Wer trägt Schuld bei Unfall von Fahrrad mit parkendem Auto ohne Parklicht?

7 Antworten

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§ 17 Absatz 4 der StVO ist eindeutig: "(4) Haltende Fahrzeuge sind außerhalb geschlossener Ortschaften mit eigener Lichtquelle zu beleuchten. Innerhalb geschlossener Ortschaften genügt es, nur die der Fahrbahn zugewandte Fahrzeugseite durch Parkleuchten oder auf andere zugelassene Weise kenntlich zu machen; eigene Beleuchtung ist entbehrlich, wenn die Straßenbeleuchtung das Fahrzeug auf ausreichende Entfernung deutlich sichtbar macht. Auf der Fahrbahn haltende Fahrzeuge, ausgenommen Personenkraftwagen, mit einem zulässigen Gesamtgewicht von mehr als 3,5 t und Anhänger sind innerhalb geschlossener Ortschaften stets mit eigener Lichtquelle zu beleuchten oder durch andere zugelassene lichttechnische Einrichtungen kenntlich zu machen. Fahrzeuge, die ohne Schwierigkeiten von der Fahrbahn entfernt werden können, wie Krafträder, Fahrräder mit Hilfsmotor, Fahrräder, Krankenfahrstühle, einachsige Zugmaschinen, einachsige Anhänger, Handfahrzeuge oder unbespannte Fuhrwerke dürfen bei Dunkelheit dort nicht unbeleuchtet stehen gelassen werden."

Daraus folgt: Die Fahrerin des Pkw hätte ihr Parklicht einschalten müssen. Demzufolge ist ein Bußgeld fällig und es gibt eine Teilschuld. Ich schätze aber mal, dass die gering ausfällt.

Dein Opa hat das Sichtfahrgebot nicht missachtet, sondern ist quasi im Blindflug unterwegs gewesen. Auf der Geraden (davon gehe ich jetzt aus, weil Du nicht geschrieben hast, dass das Auto kurz hinter einer Kurve stand) mit dem Fahrrad ein Auto zu übersehen ist meiner Meinung nach im Dunkeln schon eine Leistung. Im Alter von 71 Jahren wird man wohl auch nach dem Sehvermögen des Unfallverursachers fragen. Dies und das Reaktionsvermögen wird durch den Alkohol unter Umständen verringert sein. 0,2 Promille Blutalkohol an sich sind nicht strafbar. Wenn Dein Opa allerdings mit diesem Blutalkoholgehalt einen Unfall verursacht, muss er damit rechnen, dass der Alkohol als mitursächlich für den Unfall angesehen wird.

Unser Wagen besitzt kein Parklicht.

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Das Problem wird wohl der Alkohol sein. ..:-(((

Dein Opa war angetrunken und sollte jetzt nicht noch nach Mitschuldigen suchen. Die Frau hat ihr Auto normal geparkt. Wie kann sie schuld sein, dass irgendeine Saufnase in ihr Auto fährt?

Die Polizei sagte die Fahrerin des PKW muss wegen des fehlenden Parklichtes Strafe zahlen. Die Schuldfrage wurde von der Polizei nicht geklärt. Und 0,2 Promille ist wie beim Autofahren nicht strafbar!

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@tesschenmaus

Das fehlende Licht hat den Unfall nicht verursacht. Selbst wenn sie 20 Euro wegen einer Ordnungswidrigkeit zahlen muß. Hallo?! Die Frau hat nichts getan, nur ihr Auto abgestellt. Dein Opa ist rein gefahren. Er soll halt die Augen aufmachen, SEIN Licht am Rad anmachen und nix trinken, wenn er dann nicht mehr fahrtüchtig ist. Ich glaube, Du hast sie nicht alle!

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@Sally2809

Danke für die Beleidigung. Wenn man mit Argumenten nicht weiterkommt, was?

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@tesschenmaus

Du versuchst hier einer völlig Unbeteiligten die Schuld zu zuschieben. Dein Opa ist der Verursacher. Das sind Argumente. Im Übrigen war das keine Beleidigung, sondern eher eine Feststellung.

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@Sally2809

Ich versuche niemandem die Schuld zu zuschieben! Ich habe eine Frage gestellt, weil ich dazu gern einen Rat wollte. Ich dachte, dafür wäre diese Seite da. Aber auf sinnfreie und unqualifizierte Kommantare, wie Ihre kann ich gut verzichten.

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@Sally2809

Ich versuche niemandem die Schuld zu zuschieben! Ich habe eine Frage gestellt, weil ich dazu gern einen Rat wollte. Ich dachte, dafür wäre diese Seite da. Aber auf sinnfreie und unqualifizierte Kommentare, wie Ihre kann ich gut verzichten.

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@tesschenmaus

Unser Wagen besitzt kein Parklicht.

Jedes Fahrrad sollte (vor allem im Dunkeln) eine Lampe an haben.

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Polizei kam und nahm die Aussagen auf. Ich werde eine Anzeige bekommen das ist schon mal sicher. Ich schätze ehrlich gesagt dass er den Kreislauf-Problem und das "hinlegen" vorgespielt hat. Denn als die Ärzte kamen und ihn anhebten schrie er vor Schmerzen... so als hätte ich ihn umgefahren oder so. Er legte sich hin. Selbst beim Hinlegen hätte er sich nichts holen können. Dazu müsste er sich schon hinschmeißen. Ich möchte niemanden etwas vorhalten, aber er wie er mich anschrie und rumfuchtelte, machte er keinen schwachen Eindruck. Auf fragen konnte er gut reagieren und antworten. Er hielt die Augen zu und als die Ärzte ihn packten, stöhnte er als hätte er sich etwas gebrochen (vorher, als Passanten ihn umdrehten um für eine bessere Liegeposition zu sorgen, hatte er keine Schmerzen)...

Naja wie dem auch sei. Klar ist, ich hätte nicht diesen Kontakt zum Hinterrad verursachen sollen. Ich hätte abstand halten und tief ein und lang ausatmen sollen. Auch wenn keine Gefahrensituation aus meiner Tätigkeit entstand und sein "Kollaps" nicht direkt mit dem Unfall zusammenhing, hätte ich ihn nicht tangieren dürfen. Da bekenne ich mich mit meiner Dummheit definitiv schuldig.  

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