Wer übernimmt die Kosten für mein Nasenoperation?

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3 Antworten

Eine Nasenverkleinerung ohne medizinische Indikation zahlt die Krankenkasse generell nicht. Das gilt als reine "Schönheits-OP".

Die einzige Möglichkeit besteht dann, wenn eine starke psychische Beeinträchtigung durch einen Psychologen, der von der Krankenkasse anerkannt wird, bestätigt wird. Also, wenn du so darunter leidest, dass du depressiv wirst, nicht mehr unter Leute gehen willst, u.ä. und eine weitere Verschlimmerung befürchtet werden muss.

Manchmal wird hier etwas getrickst. Wenn zum Beispiel eine Nasenscheidewandverkrümmung besteht, bei der du schlecht atmen kannst, wird die Begradigung von der Krankenkasse bezahlt (Operation, Krankenhausaufenthalt, ggf. Krankengeld). Im Zuge dieser OP könnte die Verkleinerung mit gemacht werden. Dann kämen eventuell keine Kosten auf dich zu. Oder wenn, nur die Kosten für den zusätzlichen Aufwand der plastischen Korrektur. Das hält sich dann im Rahmen.

Vielen Dank :)

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Wenn du der Krankenkasse verklickern kannst, dass du unter deiner Nase psychisch leidest und es dich seelisch fertigmacht, dann zahl sie das. Natürlich auch, wenn du ein körperliches Problem hast, dass „behoben“ werden muss. Wie man dort aber dafür einen Antrag stellt weiß ich nicht.

Wenn kein medizinischer Hintergrund besteht, wird die Krankenkasse keine Schönheits Operation bezahlen.

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