Wer trägt Gerichtskosten, wenn Kläger verliert aber Pleite ist?

6 Antworten

Also, eine Studentin hat meist kein eigenes Einkommen und bekommt somit Prozeßkostenhilfe. Das bedeutet, der Staat übernimmt ihre Aufwendungen. Natürlich muß sie einen entsprechenden Antrag spätestens in der Verhandlung stellen.

Die Klägerin hat, bevor es überhaupt zur Verhandlung kommt, die Gerichtskosten zu bezahlen und die Verjährunsgfrist von sechs Monaten ab Schlüsselrückgabe einzuhalten.

Eigentlich alles ganz einfach.

Nach Deiner Schilderung gehe ich davon aus, daß Deine Freundin keine Rechtsschutzversicherung hat.
Sonst müßte das eigentlich die RS-Versicherung zahlen.
Aber ich würde die Frage nochmal in einem Forum stellen, das auf Rechtsfragen spezialisiert ist, z.B. da http://www.recht.de

frag lieber bei einem oder deinem anwalt was zu tun ist, ob und wie du es zahlen kannst, oder einen vergleich eingehen, eben auch wie oben gesagt prozeßkostenhilfe beantragen. den der staat will das zu den akten legen und drängt darauf zu entscheiden

Meine Freundin hat damals Prozesskostenhilfe beantragt - die Klägerin hat dies versäumt. Ob meine Freundin eine Rechsschutzversicherung hat, weiß ich nicht, aber ein guter Hinweis.

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Bargeld geerbt - verschiedene Geldanlagen - bei der Verteilung ist es zu einem Fehler gekommen. Wie bekomme ich meinen gerechten Anteil?

Mein Vater ist vor über einem Jahr verstorben. Er hat viel Bargeld vererbt, welches in vielen verschiedenen Spareinlagen angelegt war. Meine Eltern waren geschieden. Er lebte mit seiner zweiten Ehefrau zusammen. Seiner Frau standen 50 und mir und meiner Schwester je 25 Prozent zu. Wir haben das Geld auf das Konto der Lebenspartnerin überweisen lassen und haben von da verteilt. Ich habe jetzt nochmal nachgerechnet und da ist mir aufgefallen, das wir weniger als 25 Prozent bekommen haben. Die Lebenspartnerin will nun freiwillig aber nicht das Geld was uns zusteht zahlen. Was können wir tun? Was würde das Einklagen Kosten?

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Arbeitsrecht, Vergleich und Arbeitslosigkeit?

Hallo,

ich habe für mein Verständnis eine komplexe Problemstellung. Meine Freundin wollte kurz vor der Beendigung der Elternzeit fristgerecht bei Ihrem Arbeitgeber eine Reduzierung der Arbeitszeit von täglich 8 auf 6 Stunden beantragen. Dies hat Ihr AG in Ihrer Positition als Empfangsmitarbeiterin abgeleht und ihr eine Stelle als Putzkraft angeboten. Daraufhin haben wir uns Hilfe bei einem Anwalt geholt und gehofft das er die Situation für uns klären kann. Trotz seiner Interventionen wurde keine Einigung erzielt und er hat Klage beim Arbeitsgericht eingereicht und es wurde ein Termin zur Güteverhandlung angeordnet. Einen Tag vor der Güteverhandlung hat sich der gegnerische Anwalt bei ihm gemeldet und es wurde ein Vergleich geschlossen. Hier entsteht nun das Problem. Auszüge aus diesem Vergleich: Durch diesem Vergleich wird eine betriebsbedingte Kündigung umgangen aber die Frist ist zu kurz(eine Kündigung hätte meines Erachtens keinen Bestand) die Frist wäre gem. Vertrag 3 Monate und er hat den Vergleich am 8.7. geschlossen und das Arbeitsverhältnis zum 31.8. beendet. Die Gehaltszahlungen bis dahin belaufen sich NUR auf diese Putzstelle und nicht die vertragliche Vollzeitstelle. Es wurde eine Abfindung von 1700€ vereinbart. Da wir diese Abschrift erst am 9.7. erhalten haben und er das alles auch an Arbeitsgericht geschickt hat wissen wir nun nicht ob wir diesen Vergleich Rückgängig machen können, ihm das Mandat entziehen können und uns einen anderen Anwlt suchen können, der in unserem Interesse handelt oder ob die Karre jetzt an die Wand gefahren worden ist und wir einfach falsch beraten worden sind.

Ich freue mich schon jetzt über eine Antwort

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Werden meine Gerichts und Anwaltskosten zurückerstattet ,wenn ich angeklagt wurde,aber den Prozess für mich gewinnen konnte?

Ich wurde von der Gegenseite angeklagt wegen Schmerzensgeld, weil ich daneben stand als mein Kolleg jemanden eine Faust gegeben hat.

Das Gericht hat gesagt,dass das nicht für ein Zuspruch von Schmerzensgeld reichen würde. Jetzt gibt es noch mal aber eine Verhandlung weil ein Zeuge von der anderen Seite gefehlt hat.

Meine Frage ist wenn ich jetzt den prozess gewinne, ob mir meine Kosten zurückerstattet werden die ich vor Blechen musste ?

Kennt sich da jemand mit dem Thema aus? Freue mich über eure Meinung

vielen Dank!

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Rechnung Anwalt ohne Auftrag rechtens?

Hallo zusammen, ich bräuchte mal Rat.

Entschuldigt die Länge des Textes. Ich hoffe, ihr blickt durch.

Es geht um einen Rechtsstreit aus Mai 2016. Kläger war unser damaliger Vermieter gegen meinen Ex Partner und mich.

An der Verhandlung nahm ich wegen Krankheit nicht teil. Mit einer Vollmacht sollte mich mein neuer Lebensgefährte vertreten. Diese Vollmacht wurde jedoch durch das Gericht nicht akzeptiert. Mit dem Hinweis: Das Gericht weist darauf hin, dass er zur Vertretung von $79 ZPO nicht berechtigt ist.

Mein Ex Partner erschien dort inkl. seines Anwalts.

Spontan gab sein Anwalt dann an, dass er mich ebenfalls mit vertreten würde. (Ich hatte mit diesem Anwalt in diesem Rechtsstreit überhaupt keinen Kontakt, es gab noch nicht mal ein Telefonat, nichts!).

Die Verhandlung wurde ohne mich geführt und es kam zu einem Vergleich. War auch völlig in Ordnung.

Den Vergleich erhielt ich zeitnah schriftlich durchs Amtsgericht.

Nun, Januar 2017 erhielt ich ein Schreiben von diesem Anwalt mit Nachsicht, dass er mir jetzt erst den Vergleich zu sendet inkl. seiner Rechnung mit der Bitte um Bezahlung, da er mich ja ebenfalls wie meinen Ex vertreten hat.

Wenn es überhaupt keinen Kontakt mit diesem Anwalt gab, ist diese Rechnung rechtens?

Wie reagiere ich nun darauf?

Oder soll ich die Rechnung ignorieren?

Ich vermute, er hat es damals bei Gericht behauptet, mich mit zu vertreten, damit die Verhandlung ohne mich statt finden kann. Die Vertretung mit Vollmacht für meinen jetzigen Lebensgefährten wurde ja nicht akzeptiert.

Danke euch!

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Inkasso eingeschaltet ohne Mahnung, geht das so einfach?

Vor 6 Jahren habe ich bei meinem Vermieter nach 3 monatigen Bewohnen starken Schimmelbefall in der Wohnung gemeldet, worauf er einen Gutachter bestellte. Eindeutig wurden Baumängel als Ursache festgestellt. Mehrere Vormieter zogen aus gleichem Grund aus. Ich jedoch verlangte Schadensersatz, (erneute Umzugskosten sowie Ersatz unbrauchbar gewordener Möbel). Es endete vor Gericht. Am Ende der Nerven und auf Rat meines Anwaltes habe ich mich auf einen Vergleich eingelassen. Folglich gegenseitige Aufhebung der Kosten, außer im Nachhinein der des Beweislastungsverfahrens, sprich Gutachter. Diese Kosten sollte ich zur Hälfte tragen, welche mein Anwalt als unbillig sah und dagegen Einspruch erhob. Das wurde "abgeschmettert" und tituliert. Nach Beratung mit Anwalt, komme ich nicht um die Zahlung, sollte aber erstmal abwarten bis eine direkte Zahlungsaufforderung kommt oder nicht und über welche Zahlungsmodalitäten man sich einigt. Es kam nichts, auch keine Mahnung. Nach zwei Jahren Nichts kam nun eine Inkassoaufforderung (Auftraggeber die Rechtsschutzversicherung der Streitpartei). Der ursprünglich geforderte Betrag hat sich erhöht (Zinsen, Zinsenszins, Bearbeitungsgebühr usw.). Innerhalb von 8 Tagen habe ich einen hohen Betrag zu bezahlen.

  1. Frage warum kam keine Mahnung?
  2. Frage warum wurde sich nicht an meinen Anwalt gewendet?
  3. Frage warum ist Zahlungsfrist so kurzfistig?

Das Vertrauen zu meinem Anwalt hat etwas gelitten. Ich werde ihn jedoch wieder konsultieren müssen. Auf Folgekosten durch einen Vergleich wurde ich damals nicht hingewiesen. Möchte vorbereitet sein und bitte deshalb um Antworten.

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Wie Geld aus vor Gericht geschlossenem Vergleich bekommen?

Situation ist folgende: Vor dem Arbeitsgericht wurde ein Vergleich geschlossen, dieser besagt das der Beklagte an den Kläger eine Summe zu zahlen hat, jedoch ohne irgendeine Fristnennung o.ä. Meine Fragen sind nun folgende: Muss der Kläger wieder vor Gericht um an sein Geld zu kommen? Verjährt so ein Anspruch aus dem Verglleich? Wie kommt der Kläger an sein Geld ohne erneut einen Anwalt einachlten zu müssen? Muss er den Kläger mahnen? Wie ihr seht null Ahnung.. Hoffe auf Rat! Danke

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