Wer traut sich die Unterscheidung von homöopathischen Arzneimitteln zu?

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7 Antworten

Vor ca 80 Jahren gab es einen homöopathisch arbeitenden Arzt in Deutschland, der stellte fest, dass die homöopathischen Arzneimittelbilder auf vollkommen abenteuerliche Art zustande kommen.

Danach wurden Doppelblindversuche gemacht. Die Probanden waren selber Homöopathen die sich zur Arzneimittelprüfung zur Verfügung stellten und es ist ihnen nie gelungen, das hom. Mittel an Hand der Prüfsymptome zu erkennen oder von den Placebos auseinanderhalten zu können.

Man erkennt also auch als erfahrener Homöopath die einzelnen Globuli nur am Etikett.

Mehr darüber kannst du hier lesen:

http://www.gwup.org/component/content/article/77/986-der-donner-report-das-desaster-der-homoeopathie-im-dritten-reich

Also Homöopathie, heisst Gleiches mit Gleichem heilen. Man gebe ein Gift, welches ähnliche oder gleiche Syptome hervorruft, wie die zu bekämpfende Krankheit, nur eben in sprichwörtlich homöopatischer Dosierung, so dass man das Leiden nicht verschlimmbessert wird, sondern nur die Abwehrreaktion des eigenen Körpers hervorruft. Da es eine Krankheit zu bekämpfen gilt, sind die Symptome irgend etwas Ungesundes, und das lässt sich NUR mit einem Gift erreichen, alles Andere hat nichts mit Homöopathie zu tun, denn was kein Gift ist, ruft keine krankhaften Symptome hervor. All der andere Firlefanz mit Schüttelenergie beim Verdünnen, potenzieren, Heilteechen und was-weiss-ich segelt zwar heute alles unter Homöopathie, hat aber mit dem Grundgedanken gar nichts zu tun, das sind Trittbrettfahrer, die inzwischen die Mehrheit sind und den Ruf der Homöopathie gründlich kaputt gemacht haben mit Ihrem Blödsinn.

Ein Beispiel, ich (männlich) hatte um die 20 herum starken Haarausfall. Nein, nicht, dass die „Kniescheibe“ oben durch kam, was bei Männern nicht ungewöhnlich ist, sondern jeden Tag war der Ablauf der Duschtasse mit Haaren verstopft, die wuchsen zwar alle wieder nach, aber zum Frisör gehen brauchte ich nicht mehr. Da hat mir ein Arzt (mit Approbation und Kassenzulassung) eine Packung Thallium D6 o.p. verschrieben. Als die Packung leer war, war der Ablauf nicht mehr verstopft und ich musste wieder zum Haarschneider.Das Schwermetall Thallium ist ein sehr starkes Gift und wird als Rattengift eingesetzt. Geringere Intoxikationen, die nicht gleich zum Tod führen, ziehen innerhalb von 2 Wochen einen totalen Haarausfall nach sich. Nun kommt die Homöopathie und gibt eine homöopathische Dosis Thallium, die noch keinen Haarausfall verursacht, aber die Abwehrreaktion des Körpers hervorruft, in diesem Fall : „Haare besser festhalten !“ Siehe da, es funktionierte.Das ist Homöopathie und nichts mit Schüttelenergie., potenzieren und Molekülen, die sich das Schütteln merken und Lebenskraftumstimmung und Informationsweitergabe von Impulsen, das ist alles Humbug und Quacksalberei.

Nehmen wir mal einen Moment an, was ich schreibe ist richtig und die Wahrheit, was soll denn dann passieren, wenn Du Thallium D6 nimmst, obwohl Du gar nicht an Haarausfall leidest ? Die Antwort lautet schlicht : NICHTs ! Deine Haare sassen fest, sitzen fest und werden auch weiterhin fest sitzen !!

Mit einer Neutronenaktivierung und anschliessender Gamma-Spektroskopie könntest Du das Thallium in jeder einzelnen Tablette problemlos nachweisen, da ist nichts Geheimnisvolles dabei.

Also Homöopathie, heisst Gleiches mit Gleichem heilen

Kleiner Tipp - bevor Du gleich von erfahrenen Homöopathen gesteinigt wirst.

Gleiches mit Gleichem zu behandeln ist Isopathie - und die hat ein Herr Lux erfunden und ein Herr Hahnemann (der hat die Homöpathie erfunden) hielt von dieser Isopathie rein gar nichts.

In der Homöopathe heißt die Devise also nicht

Gleiches mit Gleichem heilen

sondern

Ähnliches mit Ähnlichem heilen.

Macht Dir aber nichts daraus - selbst studierte Homöopathen wie unser Tobsen73 haben schon den gleichen Fehler gemacht und das miteinander verwechselt.

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@ElkeO

Diese Wortklauberei ist auch eine vollkommene Nebensache , wenn es darum geht ob das nun funktioniert mit "Vergiften" in homöopatischen Dosen oder nicht, ob etwas noch wirken kann, wenn es nachweislich überhaupt keinen Wirkstoff mehr enthält, und so weiter.....

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@Truman

Ich finde die Wortklauberei ja auch albern - zumal gleiches sich automatisch ja auch ähnlich ist.

Trotzdem hat der Begründer der Homöopathie, Samuel Hahnemann, die Isopathie bereits 1842 als eine „Unheil und Verschlimmerung der Krankheit“ (Anm. zu § 56, Organon der Heilkunst, 6. Aufl.) bewirkende Methode bezeichnet.

wenn es darum geht ob das nun funktioniert mit "Vergiften" in homöopatischen Dosen oder nicht, ob etwas noch wirken kann, wenn es nachweislich überhaupt keinen Wirkstoff mehr enthält, und so weiter.....

Nun ist ja in Thallium D6 noch ein Wirkstoff nachweisbar (...Mit einer Neutronenaktivierung und anschliessender Gamma-Spektroskopie könntest Du das Thallium in jeder einzelnen Tablette problemlos nachweisen...)

Darum taugt dein Haarerlebnis nun eben gerade nicht dazu, um zu überprüfen ob etwas was nachweislich keinen Wirkstoff mehr enthält doch noch wirken kann.

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@ElkeO

Ich bin ja auch der Meinung, dass wenn etwas keinen Wirkstoff enthält, es auch nicht wirkt.

Ansonsten ist das für meine Erklärung vollkommen egal, ob es sich beim Patienten um eine Frau oder einen Mann handelt, es ist egal ob der/die alt oder jung ist, es ist egal, ob der/die blonde oder tief blauschwarze Haare hat. Entweder es funktioniert oder es funktioniert NICHT.

Um der Wahrheit die Ehre zu geben, der Medikus, der mir das verordnet hat, hat mir vorher noch mit einer Lupe in die Augen gesehen, wahrscheinlich wollte er irgend eine Krankheit ausschliessen, die auch zu Haarausfall führt und bei der das nicht wirkt. Wenn jemand wegen chonischer Thalliumvergiftung Haarausfall hat, lässt sich das natürlich auch nicht mit zusätzlichen homöopatischen Thalliumdosen therapieren....

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@ElkeO

Natürlich, bei eingebildeten „Befindlichkeitsstörungen“ helfen Zuckerpillen mit dem Wirkstoff „NIXDRIN“ bestens. Wir wissen alle, da bekommt jemand rasende Zahnschmerzen am Freitag Abend, der weiss nicht, wie er sich am Samstag und Sonntag lassen soll vor Zahnschmerzen und bekommt 3 Nächte kein Auge zu vor Zahnschmerzen kein schmerzstillendes Medikament hilft und wenn er dann am Montag Morgen um 08.05 Uhr im Zahnarztstuhl sitzt sind die Zahnschmerzen vollkommen weg ! Glaubt jeder, weil es so ist ! Es gibt auch Menschen, die können eine Warze an einem Leichenwagen „abstreifen“, wenn sie einen magischen Spruch dazu aufsagen. Das funktioniert wirklich, natürlich nicht bei Ärzten (die während Ihrer Ausbildung in der Anatomie waren) oder Friedhofsgärtnern. Eine kausale Erklärung gibt es dafür nicht, funktionieren tut es trotzdem.

Wir wissen auch aus empirischen Untersuchungen, dass ein Medikament besser wirkt, wenn der Arzt, der es verschreibt, dabei einen weissen Kittel anhat. Ob wenn der Arzt auch noch einen Augenspiegel mit Stirnband anhat, ein Medikament noch besser wirkt, weiss ich nicht, ist aber wahrscheinlich.

Der Glauben ist sicher das stärkste Medikament, welches wir überhaupt haben. Ich hoffe, sollte ich je an einem unheilbaren Krebs erkranken, dass ich mich selber so weit manipulieren und in den Glauben hereinsteigern kann, dass „es“ hilft, wäre lebensrettend, nur mit Medizin hat das im Fall nichts zu tun.......

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@Truman

Ansonsten ist das für meine Erklärung vollkommen egal, ob es sich beim Patienten um eine Frau oder einen Mann handelt, es ist egal ob der/die alt oder jung ist, es ist egal, ob der/die blonde oder tief blauschwarze Haare hat. Entweder es funktioniert oder es funktioniert NICHT.

Wenn Deine Erklärung richtig ist, dann spielt Männlein oder Weiblein bzw. jung oder alt tatsächlich keine Rolle.

Ob Deine Erklärung aber richtig ist kann man in der Medizin an einem Einzelfall nicht wirklich überprüfen. Jeder Mensch unterliegt ja tausenden von Einflüßen von denen in deinem Fall Thallum D6 noch einen weiteren hinzufügte.

Ob der aber tatsächlich entscheidend war oder sich irgendetwas anderes in dieser Zeit veränderte kann man eigentlich gar nicht herausfinden - bzw wenn nur entweder wenn man den Wirkungsmechanismus im Detail versteht oder aber in dem man mit statistischen Verfahren irgendwelche Zusammenhänge belegen kann. Letzteres setzt aber wesenlich mehr Fälle voraus...

Und warum um alles in der Welt hat sich Thallium D6 noch nicht als Standardmittel gegen Haarsausfall auf dem Markt durchgesetzt - wo es doch bei alt und jung und Männlein und Weiblein wirken müßte wenn deine Hypothese stimmen würde?

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@ElkeO

Und warum um alles in der Welt hat sich Thallium D6 noch nicht als Standardmittel gegen Haarsausfall auf dem Markt durchgesetzt - wo es doch bei alt und jung und Männlein und Weiblein wirken müßte wenn deine Hypothese stimmen würde?

Es gibt ja kaum Leute, die an Haarausfall leiden ! Bitte richtig lesen : Haarausfall, NICHT an ausgefallenen Haaren , nicht an Glatzen, nicht an schütterem Haar, nicht an dünnem Haar oder Haarausfall durch eine Chemotherapie etc., sondern einfach wie ich damals an Haarausfall, der jeden Tag den Abfluss verstopft.....

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@ElkeO

Ein weiteres Beispiel :

Also, meine Oma klagte bei Ihrem homöopathischen Arzt, dass Ihr Sehvermögen auch immer mehr abnehmen würde. Darauf sagte der, das sei nicht sein Gebiet, da möge Sie zu einem Augenarzt gehen.

Als Sie Ihn wieder konsultierte, fragte der nach, ob Sie beim Augenarzt gewesen sei, und was der gesagt hätte ? Antwort : Sie bekäme langsam grauen Star, also eine Linsentrübung ! Was der Ihr dazu gesagt hätte ? Na, Sie hätte ein paar Augentropfen bekommen um den Prozess zum Stehen zu bringen oder zu verlangsamen und eventuell müsse Sie sich halt operieren lassen. Darauf sagte der Ihr, da hätte er auch noch was, von dem homöopatischen Mittelchen solle Sie zwei mal am Tag 5 Tropfen nehmen.

Nach drei Monaten ging meine Oma wieder zum Augenarzt, die Tropfen des Augenarztes waren aufgebraucht. Der mass die Linsentrübung mit seiner Spaltlampe und staunte nicht schlecht : Die Trübung war weniger geworden ! Nach weiteren 3 Monaten wieder das selbe Ergebnis, noch mal leicht gebessert. Oma sagte verschmitzt, Sie hätte dem natürlich nicht gesagt, dass Sie auch noch das homöopathische Mittelchen nehmen würde. Anyway, Oma ist 1984 verstorben.

Ca. 15 Jahre später habe ich dann was Erhellendes dazu gelesen im Wirtschaftsteil einer grossen Zeitung. Eine Fabrik in der Innerschweiz, in der genau dieses „Gift“ für einen ganz total anderen Zweck hergestellt wurde, sollte geschlossen werden. Am Rande stand dabei, die dort Beschäftigten hätten als anerkannte Berufskrankheit: „grauen Star“, Linsentrübung, da klingelte es bei mir!

Der Zusammenhang ist nirgendwo zu finden, in keinem Medizinbuch, in keinem Homöopathiebuch, auch im Internet nicht, selbst wenn man die Stichworte weiss. Nicht mal die Berufskrankheit (ein relativ exotisches Produkt). Woher der Arzt das wusste, keine Ahnung, das war halt ein ganz grosser Könner !

Ich habe für eine Bekannte eines Freundes noch mal ein Fläschchen erworben vor einem Jahr (Der kam als Amtsarzt (!) in seiner Apotheke damit nicht zu streich). Das gab einen Aufstand in der Apotheke ! Erst mal wussten die gar nicht, ob sie das überhaupt beschaffen könnten, das sei ja so was von giftig ! Ja, aber eben in homöopathischer Dosierung. Ja, schon aber trotzdem hatte die ApothekerIN Bedenken, weil das doch so giftig sei! Ich habe noch keine Rückmeldung, ob es geholfen hat.....

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@Truman

Habe ich schon erzählt wie ich mit Weißbier eine hartnäckige Dornwarze beseitigt habe...ich denke ja

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@ElkeO

Mag ja sein, dass Du das durch den Kakau ziehen willst, aber bei meinem Chemiegrundpraktikum an der Universität war es kein Problem Experimente mit Kaliumzyanid zu machen (unterm Abzug) , Benzol dagegen war absolut tabu. Im Kühn Birett stand dazu es würde den Verdacht geben, das sei Krebs erregend, mehr nicht. Wenn das so schwierig ist, das nachzuweisen, dann kann es nicht sehr gefährlich sein. Der Nachweis, dass 50 mg Kaliumzyanid tödlich sind, ist dagegen kein Problem. Die Bedenken der ApothekerIN ordne ich in die selbe Kategorie ein, etwas in Richtung hysterisch. Jahre später habe ich auf meiner Raffinerie literweise mit Benzol geplanscht (das kann man nur noch planschen nennen) ohne Abzug und Handschuhe und..und...... Ich lebe immer noch und erfreue mich bester Gesundheit !

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"Die Wirkung nimmt mit steigender Potenz zu"

Ein von den Fehlern bei Homöopathie Skeptikern oder Anfänger in der Homöopathie ist die tödliche, giftige Wirkung des Urstoffes mit der Wirkung des homöopathischen Mittels zu vergleichen. Wenn es um Homöopathie geht haben die Wörter Wirkung und Nebenwirkung eine andere Bedeutung als bei normalen Medikamenten. Eine tiefgreifende Wirkung beduetet eine (oder mehrere) Verwandlung im körperlichen und seelischem Bereich. Es geht um mehrschichtige Wirkung. Die Nebenwirkung bezieht sich auf eventuelle Symptome die durch eine falsche Einnahme entstehen können (es geht nicht um langzeitige Schäden oder sowas wie man das bei konventionellen Medikamenten findet)

Wenn Arsen homöopathisch wirkt, dann wirkt es nicht tödlich je höher die Potenz, sondern "heilender" (sagen wir mal so) Z.B. Arsen als Gift verursacht allgemeine Schwäche, Unruhe, Atemnot, Brustschmerzen, Durchfälle, Brechreiz, Bauchschmerzen, Kopfschmerzen, Zyanose....

Wer z.B. eine Lebensmittelvergiftung hat und einige von den Symptomen hat, das kann man homöopathisch mit Arsen behandeln weil es um das Ähnlichkeitsprizip geht.

Die Gifte finden ihr Gebrauch auch in der Schulmedizin, warum sollte das in der Homöopathie nicht der Fall sein (mit dem Vorteil dass gut angewedete homöopathische Mittel unschädlicher sind)?

OK, dann verliert die Substanz mit dem Potenzieren ihre giftige Wirkung. Sie wird also ungiftig. Das passt mit meiner Auffassung zusammen. Aber warum wirkt es dann noch? Wieso wird die heilende Wirkung potenziert, die giftige verdünnt? Wer steuert das?

Natürlich werden Gifte auch in der Schulmedizin eingesetzt. Man muss abwägen, ob sich die erhoffte Wirkung mit den möglichen Nebenwirkungen vereinbaren lässt. Der Extremfall ist hier wohl die Zytostatika-Behandlung.In der Schulmedizin wird aber eine Dosis gewählt, die möglichst im therapeutischen Bereich liegt, leider geht es dennoch oft nicht ohne Nebenwirkungen.In der Homöopathie gibt es vollkommen unterschiedliche Angaben zur Potenzierungsstufe und Dosierung der einzelnen Mittel. Wie oben gesagt ist die giftige Wirkung weg (Zumindest in höheren Potenzen), eine Wirkung haben sie aber noch. Das ist doch ein Widerspruch?

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@GohJoh

Es geht um die alte,von Homöopathen nicht zu beantwortende Frage,warum nur die erwünschten Wirkungen potenziert werden und nicht auch die unerwünschten.

Hier eine schöne Antwort einer HP-Schule:

„Ein weiterer Punkt ist der Umgang mit den homöopathischen Arzneimitteln, mit den Globuli. ….. Zum Beispiel werden im Zuge jeder homöopathischen Potenzierung, dem abwechselnden Verreiben, Verdünnen und Verschütteln einer bestimmten Ausgangssubstanz in Milchzucker und Alkohol-Wasser-Gemisch, auch bei größter Sorgfalt und höchster Sauberkeit des Labors unzählige Verunreinigungen der Geräte, der Ausgangssubstanz, der Laborluft, der Atemluft des Laboranten und der Lösungsmittel mit verschüttelt und weiter potenziert. …. – Woher "weiß" die homöopathische Potenz, auf welchen der vielen Stoffe in dem verriebenen und verschüttelten Gemisch es ankommt? Wie lässt sich bei Potenzhöhen, die jenseits des Stofflichen liegen, noch der ursprüngliche "Klang" vom "Rauschen" unterscheiden, das mit verstärkt worden ist? Es gibt dafür im mechanistischen Denken keine sinnvollen Erklärungen. Wir müssen den geistigen Sprung wagen und die Wirkungen mit dem Hauptprinzip der Magie erklären: Intention ist (fast) alles! Ein Mittel wird zu dem, was der oder die Herstellende will und sich vorstellt.“ ( Die andere Wirklichkeit der Homöopathie / Jörg Wichmann, Bergische Homöopathieschule)

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@bini123

"...warum nur die erwünschten Wirkungen potenziert werden"...

Es werden nicht die "erwünschten Wirkungen" potenziert sondern die Ursubstanz. Je sauberer die Ursubstanz und die Laborumgebung desto wird die Wirkung des Mittels schneller und stärker. Es ist ein Unterschied ob man eine Plfanze aus den Alpen frisch dazu vorbereitet oder die gleiche Pflanze die neben der Straße wächst.

Und die Wirkung hat sich durch viele Arznemittelprüfungen fast bei jeder Prüfung bestätigt und diese Symptome wurden in das Arzneimittelbild des Mittels aufgenommen.

"Ein Mittel wird zu dem, was der oder die Herstellende will und sich vorstellt."

Das kann eine Rolle spielen aber muss nicht. In den Labors wie bei der Herstellung von konventionellen Medikamenten, verschafft man erst eine so viel wei möglich sterile Umgebung. Meistens sind die Menschen die homöopathische Mittel herstellen einfach Angestellte die mit der Intention oder Leidenschaft für Homöopathie nichts zu tun haben und diese Mittel wirken trotzdem.Und heute werden die Mittel maschinell hergestellt, besonders die hohen Potenzen und ich weiss nicht ob die Maschine dann auch eine Intention hat... Vielleicht hat ihr ein Homöopathe ein paar Mantren davor gesungen?

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@FragenFragenFra

Das kann eine Rolle spielen aber muss nicht. In den Labors wie bei der Herstellung von konventionellen Medikamenten, verschafft man erst eine so viel wei möglich sterile Umgebung.

Ach Fragen Fragen Fra: Selbst Reinsträume der höchsten Kategorie ISO 9 (davon sind Hersteller von Globuli aber noch weit entfernt) enthalten pro Kubimeter Luft noch mehr als 35 Millionen Partikel mit einer Größe bis 0,5 Mikrometer.Wenn auch nur einer dieser 35 Millionen Partikel beim Verdünnen oder Verschütteln in den dazu benutzten Behälter eindringt hat man ab diesem Moment ein homöopathisches Komplexmittel mit unbekannter Zusammensetzung.

Dazu kommt noch, dass selbst der reinste Alkohol und das reinste Wasser unbekannte Verunreinigungen enthält die bei der Herstellung von Homöopathika unvermeidbar mit potenziert werden.

Jede Hochpotenz ist daher nichts anderes als ein Komplexmittel aus verschiedensten Stoffen in verschiedensten Potenzen (je nach dem in welchem Potenzierschritt die jeweilige Verunreinigung hinzugekommen ist).

Die eigentliche Ursubstanz ist ab D20 nur noch eine von zigtausend anderen Substanzen in der "Brühe".

Und damit müßte die "Brühe" dann schon hellsehen können um zu wissen welche dieser zigtausend Substanzen nun im nächsten Schritt wieder ihre "Informationen" potenzieren darf.

Damit Homöopathie überhaupt funktionieren könnte reicht es also nicht aus, dass Wasser ein "Gedächtnis" hat.

Wasser müßte obendrein noch Gedankenlesen können um zu wissen was der Hersteller heute gerade herstellen möchte...

Nachdem das Wasser diese Gedanken dann zuverlässig gelesen hat müßte es dann auch gezielt alle in im gelösten Stoffe dahingehend beeinflußen können, dass nur der Stoff der laut Gedankenlesen gerade potenziert werden soll seine Information übertragen darf.

Der Glaube an die Wirksamkeit des Rosenkranzgebets ist im Vergleich dazu schon geradezu einfach.

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@ElkeO

Ich weiss es dann nicht warum wurden bei den Arznemittelprüfungen die gleichen Symptome beobachtet, und besonders auch bei den Prüfern die nicht wussten um welches Mittel es geht?? Dann spielen die Verunreinigungen irgendwie nicht so eine große Rolle...

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@FragenFragenFra

Ich weiss es dann nicht warum wurden bei den Arznemittelprüfungen die gleichen Symptome beobachtet, und besonders auch bei den Prüfern die nicht wussten um welches Mittel es geht?

Verlinke doch wenigstens mal eine einzige derartige Arzneimittelprüfung die doppelverblindet durchgeführt wird - das dürfte doch kein Problem sein.

Dann spielen die Verunreinigungen irgendwie nicht so eine große Rolle...

Wenn man tatsächlich in randomisierten Doppelblindversuchen bei einer homöopathischen Arzneimittelprüfung einen Unterschied erkennen könnte, dann wären die Verunreinigung tatsächlich belanglos (auch wenn man schwer erklären könnte warum sie keinen Einfluß haben müßte man das akzeptieren)

Das Problem ist aber, dass eben in doppelverblindeten Arzneimittelprüfungen kein Unterschied zwischen Globuli und Zuckerpillen erkennbar ist.

Also her mit einem Link zu einer doppelverblindeten Arzneimittelprüfung....

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@FragenFragenFra

Es werden nicht die "erwünschten Wirkungen" potenziert sondern die Ursubstanz.

Und die Wirkung der Ursubstanz Arsen ist welche ?

Wenn Arsen verstärkt wird, dann wird automatisch auch die Wirkung von Arsen verstärkt.

Ausnahme: Man kann nicht logisch denken.

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@Heinroth

Ja, für Homöopathie ist eine andere Logik zuständig. Deswegen kann man auch nicht so gute Studien machen. Z.B. wenn man Kochsalz potenziert, dann sollte das Globuli salziger schmecken? Mit der Potenzierung verstärkt man nicht das Gift sondern das heilende Effekt oder Information, oder was auch immer.. Auf jeden Fall kann man mit hochpotenziertem Arsen nicht töten..

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@FragenFragenFra

Ja, für Homöopathie ist eine andere Logik zuständig.

In der Tat ;-)

Denkst Du bitte noch an den Link zu einer doppelverblindeten Arzneimittelprüfung....

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@FragenFragenFra

Ja, für Homöopathie ist eine andere Logik zuständig.

Logik heißt folgerichtig denken. Es gibt also nur eine Logik, falsche Schlüsse ziehen ist keine Logik, sondern bloß falsch denken, mit falschen Ergebnissen hinterher.

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@ElkeO

Also, dann melde ich mich wieder einmal. Dass es keine Doppelblind-Studien geben soll, beruht wie so vieles auf (gezielter?) Fehlinformation. Im Jahre 2006 finanzierte z.B. Alpine Pharmaceuticals eine Placebo kontrollierte Doppelblindstudie mit zwei Arnica-Potenzen bei Patienten mit plastischen Korrekturen am Gesicht (Seeley et al. 2006). Die Gesichter wurden per PC vermessen, ebenso die Hautfarbe digital "aufgezeichnet". Es "ging darum", ob Arnica Einfluss auf die Schwellung nach der OP hat. Diese Studie wurde sogar in einem chirurgischen Journal der AMA veröffentlicht. Das war nur ein Beispiel von vielen. Und in der Tat: Solche Studien sind aus hom Sicht fragwürdig. In diesem Fall kann die Studie "gutgeheissen" werden, da ähnliche mechanische Verletzungen vorliegen... Aber wer denkt, ElkeO und ihre AntiHP's würden nun sagen: "Aha, es gibt also doch ein paar DoppelblindStudien", der ist dumm oder naiv. Bei der nächsten HP-Frage werden sie nämlich erneut behaupten, es würden keine solchen existieren.. Wetten..?! Zu guter Letzt: die führende medizinische Zeitschrift "The Lancet" veröffentlichte 2005 in einem anonymen Leitartikel das "Ende der Homöopathie". Es erinnert stark an ein berühmtes Telegramm von Mark Twain (HP-Anhänger): "Gerüchte über meinen Tod sind stark übertrieben."

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@claudiorupp

Ach claudiorupp - ein kurzer Blick ins Original der ersten genannten Studie (statt in die Pressemitteilung wäre vielleicht auch Homöopathen zuzumuten:

Zu finden ist die Studie bei pubmed (PMID: 16415448)

RESULTS:No subjective differences were noted between the treatment group and the control group, either by the patients or by the professional staff. No objective difference in the degree of color change was found. Patients receiving homeopathic A. montana were found to have a smaller area of ecchymosis on postoperative days 1, 5, 7, and 10. ...

Wirklich hervorragend - bei 29 Teilnehmern ging es an genau zwei Tagen den Globuli-Patienten ein bisschen besser aber insgesamt waren am Ende weder subjektiv noch objektiv irgendwelche Unterschiede zwischen Placebozuckerpillen und Globulizuckerpillen feststellbar - weder für die Patienten selbst noch für die Ärzte.

Ach Claudio.

Natürlich gibt es Doppelblindstudien über die Wirkung von homöopathischen Glaubuli.

Diese hier bekommt aber ein Plätzchen in meiner Liste von Studien die mir von Homöopathen genannt wurden und die belegen, dass Globuli nicht besser wirken als Zuckerpillen...

Danke für den Link!

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@ElkeO

Ach ElkeEs ging mir in diesem Fall auch nicht um ein Resultat. Sondern nur um die Tatsache, dass fast jeder HP Gegner immerwährend behauptet, es gäbe keine DoppelblindStudien. Resultate sehe ich in der Praxis genug...

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@ElkeO

In deiner Pressemitteilung wurde das Ergebnis der Studie (sicher nur versehentlich und ohne böse Absicht) natürlich nicht erwähnt.

. https://www.homeopathic.com/cms-global/shoppingcart/ViewProduct.do?productId=635

Oder fürchtete man gar, dass der "shoppingcart" womöglich leer bleibt und der Kunde stattdessen genauso wirksame Zuckerpillen im Supermarkt nebenan kauft - für sicher deutlich weniger als die 19,99 $ die für Arnica montana Zuckerpillen aufgerufen werden.

Da sage noch einer wir würden Homöopathie lächerlich machen - das schaffen die Homöopathen auch ganz ohne uns....

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@claudiorupp

Aber wer denkt, ElkeO und ihre AntiHP's würden nun sagen: "Aha, es gibt also doch ein paar DoppelblindStudien", der ist dumm oder naiv. Bei der nächsten HP-Frage werden sie nämlich erneut behaupten, es würden keine solchen existieren.. Wetten..?

Nun mal Butter bei den Fischen:

Wo habe ich je behauptet, es gäbe keine Doppelblindstudie zur Wirkung/Nichtwirkung von homöopathischen Globuli?

Wenn Du mich hier schon namentlich nennst kannst Du das ja sicher durch ein Zitat von mir belegen.

Ach Elke.Es ging mir in diesem Fall auch nicht um ein Resultat.

Na klar - wobei erstaunlich ist es schon, wenn ein Homöopathieanhänger ausgerechnet eine Studie verlinkt die belegt, dass Homöopathie nicht wirkt ;-)

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"Welcher Naturheilkundler etc. traut sich zu, verschiedene homöopathische Mittel voneinander bzw. von einem Placebo unterscheiden zu können. "

Wie würdest Du diese Unterscheidung überhaupt durchführen? Nur die Globuli anzuschauen oder hast Du eine andere Idee... Man kann eventuell durch die Behandlung unterscheiden ob jemand Globuli oder Placebo bekommen hat. Dazu bräuchte man z.B. 10 Migräne Patienten mit gleicher Krankheitsgeschichte. Wenn Du sie irgendwo findest, melde Dich.

Für eine erflogreiche homöopathische Studie müssen wir erst warten bis man die Menschen klonen kann. Dann klonen wir 300 oder tausend und teilen sie in 2 Gruppen und führen eine Studie durch....

Wie würdest Du diese Unterscheidung überhaupt durchführen? Nur die Globuli anzuschauen oder hast Du eine andere Idee...

In meiner Frage hatte ich direkt dahinter in der Klammer das Beispiel einer Doppelblindstudie angeführt, da ich es selbst dem besten Homöopathen nicht zutraue Globulis am Aussehen zu erkennen. Die Schulmedizin hat da noch den Vorteil der gelben Liste! ;-)Auch wenn ich jetzt von dir wahrscheinlich gesteinigt werde, finde ich Elkes Variante gar nicht so schlecht. Die Homöopathen können individuell behandeln, trotzdem ist sie doppelblind.Um so eine Studie leitend durchführen zu können fehlt es mir sowohl an Erfahrung, als auch an Mitteln. Sollte sich aber ein Homöopath finden, bin ich gerne bereit meine Freizeit als Unterstützung zu investieren.Naja, 10 Migräne Patienten, die bereit sind sich homöopathisch zu behandeln wird man wohl in Naturheilpraxen finden, das wär dann dein Gebiet.

Für eine erflogreiche homöopathische Studie müssen wir erst warten bis man die Menschen klonen kann. Dann klonen wir 300 oder tausend und teilen sie in 2 Gruppen und führen eine Studie durch....

Das Argument zieht nicht. Auch in der Schulmedizin werden ganz normale Probanden in den klinischen Studien ausgewählt. Da einfach gesagt z.B. einige Menschen Arzneimittel schneller oder langsamer abauen als die Durchschnittsperson, wirkt das getestete Arzneimittel bei denen nicht, oder es kommt auf Grund von Überdosierungen zu Nebenwirkungen. Damit muss man aber auch in einer klinischen Studie leben, zumal diese sogenannte Pharmakogenetik gar nicht so selten ist.Trotzdem schaffen es immer wieder Stoffe eine Zulassung zu bekommen, warum sollte das Verfahren in der Homöopathie nur bei genetisch gleichen Menschen funktionieren?

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@GohJoh

"Auch wenn ich jetzt von dir wahrscheinlich gesteinigt werde, finde ich Elkes Variante gar nicht so schlecht."das würde ich nie tun, mindestens kann man sich mit Dir vernünftig austauschen... (im Unterschied zu anderen Nützer :) Elkes Variante finde ich auch nicht schlecht - nur wie schon einige gesagt haben - die Methode die für die Prüfung konventionellen Medikamente ist nicht die gleiche wie für homöopathische, dazu sollte noch eine entsprechende Methode herausgerfunden werden .. und dass hat bis jetzt noch keiner geschafft...

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@FragenFragenFra

Ach FragenFragenFra:

Der von mir geschilderte Doppelblindversuch eignet sich hervorragend dazu, um zu überprüfen ob wenigsten Homöopathen (wer sonst könnte es sonst wenn nicht die Spezialisten für Homöopathie selbst) einen Unterschied in der Wirkung von Globuli und der Wirkung von Zuckerpillen erkennen können.

Auch du hast bislang nicht ansatzweise erklären können, warum man die Wirksamkeit von Globuli nicht auf die von mir geschilderte Weise überprüfen könnte.Hier noch mal der Versuchsaufbau zum nachlesen:

Suche Dir 20 erfahrene (meinetwegen auch "zertifizierte") Homöopathen aus. Wie Du das machst ist Dir vollkommen freigestellt.

Jeder dieses 20 Homöopathen sucht sich im Lauf der Studie 20 Patienten aus (natürlich nur Freiwiliige) von dener er glaubt, dass sie für eine homöopathische Behandlung geeignet sind.

Die Patienten müssen weder die gleiche Erkrankung haben noch zum gleichen Zeitpunkt krank sein. Ihre Erkrankung soll nur nach Meinung des Homöopathen für eine homöopathische Behandlung geeignet sein.

Die 20 x 20 = 400 Patienten werden per Zufallsgenerator in zwei gleich grosse Gruppen aufgeteilt (Placebo und Verumgruppe). Weder die beteiligten Patienten noch die Homöopathen wissen wer in welcher Gruppe ist.

Lediglich die Apotheke die während der Studie die homöopathischen Mittel bereitstellt kann anhand der Patientnummer erkennen, ob der Patient zur Verum oder Placebogruppe gehört.

Die Homöopathen dürften nun beliebig ihre Patienten untersuchen, befragen, Anamnesen durchführen und was ihnen sonst noch in den Sinn kommt.

Sie dürfen dann jedem ihrer Patienten beliebige ihnen passend erscheinende Homöopathika verordnen.

Die Apotheke stellt diese gemäß Verordnung des Homöopathen dem Patienten zur Einnahme zur Verfügung. Ist der Patient aber Mitglied der Placebogruppe erhält er stets "leere" Globuli (als Rohrzuckerpillen)

Sobald ein Homöopath die Behandlung eines Patienten für beendet erklärt muss er anhand der Behandlungsresultate und seinen Beobachtungen entscheiden, ob der jeweilige Patient während seiner Behandlung nun die "echten" verordneten Globuli oder doch nur wirkungslose Zuckerpillen bekommen hat.

Am Ende hat man 400 Zuordnungen und kann anhand der Trefferrate (richtige Zurordnung des Patienten zur jeweiligen Gruppe) entscheiden, ob erfahrene Homöopathen überhaupt in der Lage sind, Zuckerpillen von Globuli zu unterscheiden.

Und nun FragenFragenFra darfst auch du erklären, warum dieser Versuch nicht durchführbar sein soll bzw. wie die homöopathisch korrekte individuelle Vorgehensweise bei Behandlung und Mittelwahl durch diesen Versuch behindert wird - ich bin gespannt ob Du konkrete Einwände nennen kannst.

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@ElkeO

Niemand ist in der Lage Zuckerpillen von Globuli zu unterscheiden. Das ist auch nicht sinnvoll von jemandem zu erwarten.Aber ein erfahrener Homöopath kann eventuell während der Behandlung die Veränderungen sehen die man zu einem Heilungsprozess zuordnen kann, bzw. die zu einer Scheinheilung (Placebo) gehören (obwhol wenn das letztere im Geist geschiecht ist es schwer zu unterscheiden ob es um Mittel oder Einbildung geht).

Und, gegen Deiner Studie habe ich nichts dagegen, nur etwas sagt mir dass das auch nicht die richtige Methode ist (etwas fehlt, aber was kann ich dir nicht genau sagen..)..Warum sollte ich was dagegen haben? Jede Studie im Bereich der Homöopathie ist wertvoll.

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@FragenFragenFra

Aber ein erfahrener Homöopath kann eventuell während der Behandlung die Veränderungen sehen die man zu einem Heilungsprozess zuordnen kann

Und genau das konnte kein einziger Homöopath in einem Doppelblindversuch .

An der Wirkung erkennen, um welches hom. Mittel es sich handelt.

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@Heinroth

Also doch meinst Du sie haben eine Wirkung?? Diese homöopathiegegnerische Logik ist verblüffend...

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@FragenFragenFra

Da hast Du Heinroth vermutlich mißverstanden:

Kein Homöopath konnte bislang in einem Doppelblindversuch anhand der Wirkung eines Globuli von der Wirkung eines Placebos unterscheiden. Damit haben Globuli zwar tatsächlich eine Wirkung - aber eben eine die auch jede Zuckerpille hat ... Da die Placebomittel bei jedem Mittel auftritt bezeichnet man Mittel die nur über Placebowirkung verfügen umgangssprachlich als wirkungslos... Hätten die vielen verschiedenen Globuli tatsächlich (wie von Homöopathen behauptet) unterschiedliche "Einsatzwecke" dann müßte man falsch gewählte Globuli (und was ist schon falscher als eine Zuckerpille) von richtig gewählten anhand der Wirkung unterscheiden können. Und genau das ist noch nie einem Homöopathen gelungen.

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Wenn man den Grund kennt, warum selbst chronisch kranke Menschen mit der Homöopathie gesund werden - und damit meine ich die, die nicht hätten von alleine gesund werdfen können - dann erst wird man auch in der Lage sein eine Versuchsreihe aufzubauen um diese Wirkungsweise nachweisen zu können.
Da es aber unbekannt ist, wieso es wirkt, gibt es auch auch keine Möglichkeit dieses völlig individuelle Heilverfahren in einer allumfassenden Studie zu manifestieren, auch nicht wenn es um die Frage nach dem "wirkt es überhaupt geht".
Doppelblindstudien und Placebovergaben sind Methoden der Allopathie - hier kennt man die Wirkstoffe und kann dann entsprechende Versuchsreihen starten, da die Eigenschafften von Wirkstoffen und Vergabe von Placebos unterschieden werden können.
In der Homöopathie gelten dagegen bisher unbekannte Gründe der Heilerfolge - hier kann aufgrund der fehlenden Antwort jedoch nicht derselbe Lösungsweg wie nach einem Wirkstoff nachgegangen werden. Man sucht nach Spuren mit Hilfe einer Lupe, aber nicht mit einem Besen.
Wenn die Wirkstoffe fehlen, warum meint man dann überhaupt dieselben Prüfungsbedingungen wie bei Wirkstoffen vornehmen zu können?
Klar kommt es dann zu negativen Ergebnissen, wo man sagt das Homöopathie nicht wirkt.
Aber genauso könnte man meinen, das man den Wind eingefangen hätte, wenn man ein Fenster schließt.
Erst wenn man weiß, wie man eine Sache anpackt, dann erst kann man sie prüfen.
Schritt eins: Man finde die Ursache für die Heilerfolge. Dann erst sind weitere ableitbare Testverfahren möglich, die dann u.U. auch erst neu entwickelt werden müssen. LG - B.

Schritt eins: Man finde die Ursache für die Heilerfolge.

Schritt null: Man prüfe zunächst mal, ob man überhaupt mehr Heilerfolge vorweisen kann als bei einer Placebobehandlung.

Wenn das nämlich nicht der Fall ist dann ist dem Patienten mit einer Placebobehandlung besser gedient.

Und bereits bei diesem Schritt 0 scheitern Globuli regelmäßig. Sie wirken eben nicht besser als alternativ verabreichte Zuckerpillen.

Die Frage nach der Wirkungsweise von Globuli ist daher genauso (ir)relevant wie die Frage nach der Wirkungsweise von Rohrzuckerpillen.

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@basti4321

Nun - selbst Homöopathen sind beim ersten Doppelblindversuch der Geschichte (1835 in Nürnberg)

http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC1676327/

zu dem Ergebnis gekommen, dass sie homöopathische Mittel (im Versuch war es potenziertes Salz) nicht von Placebo unterscheiden können.

Vermutlich hatten die ja auch Vorurteile gegen ihre eigene Heilmethode.....

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@basti4321

Was ist daran ein Vorurteil, wenn etwa 200 gut designte Studien nur zu einem Ergebnis kamen, nämlich, dass Hömöopathie dem Placeboeffekt nicht überlegen ist? Nicht eine einzige valide Studie konnte dagegen die Überlegenheit der Homöopathie gegenüber dem Placeboeffekt nachweisen.

Es handelt sich demnach nicht um ein Vorurteil, sondern um das abschließende Urteil über die Homöopathie, die schon lange wieder dorthin gehört, wo sie jahrzehntelang war: ins Kuriositätenkabinett der Medizingeschichte.

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@ElkeO

Deswegen habe ich ja versucht zu erklären wieso ich nichts von einer Doppelblindstudie halte. LG - B.

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@basti4321

Ach so - und deswegen haben alle die doch etwas von Doppelblindstudien halten deiner Meinung nach Vorurteile....schließlich hältst Du ja nichts davon - auch wenn immer noch nicht recht begründen kannst, warum man die Wirkung (wir reden nicht von der Wirkungsweise....) von Homöopathie nicht in einer Doppelblindstudie überprüfen können soll.

Im ersten deiner beiden Links findet sich folgendes:

Das besonderes starke Argument für die Wirksamkeit schwächelt also an der geringen Teilnehmerzahl - wirklich toll.Irgendwelche Gründe warum man mit Doppelblindstudien die Wirksamkeit der Homöopathie nicht überprüfen können sollte werden jedenfalls nicht genannt...

In deinem zweiten Link versucht Dr. Frass anhand einiger weniger Fallbeispiele eine Wirksamkeit von Homöopathie in der Intensivmedizin zu belegen.

Da kann fast jeder Kettenraucher mit mehr Fallbeispielen von Verwandten aufwarten, die trotz Kettenraucher über 90 geworden sind. Womit dann auch bewiesen wäre das Kettenraucher besonders alt werden.

Haben Homöopathen nichts besseres zu bieten - oder halten die ihre Kunden für so dumm, dass die auf solch dürftige "Nachweise" hereinfallen?

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@ElkeO

Ich werde ab jetzt nur noch auf sinnvolle Texte von dir reagieren. LG - B.

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@basti4321

Zumal im Link ein Prof. Dokt. schreibt, der weiß wovon er berichtet - nicht irgendeiner wohlbemerkt!

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@basti4321

Deine Links sind absolut nichtssagend, denn sie geben nur das übliche Glaubensbekenntniss der Homöopathen wider. Du solltest mal so langsam akzeptieren, dass die Wirksamkeit der Homöopathie zweifelsfrei widerlegt wurde. Nur blinder, sich allen sachlichen Argumenten verschließender Glauben kann noch der Grund sein, ernsthaft an der Homöopathie festzuhalten. Mit solchen Gläubigen kann man aber nicht diskutieren. Eher könnte man den Papst von der Nichtexistenz Gottes überzeugen.

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@Djoser

Themenfemde Argumente bewerte ich eben nur als solche.
Was genau stört dich denn an den Inhalten der Links?

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@basti4321

Was genau stört dich denn an den Inhalten der Links?

Na dass sie nichtssagend sind. Das übliche mandrische Blablabla eben.

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@Heinroth

Ach Heini, das Du ignorant brauchst Du nicht immer wieder aufs neue beweisen.
Mit meiner Frage an Djoser und deiner Einmischung beweist Du dazu noch ein gewisses Trampeltierverhalten. LG - B.

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@basti4321

Ja was jetzt ?

Ein Ignorant ignoriert und dann wirfst du mir vor, dass ich mich einmische.

Ich weiß schon, Fremdwörter sind bei dir oft Glücksache oft aber auch nicht.

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@Djoser

ihr solltet mal so langsam kapieren, dass es quatsch ist, zu behaupten, die wirksamkeit der homöopathie sei zweifelsfrei widerlegt. ihr verwechselt da etwas. die wirksamkeit der homöopathie ist nicht zweifelsfrei bewiesen. DAS IST NICHT DASSELBE! lernt doch einfach erst mal die elementarsten grundsätze der logik kennen, wie sie schon in der antike gelehrt wurden.

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@Astair

Ach Domenica

Es wurde schon oft in randomisierten Doppelblindstudien bewiesen, dass die mittelalterlichen Zuckerkügelchen nicht mehr können als normaler Zucker aus dem 21.ten Jahrhundert.

Und nur Menschen, die nicht logisch denken können, schließen daraus, dass Homöopathie doch wirkt.

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@Heinroth

.... oder diese Menschen haben es selber als heilsam erlebt. LG - B.

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@Heinroth

Du bist beides lieber Heinroth. Beides - so viel Glück hast nur Du.... LG - B.

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@basti4321

Du bist beides lieber Heinroth.

Was beides ? Dein Kommentar ergibt keinen Sinn ?

Was hast du denn in meiner Frage nicht verstanden ?

Ja was jetzt ? Ein Ignorant ignoriert und dann wirfst du mir vor, dass ich mich einmische.

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@basti4321

Oder sie bilden sich das bloß ein.

Warum werden die Patienten wieder gesund ?

Da gibt es für mich folgende Möglichkeiten:

  1. Sie werden es, weil die meisten Menschen mit den meisten Krankheiten auch ganz alleine fertig werden. Wir haben unser Imunsysthem ja nicht aus Langeweile erfunden.

  2. Sie werden es, weil das Medikament eine Wirkung hatte.

  3. Sie werden es, obwohl das Medikament keine Wirkung hatte aber sie drann glaubten, also der Placeeffekt.

.

Es gibt aber auch noch Mischformen aus

  1. Punkt eins und zwei

  2. Punkt eins und drei

  3. Punkt zwei und drei

  4. Punkt eins, zwei und drei

.

Daraus folgt:

Selbst wenn man bei einer Krankheit nur ein einziges Mittel einsetzt, erhält man sieben mögliche Erklärungen für eine Heilung. Weil das so ist, haben kluge Menschen Doppelblindstudien erfunden, um die Heilung eindeutig einem der sieben möglichen Gründe zuordnen zu können. Homöopathen argumentieren aber immer mit einer Aufzählung von Einzelfällen nach dem Argument: Bei meiner Nachbarin hat es aber geholfen. Sie erkennen nicht, dass ihre Anekdotensammlung null Aussagekraft hat.

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@basti4321

oder diese Menschen haben es selber als heilsam erlebt.

Oder sie bilden sich das nur ein.

Wenn ein Mensch bei einer Krankheit bloß ein einziges Mittel ( egal welcher Medizinart ) zu sich nimmt, dann gibt es folgende Möglichkeiten.

  1. Sie werden es, weil die meisten Menschen mit den meisten Krankheiten auch ganz alleine fertig werden. Wir haben unser Imunsysthem ja nicht aus Langeweile erfunden.

  2. Sie werden es, weil das Medikament eine Wirkung hatte.

  3. Sie werden es, obwohl das Medikament keine Wirkung hatte aber sie drann glaubten, also der Placeeffekt.

.

Es gibt aber auch noch Mischformen aus

  1. Punkt eins und zwei

  2. Punkt eins und drei

  3. Punkt zwei und drei

  4. Punkt eins, zwei und drei

.

Daraus folgt:

Selbst wenn man bei einer Krankheit nur ein einziges Mittel einsetzt, erhält man sieben mögliche Erklärungen für eine Heilung. Weil das so ist, haben kluge Menschen Doppelblindstudien erfunden, um die Heilung eindeutig einem der sieben möglichen Gründe zuordnen zu können. Homöopathen argumentieren aber immer mit einer Aufzählung von Einzelfällen nach dem Argument: Bei meiner Nachbarin hat es aber geholfen. Sie erkennen nicht, dass ihre Anekdotensammlung null Aussagekraft hat.

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Herzlichen Glückwunsch, ein weiterer Mensch der erkannt hat, dass Homöopathie reiner Betrug ist.

Aber, der Glaube kann ja manchmal Berge versetzen.

Du musst schon auch daran glauben.

Es wird ja immer gesagt, dass die Wirkung bei Kindern und Tieren nur auf der Homöopathie beruhen kann, da sie den Placebo-Effekt nicht kennen.Das lass ich mal dahingestellt.Aber dran glauben können sie ja auch nicht, denn das Wissen, dass sie nun Homöopathie bekommen haben sie nicht. Dennoch gesunden auch hier 99%Woran liegst? An dem Placeboeffekt, der Homöopathie oder doch einfach den Selbstheilungskräften des Körpers?

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@GohJoh

Liebewolle Zuwendung der Eltern oder Tierbesitzer kann vom Vorteil sein aber sie ist für eine Heilung nicht entscheidend. Man sagt dass die Erwartung auch eine Rolle spielt, aber die Erwartung hat man auch mit konventionellen Medikamenten. Glauben muss man nicht.

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@GohJoh

Es wird ja immer gesagt, dass die Wirkung bei Kindern und Tieren nur auf der Homöopathie beruhen kann, da sie den Placebo-Effekt nicht kennen

Nuja, natürlich gibt es den Placebo-Effekt auch bei Kindern und Tieren...

http://blog.gwup.net/2010/03/05/homoopathie-bei-kindern-und-tieren/

(bitte auch die dort verlinkten Quellen beachten)

...und mal den Artikel "Nocebo-Effekt" bei Wikipedia lesen.

(aber das wird die "wirklich Gläubigen" ja nicht weiter interessieren)

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