Wer übernimmt 24 Stunden Pflege?

8 Antworten

Wenn deine Oma jetzt schon Leistungen vom Sozialamt nach dem SGB - Xll - bezieht,dann wird sie wohl nicht viel an Vermögen haben,sonst würde sie ja nichts bekommen,es sei denn das es derzeit noch nicht verwertbar wäre !

Vom Sozialamt wird sie dann ja schon bekommen was ihr zusteht,wenn die dementsprechenden Anträge gestellt und Nachweise erbracht worden.

Vorrangig ist die KK - für die Oma zuständig,da bekommt sie doch sicherlich eine Pflegestufe,die natürlich auch vorher beantragt werden müsste.

Wenn ein naher Angehöriger die Pflege selber übernehmen würde,dann kann man ggf.bei der KK - einen Antrag stellen,dann wäre man sicher auch abgesichert.

Vom Sozialamt selber würde die pflegende Person nichts bekommen,aber die Oma kann der Person z.B. das Pflegegeld geben und diese Person könnte dann nur beim zuständigen Jobcenter einen Antrag auf ALG - 2 ( Hartz - lV ) stellen.

Dafür müssen aber dann weitere Anspruchsvoraussetzungen erfüllt sein,was dann die Bedürftigkeit betreffen würde,dass Pflegegeld der Oma würde dann auf die evtl.ALG - 2 Leistung nicht angerechnet,würde die Person es bekommen.

Wenn deine Oma 24 std Pflege benötigt gehe ich davon aus dass die Frage der Pflegestufe schon geklärt ist.

1. Möglichkeit... sie wird Zuhause komplett von Angehörigen betreut dann steht dem Angehörigen entsprechend der Pflegestufe das Pflegegeld zu zudem wird das ganze auch Sozialversicherungstrchnisch abgedeckt heisst das diese zeit später bei der Rente angerechnet wird.
(Der Arbeitgeber muss im übrigen die Person eine gewisse Zeit auch freistellen)

2. Möglichkeit... Pflege Zuhause mit Unterstützung des Pflegedienstes. In der Praxis sieht das meistens so aus dass der Pflegedienst 1 2 oder 3 mal am Tag kommen um zu waschen oder was zu machen was die Angehörigen nicht können oder wollen. Je nach Pflegestufe werden die Kosten durch das Pflegegeld abgedeckt.

3. Möglichkeit... Pflege Zuhause mit jemandem die auch Zuhause einzieht. Auch hier wird entsprechend der Pflegestufe Pflegegeld gezahlt was aber die Kosten sicher nicht abdeckt.

4. Möglichkeit... Heim..
Hier fließen entsprechend der Pflegestufe das Pflegegeld und das Einkommen deiner Oma (Rente oder Witwenrent und Einkünfte aus Vermietung oder anderem) ein.
Ein Taschengeld steht deiner Oma selbst zu das ist aber nicht sehr hoch.
Wenn deine Oma noch Vermögen hat wird dieses erst bis zu einem Freibetrag aufgebraucht. Wenn dann noch Kosten sind dann tritt das Soza an die Angehörigen also Ehemann und Kinder. Vermögen und Einkünfte müssen offengelegt werden. Erst wenn dann noch was übrig bleibt wird das Soza dem Betrag zuschießen

Viele wichtige Aspekte wurden bereits in der vorherigen Antwort genannt. Grundsätzlich kann man aber sagen, dass es zunächst erst einmal darauf ankommt, welche Pflegestufe deine Großmutter hat. Je nach Pflegestufe erhält sie dann einen bestimmten Betrag. Im Falle der Pflegestufe 3 wären das ca. 730 €. Neben Anspruch auf Pflegegeld besteht aber auch die Möglichkeit weitere Zuschüsse zu beantragen, wie die Kostenübernahme für Pflegemittel, technische Hilfen oder zur Verbesserung des Wohnumfeldes. Bevor das Sozialamt für die Pflege aufkommt, muss das Pflegegeld ausgeschöpft sein und keine finanziellen Mittel mehr zur Verfügung stehen.

Ich finde den Überblick hier eigentlich echt gut: https://www.promedicaplus.de/leistungen-betreuung-und-pflege-zu-hause/pflegestufen-und-pflegegeld/

Sozialhilfe für Pflegeheim

Hallo Community, ich habe eine Frage zum großen Thema Sozialhilfe.

Mein Vater erlitt im August einen schweren Verkehrsunfall. In der Folge lag er sieben Wochen auf der Intensivstation. Die Ärzte sagten uns, dass er wohl nie wieder so klar sein wird, dass er nach Hause zurückkehren kann. Wir haben dann nach langer Suche eine Einrichtung gefunden, in der Betreuer täglich mit ihm arbeiten. Zur Finanzierung dieses Platzes haben wir einen Antrag auf Sozialhilfe gestellt, welcher wohl auch bewilligt wird. Nun möchte das Amt Auskunft über unsere Vermögensverhältnisse und ich bin mir unsicher, was ich angeben muss und ob etwas davon fällig wird.

Auf meinen Namen laufen zwei Lebensversicherungen, welche aber nicht wirklich hoch sind und in erster Linie nur der Abdeckung möglicher Beerdigungskosten dienen. Zudem läuft auf meinen Mann und mich ein Bausparvertrag. Auch dieser ist nicht hoch und sein Ertrag für kleinere Reparaturen gedacht. Derzeit liegt er gerade einmal bei 2000€. Barvermögen ist soweit nicht vorhanden. Zudem haben wir zwei Kinder im Alter von 18 und 24 Jahren, welche noch in unserem Haus wohnen und sich noch im Studium befinden.

Meine Frage ist nun, ob ich dies alles angeben muss bei dem Sozialamt und ob etwas davon ziehen könnte und ich zahlen muss?

Vielen Dank für alle Antworten :)

...zur Frage

Elterngeld für 18 Monate beziehen in Niedersachsen?

Hallo,

mir war bisher nur geläufig, dass man Elterngeld entweder 12 bzw 24 Monate bekommen kann.

Besteht auch die Möglichkeit es 18 Monate zu bekommen, wenn ja wie trage ich es in den Antrag ein?

...zur Frage

Beerdigungskosten und Steuer

Ich habe die Kosten der Beerdigung meiner Schwester beim Finanzamt geltend gemacht. Sie war bei der ARGE. Da ich recht gut verdiene, habe ich keinen Antrag bei der ARGE /Sozialamt auf kostenübernahme gestellt, sondern die Kosten übernommen. Jetzt lehnt das Finanzamt die Anerkennung der Kosten bei der Einkommenststeuererklärung ab, weil ich keine Sozialhilfe beantragt habe.

Ist das rechtens? Ich habe die Ausgaben doch tatsächlich gehabt und eigentlich das Sozialamt verschont?

...zur Frage

Führerscheinfinanzierung für die Arbeit

Hallo ihr lieben,

Wie schon in einigen meiner fragen bekannt wurde suche ich einen neuen Job in der Pflege, da ich aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr allzu viel laufen kann. Ich habe mich nun entschlossen in die ambulante Pflege zu gehen. Das Problem dabei... Ich habe keinen Führerschein und bin auch nicht in der Lage diesen zu bezahlen.

Meine Frage ist nun wie läuft das mit der Finanzierung? Habt ihr da Erfahrungen? Ich habe gehört das wurde unter Umständen über das Arbeitsamt laufen, doch wie geht das genau? Und besteht auch die Möglichkeit das Krankenkasse oder Rentenversicherungen das über nehmen, da ich wie gesagt aus gesundheitlichen gründen schlecht in die stationäre Pflege kann und nun auch fast ein Jahr krank geschrieben war und Krankengeld beziehe.

Ich wär euch sehr dankbar für hilfreiche antworten.

...zur Frage

Sozialamt - Mutter im Altersheim - Wer zahlt Miete der gekündigten Wohnung?

Unsere Mutter ist mit Pflegestufe 1 ins Pflegeheim umgezogen. Das Sozialamt übernimmt einen Teil der Kosten, da die Rente zur Deckung der Heimkosten nicht reicht. Es hat außerdem 2 Monatsmieten der gekündigten Wohnung übernommen. Nun bekommen wir von ehemaligen Vermieter eine Mahnung für die 3. fehlende Miete (Kündigungsfrist 3 Monate) und er droht mit dem Anwalt. Wer muss die 3. Miete zahlen? Muss der ehemalige Vermieter d'rauf verzichten? Können wir Kinder dazu verpflichtet werden? Schon jetzt herzlichen Dank für die Kommentare!

...zur Frage

Pflege von Angehörigen ablehnen, wie mache ich das meinem Partner klar?

Ich bin examinierte Altenpflegerin. Meine Eltern und ich haben alles geklärt, falls meine Eltern pflegebedürftig werden.

Natürlich gibt es Situationen, die es nicht bedürfen, dass man in ein Pflegeheim muss. Zum Beispiel wenn es nur um Medikamenten richten, Insulin spritzen oder Anti-Thrombose-Strümpfe anziehen geht, muss man nicht gleich in ein Pflegeheim.

Nun bin ich in einer blöden Situation. Die Großmutter (88) meines Partners hatte einen Oberschenkelhalsbruch. Im Krankenhaus würden sie sie nur Heimlassen, wenn eine 24-stunden-Pflege gewährleistet wäre. Ambulante Pflegedienste können dies nicht leisten, für Intinsivpflege ist sie nicht Pflegebedürftig genug. Für eine 24-Stunden-Pflegekraft fehlt der Platz und die finanziellen Mittel. Seine Eltern haben nicht die körperliche Kraft dazu, die Pflege zu übernehmen. Mein Partner arbeitet auch.Es käme nur in Frage, dass ich nur noch maximal an Samstagen und Sonntagen arbeite und mich ansonsten um die Pflege der Großmutter kümmere. Oder sie kommt in Pflegeheim. Aus einem mir nicht verständlichen Grund wird die Möglichkeit, dass er seine arbeitszeit drastisch reduziert nicht in Erwägung gezogen.

Für meinen Partner und seine Familie ist klar, dass ich diese Pflege übernehmen würde. Mir hat es dabei fast die Sprache verschlagen.

Ich habe natürlich gesagt, dass ich das auf keinen Fall übernehmen werde. Sie müssen sich um eine andere alternative Kümmern. Was unter den Gegebenheiten heißt, sie muss in's Heim.Sie ist heute vormittag entlassen worden. Und das Geschrei war natürlich groß, als seine Eltern festgestellt haben, dass ich heute früh ganz normal zur Frühschicht bin. Das Geschrei wurde noch größer, als ich in meine Wohnung bin und mich geweigert habe, zu der alten Dame in die Wohnung zu kommen.Ich war immer bereit, meinem Partner und seiner Familie zu helfen und ein geeignetes Pflegeheim zu finden. Habe mich jetzt sogar zwei Stunden an's Telefon gesetzt, und habe Pflegeheime durchtelefoniert nach freien Plätzen.Habe sogar in drei Heimen freie Plätze gefunden. In einem Heim sogar ein Einzelzimmer mit Balkon. Dies habe ich ihnen mitgeteilt und habe ihnen per Mail die Adressen und Telefonnummern mitgeteilt.Geerntet habe ich ein paar sehr nette Schimpftriaden seitens meines Freundes.Meine Argumente, dass ich an meine eigenen Kräfte, meinen Verdienst und meine Rente denken muss, und ich ja nicht die einzige Möglichkeit bin, blieben ungehört.Was denkt ihr darüber? Ich weiß, dass ich für mich das richtige gemacht habe.

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?