Wer trägt Kosten beim außergerichtlichen Mahnverfahren?

3 Antworten

Du willst offensichtlich ein gerichtliches Mahnverfahren, da ja des Gericht einen Mahnbescheid und später einen Vollstreckungsbescheid erlassen soll. Die Gerichtskosten musst Du zunächst vorlegen, das Gericht setzt die Gerichtskosten aber gleich selbständig auf den Mahnbescheid mit drauf zu den Verfahrenskosten, die der Schuldner auch zahlen soll. Wenn der Schuldner nicht bezahlt uind dem Mahnbescheid auch nicht widerspricht, werden diese Gerichtskosten auf dem Vollstreckungsbescheid zur Erstattung festgesetzt. Du musst auf dem Formular, mit dem Du den Vollstreckungsbescheid beantragst (bekommst Du noch vom Gericht) nur ankreuzen, dass auch die Kosten verzinslich gestellt werden sollen, dann muss der Schuldner, auch wenn Du aus dem Vollstreckungsbescheid noch vollstrecken müßtest, auf die von Dir gezahlten Gerichtskosten Zinsen bezahlen.

Du mußt die Kosten vorstrecken - aber Du kannst sie vom Schuldner zurückverlangen bzw. in die Aufstellung Deiner Forderung gleich mit einbeziehen.

da muss ich mir das Formular noch mal anschauen und schreib das dort dann einfach mit rein - danke

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Vergiss die Zinsen nicht, die kannst Du auch geltelt machen, so um die 12% p.a. Einen Mahnbescheid kann man übrigens online beantragen, siehe https://www.online-mahnantrag.de/omahn/Mahnantrag?_ts=4699516-1196700060492&Command=start da wirst Du elegant durch alle Abfragen geführt und die entstehenden Gerichtsgebühren bekommst Du gleich angezeigt und im Formular eingesetzt. Zum Schluss ausdrucken, an das zuständige Mahngericht senden (wg. der Unterschrift) und Gebühren überweisen. Alles weitere nimmt seinen Gang.

Übrigens der Mahnbescheid ist das außergerichtliche Mahnverfahren. Das Gericht schickt dem Schuldner den Mahnbescheid in Deinem Namen. Erst wenn der Schuldner Widerspruch einlegt kommt es zum Gerichtsverfahren oder nicht reagiert, bekommst Du nach Ablauf der Frist die Möglichkeit den aus dem Mahnbescheid resultierenden Vollstreckungsbescheid zu beantragen und wenn dessen Frist verstrichen ist den Gerichtsvollzieher loszuschicken.

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Kontopfändung... rechtswidrig?!

Hallo. Folgende Situation: Konto wurde gepfändet wegen einer nicht bezahlten Forderung von 30 Euro. Mal davon abgesehen, dass das wirklich lächerlich ist, deshalb das Konto zu Pfänden. Aber darum geht es nicht. Bevor eine Kontopfändung seitens eines Gerichts ausgestellt wird, was der Bank des Schuldners ja sofort übermittelt wird, muss ja erst ein Mahnverfahren eingeleitet werden. Nun ist es so, dass der Gläubiger keine Mahnung an uns geschickt hat. Ich habe den "Gläubiger" heute dazu aufgefordert, mir sein erfolgt(en) Mahnung(en) schriftlich nachzuweisen bis spätestens Freitag. Das Gericht, welches die Pfändungsverfügung ausgestellt hat, ist nicht in dem Zuständigen Bezirk meines Wohnsitzes. Zu einer Anhörung für ein gerichtliches Verfahren haben wir ebenfalls niemals eine Benachrichtigung erhalten. Hat jemand Erfahrung in diesem Bereich? Wie sieht die Rechtslage aus? Darf das Gericht eines anderen Bezirkes ein solchen Beschluss für meinem Bezirk ausstellen? Laut §828 ZPO ist das Gericht im Bezirk des Schuldners zuständig. Laut diesem § kann beim angehen eines anders ansässigen Gerichts nur der Gläubiger die Sache per Antrag an das Gericht des Bezirkes des Schuldners übergeben lassen, was in meinen Augen erstmal nicht sinnvoll klingt. Stimmt das soweit? Wir haben durch die Kontopfändung und ein eingeleitetes Mahnverfahren nur durch Zufall erfahren. der Beschluss wurde am 24.01.13 getroffen, also muss es doch ein Verfahren dazu geben, zudem wir zumindest eine Vorladung erhalten hätten müssen. Kann jemand Infos und/oder Tipps geben? Am Freitag erlischt die 14-Tage Frist und dann ist das Geld weg und ich sehe ganz ehrlich nicht ein, noch die Kosten zu Tragen, die über diese 30 Euro hinaus gehen, nicht, wenn wir von diesem Verfahren nichts mitbekommen haben, ich meine das Mahnverfahren und keine faire Chance zur Stellungnahme erhalten haben. Hoffe, es kann mir jemand wertvolle Infos oder Hinweise geben. Noch eine Frage. Wegen der Sache mit dem Gericht außerhalb meines Bezirkes: Bringt da eine Beschwerde beim OLG etwas? Ich meine, dass wir uns in soweit beschweren, dass wir von dem Gesamten Prozess nichts mitbekommen haben, und plötzlich vor einem Gepfändetem Konto stehen? Ich meine nur, weil es ja nicht sehr viel bringt, sich bei Instanz zu beschweren, die das Verfahren bearbeitet, schließlich wollen die ja auch ihre Kohlen(Geld). Da käme bei einer möglichen Beschwerde ja nur die nächst höhere Instanz in Frage, das OLG.

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Aufteilung Erlös Zwangsversteigerung

Hallo ! Wir sind eine WEG- Häuser und Wohnungen . Ein Haus ist Zwangsversteigert worden ,jetzt meine Frage . Wir haben die Kosten des Anwalts und die Gerichtskosten getragen etwa 10000 Euro und der Erlös Betrug 66000 Euro wie viel bekommt die WEG vom Erlös erstattet ( Bank WEG)

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Mahnung erhalten, muss man drauf reagieren?

Ich habe nun schon die 2. Mahnung von BFS finance GmbH erhalten. Man will 211,33 Euro von mir. Wofür schreiben die aber nicht, nur dass sie ein gerichtliches Mahnverfahren einleiten werden, wenn ich die Mahnung unbeachtet lasse und dann natürlich viel höhere Kosten auf mich zukommen werden. Kann man sowas getrost in den Papierkorb werfen oder sollte man doch drauf antworten?

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Außergerichtliche Einigung widerrufen möglich?

Hallo, kennt sich jemand mit außergerichtlichen Vereinbarungen aus?

Es geht darum, ich habe ein total verhunztes Tattoo gestochen bekommen. Habe lange mit dem Tättowierer diskutiert. Als ich ihm dann gedroht hatte, zum Anwalt zu gehen, hat er mir plötzlich angeboten 150 Euro zu zahlen. Was bei weitem eigentlich gar nicht das ersetzten kann, was das Nachstechen noch kosten wird. Und von diesem Tättowierer werde ich es garantiert nicht nachstechen lassen. Das wurde am 17. August 2016 vereinbart. Ende August habe ich nochmal nachgefragt, wo das Geld bleibt. Antwort am 2. September 2016 dass er derzeit nicht im Lande ist und es in zwei Wochen überweist. Natürlich war nix da. Auch auf meine letzten zwei Emails wurde nicht reagiert. Ich würde gerne diese außergerichtliche Vereinbarung nun aufheben, da ich mittlerweile echt angefressen bin… und die 150 Euro eigentlich eh viel zu wenig für das ist. Gekostet hatte es 300 Euro. Das Tattoo das vor mir gestochen wurde, war wunderschön auch die im Internet. Bei mir wurde auch gesagt es dauert 3 Stunden nach 45 Minuten war das Tattoo fertig und teilweise sind Linien gestochen, die gar nicht in der Vorlage waren.

Was muss so ein Schreiben/Email beinhalten das es die Aufhebung auch gerichtlich wirksam ist?

Das wäre mein Vorschlag: Hiermit komme ich zurück auf Ihre Email vom 2. September 2016. Ich darf darauf hinweisen, dass Sie mitgeteilt haben, mir in zwei Wochen, also 16. September 2016 spätestens 19. September 2016 das Geld aus der außergerichtlichen Einigung vom 17. August 2016 zu überweisen. Da das Geld nicht fristgerecht eingegangen ist und Sie auch meine Emails nicht beantworten haben, gehe ich davon aus, dass Sie der außergerichtlichen Einigung nicht nachgekommen sind und diese Ihrerseits damit auch widerrufen haben. Des Weiteren bin auch ich nun nicht mehr bereit diesen Fall außergerichtlich zu klären. Mit freundlichen Grüßen

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Geld an Kollegen verliehen trotz Vertrag bekomme ich es nicht wieder was wäre die beste und kosten günstige Lösung?

Hallo ich habe meinen Kollegen 100 Euro geliehen. Ich habe einen Vertrag gemacht, wo er bis zu einem bestimmten Datum mir das Geld zurück zahlen muss. Es ist jetzt schon einige zeit vergangen und ich habe das Geld bis heute hin immer noch nicht wieder. Ich habe Zahlungserinnerung geschrieben und bei im in Briefkasten geworfen und Beweisfotos gemacht. Ich erinnere in immer und immer wieder und Stattdessen das er das Geld zurück zahlt kommen 1. Nur ausreden oder er bricht Kontakt ab. Ich habe mich ein Eibischen schlau gemacht und habe gelesen das bei so einer Situation das Amtsgericht/Mahnverfahren eine gute Lösung sein soll. Bitte um mehrere Informationen was man noch machen kann. Kontakte währen super Danke im Voraus.

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Mein Cousin hat sich in einer Erbengemenschaft zuerstritten. Jetzt ist da Streit pur. Die Zwangsversteigerung wurde beantragt. Frage, was wird die Erbengemeinschaft dieser Streit kosten, so ne Zwangsversteigerung muss doch irre kosten. Kann bei google nichts finden.

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