und Religion. Geh einmal versuchsweise zu verschiedenen ev. Freikirchen, und horche und sehe was die zu verkündigen haben, auch wie sie untereinander mit sich umgehen. Du bemerkst dann schnell wo "das auch drin ist, was auf der Packung steht". Ich setze voraus du suchst in der "Kirche" wahre Glaubenserkenntnis und oder -bestätigung und nicht bloß Unterhaltung bzw. Action. Auf diesen Gebieten sind sicher andere Einrichtungen besser. Obwohl, wenn man erst 'mal weiß worum es geht im Glauben, hat man auch Action genug! Viel Erfolg! Es lohnt sich zu suchen. Verlieren kannst du ja nichts.

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Ich finde den Islam ehrlicher und überzeugender. Die Dinge widersprechen sich nicht, sowie in meiner früheren Religion (protestantisch). Deshalb bin ich zum Islam konvertiert und habe es auch nach vielen Jahren niemals bereut.

derprediger 01.10.2010, 10:59

Vom Regen in die Traufe gewechselt! - Gerade in der christlichen Religion (Neues Testament) widerspricht sich nichts, aber auch gar nichts, wenn man es richtig lesen kann. Im Islam dagegen widerspricht sich enorm viel oder ist es kein Widerspruch Frieden zu predigen und allen Andersgläubigen nach dem Leben zu trachten (Tötet die Ungläubigen, vertreibt sie usw......)Wer im Abendland aufgewachsen ist kann nur nach einer Gerhirnwäsche zum Islam wechseln.

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derprediger 01.10.2010, 22:45
@manal89

Auf einem Standpunkt zu beharren heißt noch lange nicht, dass man Recht hat. Argumente bitte!!

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voyage 02.10.2010, 11:00
@derprediger

Ich habe lediglich die Frage beantwortet. Wozu hier endlos diskutieren? Geh doch mal in ein Forum, da kannst Du dann hetzen und Deinen Blutdruck in die Höhe schnellen lassen ;)

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derprediger 02.10.2010, 14:42
@voyage

Die Frage hast du leider nicht beantwortet, denn du weißt nicht einmal den Unterschied zwischen Konfession und Konversion. Da sollte man mit persönlichen, primitiven Empfehlungen vorsichtig sein, denn Intelligenz siegt zuletzt. Komisch, dass bei allen Muslimen die Anderen immer gleich hetzen! - Ihr seid halt nicht konfliktfähig, nur mit den Fäusten.

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Zischelmann 06.03.2016, 20:13

Ich hoffe nicht zu der Radikalen Gruppe zu der ein Herr Vogel gehört. Da gibt es auch Richtungen im Islam wo es viele Widersprechungen  gibt und große Ungerechtigkeiten. Wo man in vielen muslimischen Ländern so grausam ist und Frauen steinigt

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Na, dass man den ursprünglichen Glauben nicht teilt und findet, der andere passt besser zu einem.

Mir geht es um einzelne Personen, warum sie Konfession wechseln. Vom Mrtin Luther weis ich alles bescheid.

Eines kann ich erzählen:

Eine Frau wollte einen Engländer heiraten, die Frau katholisch, der Mann Anglikaner. Standesamtlich in England, aber kirchlich hier in einer großen Wallfahrtskirche.

Um in dieser Kirche heiraten zu dürfen, sollten sie vertraglich zusichern, ihre Kinder dereinst katholisch taufen zu lassen.

Daraufhin wechselte die Frau die Konfession.

Anderes: Eine alte, betagte Dame wollte ihren Mann beerdigen lassen, katholisch. Der Pfarrer (das war vor über 30 Jahren!) verweigerte ihr dies mit der Begründung, sie hätten sich nie in der Kirche blicken lassen. Daraufhin wurde der Mann evangelisch bestattet und die alte Dame wurde auch evangelisch und liegt heute neben ihrem Mann.

MeisterGlanz 28.09.2010, 15:51

Das von dem katholischen Pfarrer ist nicht rechtens (kirchenrechtlich).

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Konversion ist immer eine Angelegenheit des jeweils persönlichen Erkenntnisstandes .

Also, ich war früher evangelisch. Warum ich gewechselt habe (zu den Zeugen Jehovas): 1. Was die Kirchen lehren, ist größtenteils nicht der Bibel entnommen oder eine eig. Auslegung. 2. Das, was ZJ lehren und tun, ist für mich wirklich mit der Bibel konforn. Was ZJ lehren, stammt aus der Bibel, nicht von Menschen.

Das waren meine Gründe, auch wenn ich vllt "mehr oder weniger" auf einige Dinge verzichten muss.

Grund der Verbreitung des evangilistischen Glaubens (in Deutschland/Europa) war die Reformation Luthers im 15 Jh...

Warum wechseln Menschen den Glauben, mit welcher Begründung?

derprediger 01.10.2010, 22:43

Den Glauben zu wechseln ist etwas anderes als die Kofession zu wechseln. Beispiel: Vom Islam zum Christentum wechseln heißt den Glauben zu wechseln. Von der kath. Kirche zur evang. Kirche oder einer anderen christl. Kirche zu wechseln, heißt die Konfession zu wechseln, also innerhalb einer Religion zu bleiben. Warum wechseln nun Menschen ihren Glauben? - Ganz einfach: Weil sie glauben oder zu der Erkenntnis gekommen sind, dass eine andere Religion die richtige ist. Das ist übrigens der einzig vertretbare Grund.

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Ein guter Freund von mir ist aus Liebe zu (s)einer Frau konvertiert. Vorher neuapostolisch, jetzt Moslem.

Zischelmann 06.03.2016, 20:16

Bei mir war in der neuapostolischen Konfirmandenstunde früher ein Junge, der hatte einen muslimischen Vater aus Teheran.

Und eine deutsche Mutter.

Dieser Junge ist heute noch neuapostolisch, denn sein Vater hätte ihn nie zum Islam gezwungen

Der Vater hatte selbst negative Erfahrungen früher in der Koranschule gemacht.

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Zischelmann 06.03.2016, 20:17

Warum wurde seine Frau keine Christin?

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guck mal bei Martin Luther

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