Wer trägt die Kosten für einen Psychologen?

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7 Antworten

Wenn der Arzt/Hausarzt eine Behandlung bei einem Psychologen für angebracht hält, dann ist das eine Kassenleistung.

Dann meldet man sich bei einem Psychologen und läßt sich auf die Warteliste setzen. (Der Hausarzt gibt einem eine Empfehlungsliste oder nennt Adressen.)

Der vergibt erst einen Termin. Dabei schätzt er ein, wie dringend die Behandlung ist. Danach bekommt man seinen richtigen Wartelistenplatz. Zu gegebener Zeit wird man dann angerufen und bekommt seine Behandlung.

Wie die ist entscheidet der Psychologe. Einige sehen ihre Patienten wöchentlich andere öfters.


Man braucht keinen Hausarzt oder sonstigen Mediziner, der eine Therapie für angebracht hält. Dazu fehlt es dem Hausarzt auch an fachlichem Wissen. Ein Psychotherapeut beurteilt auch nicht, ob eine Blinddarmentzündung operiert werden muss.

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@Dahika

Der Hausarzt soll ja nicht die Therapie empfehlen, sondern der entscheidet nur, dass eine nötig ist. Viele Therapeuten bitten so oder so vorab um einen Hausarztbesuch und um einige Vorab-Standarduntersuchungen.

Bei dieser Reihenfolge bekommt der Hausarzt auch einen Bericht. So passieren auch keine Medikamenten-Probleme, wenn beide was verschreiben etc.

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@Realisti

nein, das entscheidet der Arzt nicht. Das hieße nämlich, dass er dem Psychotherapeuten übergeordnet wäre. Und das ist er nicht. Natürlich schicken Psychotherapeuten oft ihre Klienten zum Arzt, aber nicht damit der irgendetwas entscheidet - was nicht in sein Fachgebiet fällt - sondern damit organische Ursachen der seel. Störung ausgeschlossen werden.
Herzbeschwerden z.B. können auf einer Herzneurose beruhen, aber natürlich auch einen organischen HIntergrund haben. Und der muss dann durch den Arzt untersucht und ausgeschlossen werden.  Oder Rückenprobleme sind sehr oft seelischen Ursprungs - man ist belastet - aber natürlich muss ausgeschlossen werden, dass nicht doch eine Bandscheibengeschichte  dafür verantwortlich ist, die medizinisch behandelt werden muss.

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Ich kenne es so, dass man zuerst zum Hausarzt geht, der dann zum Psychologen überweist und die Krankenkasse die Kosten dafür übernimmt....

Das ist nicht nötig. Man braucht keinen Arzt, der überweist.

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Wenn es medizinisch nötig ist zahlt die Krankenkasse. Die erste Anlaufstelle ist der Hausarzt: der entscheidet, ob erforderlich und überweist einen dann.

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