Wer trägt die Versandkosten bei Retoure(Wiederruf) / Reklamation

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3 Antworten

Im Falle einer Reklamation zählt das zum "kleinen Schadenersatz", bei dem der Verkäufer den Schaden tragen muss. In anderen Fällen ist das Kulanz. Prinzipiell trägt nämlich der Käufer die Versandkosten. Der Verkauf ist im Standartfall "frei Werk", was bedeutet, dass der Käufer den Artikel abholt.

Bei (berechtigten) Reklamationen trägt der Händler auch das Porto - auch unter €40. Eine Reklamation hat ja nichts mit einen Widerruf zu tun.

Für die gesetzliche Gewährleistung ist immer der (Versand-)Händler der Ansprechpartner, auch wenn es Händler gibt, die sich darum drücken möchten.

Die (freiwillige) Hersteller-Garantie hat damit zunächst nichts zu tun.

aber die gesetzliche Gewährleistung ist doch an den Hersteller gerichtet, und nicht an den Händler. Der muss sich doch nur um den Endkunden kümmern und die defekte Ware zum Hersteller weiterleiten. Eigentlich darf der Händler ja nicht auf der defekten Ware sitzen bleiben oder?

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@ali85

ali85, das ist ein weit verbreiteter Irrtum, aber schlichtweg falsch. Die gesetzliche Gewährleistung ist eine Sache, die ausschließlich mit dem Händler und eben nicht dem Hersteller zu tun hat! (Was die Verhältnisse zwischen Händler und Hersteller angeht, ist das eine ganz andere Baustelle)

Weitere Infos: http://www.anwalt-seiten.de/artikel/sec1/221.html

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@soedergren

Danke für die schnellen Antworten soedergren. Nur genau diese Baustelle würde mich interessieren :). Ich meine, ich (als Händler) kaufe die Ware ja vom Hersteller und dort muss die Gewährleistung ja auch geltend sein? Sprich wenn der Endkonsument was bei mir reklamiert kann ich es ja auch beim Hersteller reklamieren. Nur ob der Hersteller dann auch für meine entstandenen Kosten (Porto zum Endkunden+zurück) aufkommen muss, das würde ich gerne erfahren.

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der versänder bei dem du es bestellt hast

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