Wer trägt Kosten für Schmutzwasserleitung auf öffentlichem Straßenland?

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2 Antworten

Üblicherweise gibt es eine Satzung der Kommune oder Abwasserzweckverbandes, wo alles genau drin steht.

Grundsätzlich ist es jedoch so, dass zu der Erschließung eines Baugrundstückes immer auch der Anschluss an das vorhandene Kanalnetz, die Stromleitung in dem Gebiet und natürlich auch die Zufahrtsstraße gehören.

Wird ein Baugebiet neu erschlossen, werden die Kosten auf die einzelnen Grundstückseigentümer umgelegt. Wird jedoch in einer Straße, die von den anderen Anliegerun bereits bezahlt ist, ein einzelnes Grundstück neu angeschlossen, darf man natürlich nicht erwarten, dass die Allgemeinheit dafür aufkommt, dass die Straße gesperrt werden muss, aufgerissen und wieder geflickt werden muss. Wer, wenn nicht der Bauwillige soll das bezahlen? Die lieben Mitbürger, die auch alle schon bezahlt haben?

Aber, wie eingangs schon geschrieben, da gibt es bestimmt eine Satzung in der das für Euch geregelt ist.

Ist leider so. Wenn der Kanal repariert/gewartet werden muss kostet euch das nichts. Aber ihr müsst eben für die sogenannten Erschließungskosten aufkommen, sprich alle Maßnahmen die getroffen werden müssen damit euer Hausanschluss gelegt werden kann. Klingt bitter, ist aber so. das sind alles Kosten die beim Bau kalkuliert werden müssen.

Noch als Ergänzung: Schaut dass gleich alles auf einmal gemacht wird wenn schonmal alles aufgerissen ist (Strom, Wasser, Telefon, Internet...) sonst wirds uU nochmal teurer.


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