Wer trägt die Beweislast bezüglich einer Abstellgenehmigung bei einer Haftung für die unpersönliche Zustellung eines leeren Pakets auf dem Grundstück?

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Zalando 0%
Empfänger/in 0%
DHL 0%

7 Antworten

Kenn' ich, kenn' ich. Die versuchen dich zu zermürben bis Du nachgibst. Auch wenn Du im Recht bist, die machen erste Mahnung, zweite Mahnung und dann Inkasso.

Auf Nachfrage beim Kundenservice gibt es nur nicht-konstruktive Standard-Bedauern-Schreiben - so kenn' ich das - und wenn Du wiederholt nachfragst: Konto dicht! Dann kannste gar nichts mehr machen, das regelt dann das Inkasso-Unternehmen mit dir - für horrende Zusatz-Gebühren (die müssen Ihre Forderungen aber dann beweisen - das wäre für dich ggf. eine Chance). 

Was willste bis dahin machen, um dein Recht durchzusetzen? Das Risiko einen Anwalt zu beauftragen ist meistens zu hoch, auch wenn Du im Recht bist. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass bei Zalando wohl nicht das Recht zählt und schon gar keine Gerechtigkeit, sondern nur Macht, Geld eintreiben und volle Härte, d.h. für dich wohl die volle Breitseite - doppelt und durch die psychische Zermürbung dreifach zahlen. Das Verbraucherrisiko bei Zalando zu bestellen ist hoch gegenüber anderen Online-Shops. Der Kundendienst von Zalando macht dich autoritär klein und fertig, bis Du die vollständig befriedigst. 

Mir wurde mal eine Retoure in Rechnung gestellt von Zalando (drei Jeans zurückgeschickt, angeblich wären nur zwei verbucht worden; musste eine der Jeans bezahlen, weil ich keine Zeugen hatte für den Versand der Waren). Ohne Zeugen könne ich den Versand der drei Jeans nicht beweisen und daher hätte Zalando das Versandrisiko nicht, sondern ich. Persönliches Pech, das jeder Betroffene an mindestens zehn andere Menschen weitererzählt.

Besser Zalando Geld in den Rachen werfen ohne Ware dafür zu erhalten, als daran wochenlang psychisch zermürbt zu werden, wie in deinem Härtefall. Zalando braucht die knapp 300 € dringender als Du - für die Steak-Holder; du kannst ja an den Klassenfahrten für deine Kinder oder an deren Schulmaterial sparen (wenn Du welche hast) oder an deinem täglichen Essensgeld Kürzungen vornehmen oder morgens zur Tafel gehen  - naja, steckst nicht drin. 

Die machen dich dann richtig fertig, ob Du alleinerziehende Mutter/Vater bist und/oder schwerbehindert - bei Zalando zählt nur der Profit - 0% sozial und 0% kulant - 100% dein Kaufrisiko dort zu bestellen mit hoher Rechtsunsicherheit.

Für viele ist Zalando eine "hate brand" - ganz mieses Marketing und damit meistens der Anfang vom Ende eines Unternehmens. Ob die nach so vielen Jahren irgendwann mal schwarze Zahlen schreiben werden? Mit so einer Unternehmensphilosophie auf dem gegenwärtigen Käufermarkt, die sich Menschen als Straßenköter oder Käfer behandelt fühlen lässt sicher nicht. Etliche Menschen wurden von Zalando ganz mies behandelt. Von wem wurde dieser Kleider-An-und-Verkauf noch gleich gegründet? - berühmt-berüchtigt!

Daher lass dich nicht erpressen die paar hundert Euro abzudrücken. Zalando setzt dich sonst immer weiter unter Druck bis Du das machst, was die verlangen. Dir bleibt unter diesem Druck nichts anderes übrig außer die Mitarbeiter/innen von Zalando schnellstmöglich zu befriedigen - sonst machen die dir die aggressiv Hölle heiß - härter als Inkasso und ohne, dass deine Rechte berücksichtigt werden vom Kundendienst. Die ignorieren deine Verbraucherrechte so weit es denen nützlich ist. Deshalb zahl' einfach: die machen nur loose-win, und d.h. loose für dich und egoistischer win für Zalando (glaub' mir deren Gründer erobern noch die Welt mit diesem Wertesystem).

Zalando fordert wiederholt uneinbringliche Nachweise von mir, die ich ohne irgendeinen Rechtsanspruch darauf von der DHL
einfordern sollte.  Diese Anforderung ist uneinbringbar. Wie bei dir auch werden meine Argumente, Rechtsansprüche und Ersatzbescheinigungen völlig ignoriert - das ist wohl typisch dort.

Ich bin dabei überhaupt nicht in der Beweislast meinen Nacherfüllungsanspruch auf eine Ersatzlieferung bzw.
Stornierung der Rechnung und Neubestellung einzufordern. Zalando will ja die Haftung ausschließen.

Denn wenn eine der Parteien etwas fordert, was ihr angeblich als Haftungsausschlussgrund dient, muss diese den Grund auch nachweisen können. Nicht ich, sondern Zalando möchte die Haftung ausschließen ohne den fiktiven Ablagevertrag beweisen zu können.

Dennoch soll ich denen eine schriftliche Bestätigung der DHL zukommen lassen, dass kein Ablagevertrag besteht. Dies ist
eine unmögliche Anforderung, weil ich keine rechtliche Relation zur DHL habe und wie Zalando selbst auch aus Datenschutzgründen keinerlei Anspruch auf Einsicht in einen Ablagevertrag einer anderen Person habe (mit der ich offensichtlich durch die DHL verwechselt werde wegen dem gleichen Nachnamen).

Natürlich antwortet DHL nicht auf schriftliche Anfragen, weil die mir ja sonst selbst einen Nachweis darüber liefern würden, der dazu führen würde, dass DHL selbst für den Transport- und Lieferschaden haftet. Stattdessen werde ich durch den Kundenservice von Zalando zerhäckselt und zu Kleinholz verarbeitet. Jede Nachricht vom Kundenservice von Zalando
bedeutet massiven Distress für mich. Stundenlang muss ich mich mit deren Versandschwierigkeiten und deren Haftungsansprüchen herumschlagen. Was das an Arbeitszeit kostet? mind. ein paar hundert Euro! Jetzt noch zusätzlich Neubestellen und doppelt für die Ware zahlen - das wäre viel zu teuer?

Auch wenn ich beweisen kann, dass ich zumZeitpunkt des angeblichen Vertragsabschlusses ganz woanders gewohnt habe und es somit z.B. faktisch unmöglich ist, dass ein Ablageort definiert worden ist, so wiederholt Zalando stets einfach die Anforderung, dass ich entweder die Bescheinigung von der DHL vorlege (auf die ich keinerlei Rechtsanspruch habe) oder Schadenersatz leisten müsste, d.h. Geld weg, Ware weg - wie anscheinend signifikant oft bei Zalando - typisches Zalando-Opfer eben.

Ich werde mich wohl weiter informierenmüssen, weitere Einschreiben versenden müssen. Besteht Interesse daran, wie es weitergeht?

Von weiteren Verbraucherinstanzen und z.B Bild kämpft für Sie etc., warte ich noch auf weitere Rückmeldung. Halte hier ggf. auf dem Laufenden…

Zum Glück bin ich im Recht, so dass ich in einem Klageverfahren, wo die gegnerische Streitpartei den Anspruch erklären
müsste, höchstwahrscheinlich gewinnen werde (so ist z.B. das Bestehen des Ablagevertrags wegen einem völlig anderen Wohnort völlig ausgeschlossen - das ist definitiv eine Verwechslung und die Ablageverträge gelten immer individuell). Deshalb kann der Haftungsausschlussgrund (Garagenvertrag) faktisch nicht existieren.

Wenn die DHL für den Schaden von Zalando nicht haftet, warum soll eigentlich ich alternativ für deren Schaden einspringen? Ist der Liefer- und Transportschaden nicht deren Problem?

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@Shakespeare24

Soweit Zalando bzw. deren Versandpartner sich auf eine fiktive Abstellgenehmigung beruft und damit einen Haftungsausschlussgrund geltend machen will, ist Zaladno dafür darlegungs- und beweispflichtig. Ich teile im Übrigen deine Auffassung, dass Du Ansprüche gegen Zalando hast und Zalando deinen gegenüber Ihren starken Verbraucherrechten das Gegenteil beweisen müsste.

Wenn die sich auf einen Ablagevertrag stützen, der nicht existieren kann und überhaupt nicht nachgewiesen werden kann, dann besteht keine Zahlungspflicht wegen der irrtümlich durch DHL unzulässig deponierten Zustellung. Was Zalando hier abzieht klingt nach meiner bescheidenen Meinung nach Abzocke...

DHL haftet für die Verwechslung von Empfängeradressen und irrtümlich zugeordneten Ablageverträgen.

Ob Zalando diesen Schadenersatzanspruch bei DHL einfordert oder vor DHL kuscht, ist nicht dein Problem, sondern das ist Zalando selbst überlassen. Du musst dafür definitiv nicht haften!

Ich kenne einen ähnlichen Fall, wo aus Kulanz schließlich eine Nachlieferung veranlasst worden ist für den Rechtsfrieden - aber bei einem anderen Online-Shop. Das war schließlich win-win.

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@ChefAnwaerter

Schreib am besten DHL 
an und sag' denen, dass Du gezwungen wirst, die rechtlichen Interessen von Zalando zu vertreten.  

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@Lichtsieger

Ja, genau… vielleicht schicken die dir eine formlose Bescheinigung zu, ob als E-Mail, Brief, Urkunde oder auf einem Bierdeckel ist egal. Dann kann Zalando DHL damit haftbar machen. Ansonsten bleibt Zalando auf dem Schaden selbst sitzen.

Deswegen setzen die dich so massiv unter Druck, weil Zalando rechtlich bei DHL selbst auf taube Ohren stößt mit der Anforderung eines Nachweises des fiktiven Garagenvertrags.

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@Thanks4forhelp

Dein Recht: § 810 Einsicht in Urkunden ("Einsichtsrecht"); 

Zalando bzw. DHL haben eine Vorlegungspflicht, wenn die sich auf einen Nachweis stützen; Zalando kann einen solchen Ablagevertrag nicht einfach behaupten, sondern die müssen Beweise auf den Tisch legen…

Bei Zalando selbst würde ich auch nichts mehr bestellen… zu hohes Kaufrisiko als Käfer, dass Geld und Ware weg sind und man wochenlang extremen Stress mit dem arroganten Kundendienst von denen hat. 

… habe persönlich auch schlechte Erfahrungen gemacht mit diesem Online-Shop, bin also auch ein Zalandoopfer. Was hälst Du davon DHL selbst nach § 810 zur Einsicht in den Vertrag aufzufordern mit Fristsetzung?

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@ModernTipp

Ja, danke für die Tipps. DHL ist bereits unter Fristsetzung aufgefordert, Nachweise vorzulegen. Wenn die Frist ohne Antwort muss ich mich von Zalando schlimmstenfalls anklagen lassen, weil dann der Sachverhalt aufgeklärt werden muss. Das wäre sehr stark zu meinen Gunsten, denn das von Zalando zu Unrecht angeforderte Dokument muss dann vor Gericht vorgelegt werden; oder ich muss mich von Zalando zur Zahlung der 300 € zwingen lassen, um weiterem Ärger als Zalando Opfer zu entgehen. 

Freue mich über weitere konstruktive Antworten und Tipps zum weiteren Vorgehen, danke für die Unterstützung.

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@Shakespeare24

Beziehe dich doch auf eine Drittschadensliquidation gemäß § 421 HGB, um dieser Vereinigung bei deren Rechtsdurchsetzung zu helfen (ich würde den Kundencenter-Agenten aber nicht helfen, so wie die dich bisher behandelt haben): Jedenfalls: "Ist das Gut beschädigt oder verspätet abgeliefert worden oder verlorengegangen, so kann der Empfänger die Ansprüche aus dem Frachtvertrag im eigenen Namen gegen den Frachtführer geltend machen ..."; Was meinste?

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@ModernTipp

Sei froh, dass DU im Recht bist... und Zalando und DHL sich offensichtlich auf einen Irrtum bzw. auf eine Verwechslung von Ablageverträgen beziehen. Was für ein Drama-Dreieck... die wollen dich zum weiteren Zalando-Opfer machen, um dich auszusaugen... ganz einfach: Ohne Nachweis eines Ablagevertrags hast Du keinerlei Zahlungspflicht, denn DHL haftet dann für den Schaden gegenüber Zalando und Zalando ist dir zur Ersatzlieferung verpflichtet. Ob Zalando gegenüber der DHL wiederkriegt kann dir völlig egal sein. Was Zalando hier macht ist, dass die dich dazu erpressen, deren Rechte gegenüber der DHL geltend zu machen bzw. denen zu ermöglichen, die Haftung bei DHL einzuklagen... dazu bist DU definitiv nicht verpflichtet... 

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@Thanks4forhelp

Hättest Du woanders die gleichen Klamotten bestellt, hättest jetzt keine Probleme. Wenn man öfter bei Zzz bestellt, hat man ständig Probleme. Zum Glück gibt es zahlreiche viel bessere Online-Shops - zum Beispiel auch Outlets. 

Andere Online-Shops setzen nicht so sehr auf Gewinnmargen von 70% pro Kleidungsstück (Wert 30 €, Kaufpreis 100 €) wie hier, sondern die Preise können signifikant günstiger sein. Wenn Du dort ein Problem hast, wird Dir konstruktiv geholfen... 

Ich bin auch ein Zalandoopfer und ich selbst würde niemals wieder bei Zalando bestellen

Auch kann ich niemandem empfehlen dort eine Bestellung aufzugeben! Viel zu hohes Verbraucher/innen-Risiko und keinerlei Kulanz. Von Zalando würde ich ewig ganz klar abraten...

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@Documents

Danke für den Tipp in Zukunft immer woanders zu bestellen. Werde das beherzigen und weitererzählen! Schönen Tag noch...

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wie kann man das denn am besten kundtun, damit Käufer informiert bzw. Zalando Kunden verliert.?

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Ich würde die Sache eher locker sehen. Wenn Zalando keine Abstellgenehmigung vorweisen kann, die ich anfordern würde, keine Zahlung. Es ist bekannt, dass Zusteller oftmals Pakete bei Kunden ablegen,ohne dass eine unterschriftliche Bestätigung der Warenannahme verlangt wird. Der Kunde ist vielleicht nicht zuhause und das Paket wird einfach abgelegt. Solche Pakete können auch gestohlen werden. In deinem Falle  würde ich mich da auf gar nichts einlassen. Den Nachweis der ordnungsgemässen Zustellung fordern.Kann der nicht erbracht werden, erfolgt keine Zahlung und das würde ich Zalando unmissverständlich mitteilen. Nicht du musst beeisen dass es eine Abstellgenehmigung gibt, sondern der Versender. Zalando will dich mürbe machen und mit Drohungen dich zur Zahlung auffordern. Ich würde Zalando untersagen, weitere Mails mit Drohinhalten an dich zu versenden.

Du hast ein Paket gefunden, welches offenbar von jemanden geöffnet wurde, der Inhalt entnommen und das Paket wurde wieder mit Klebeband geschlossen. Das hätte ich Zalando nicht mitgeteilt, weil man dir jetzt unterstellen könnte, dass du die Ware entnommen hast und erklärst, das Paket sei leer gewesen.

Wie bereits erwähnt, würde ich einen Nachweis über eine Abstellgenehmigung von Zalando/DHL verlangen. Wenn alle Stricke reissen, man dir diese Abstellgenehmigung nicht vorlegen kann, weil es eine solche nicht gibt, würde ich die Sache auf mich zukommen lassen , selbst wenn diese zu einer Klage vor Gericht führen würde. Keine ordnungsgemässe Zustellung , keine Abstellgenehmigung , keine Zahlung. Von einem Inkassobüro würde ich mich erst recht nicht einschüchtern lassen . Bekäme ich eine Zahlungsaufforderung von einem Inkassobüro, wäre mein nächster Weg der Gang zu einem Anwalt, selbst wenn es sich "nur" um 300 € handelt. Man muss sich der Willkür dieser Abzocker nicht unterwerfen und dazu gehören auch die Inkassobüros.

Verfolge diese Diskussion mit hohem Interesse... Die Abstellgenehmigung wird, wenn ich das richtig verstanden habe, von DHL nur behauptet, wird aber nicht bewiesen aus Datenschutzgründen trotz Erlaubnis zur Vertragseinsicht für Zalando vom Threadersteller. Zalando selbst kann eine Abstellgenehmigung daher nicht beweisen, stützt sich aber darauf, um dem Threadersteller die Hölle heiß zu machen und zum Schadenersatz zu verpflichten. 

Dabei ist es ja offensichtlich, dass der Threadersteller den Ablagevertrag von 200x nicht abgeschlossen haben kann, wenn er/sie erst viel später zur Empfängeradresse hingezogen ist. So muss ja ein Wunschort z.B. genau festgelegt sein. Daher kann ein Ablagevertrag ja auch nicht übertragen werden. Die Wohnhaftigkeit zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses kann ja einfach bewiesen werden; wird Zalando bestimmt alles noch fordern, fordern, fordern und nichts gegenleisten. Wohnbescheinigungen etc. nachreichen? Zzz

Der Ablagevertrag ist strittig und muss daher bewiesen werden - und zwar: Von der Partei, die den Vorteil haben möchte aus dem Ablagevertrag, d.h. den Haftungsausschluss: das ist in erster Linie DHL und in zweiter Linie Zalando. Zalando greift nun aggressiv den Threadersteller in dritter Linie an damit dieser zu Unrecht Schadenersatz leistet. Der Kunde wird hier klar abgezockt.

Das ist daher definitiv Zalandos Problem... schade, dass die Kunden so mies behandeln ohne Kulanz und mit eiskalter Härte.

Finde eine solche Beweislastumkehr abzockerisch und für einen groben Patzer von Zaladnos Kundendienstes... auch aus Marketing-Gründen. 

Ich selbst gehe lieber in der Stadt shoppen... Zalando keinesfalls.

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Hi, also ich bin Postbote bei der Deutschen Post, d.h. auch DHL.
Es ist allgemein bekannt, dass der Zusteller das Paket nicht ohne den sog. Ablagevertrag einfach irgendwo abstellen darf. Tut er dies dennoch, haftet DHL - die dann den jeweiligen Boten zur Rechenschaft ziehen, der dann den Warenwert des Pakets bezahlen muss.
Nun - hast du Zalando bereits mitgeteilt dass das Paket leer war? Wenn du das gemacht hast, hast du ein Problem - weil du ja auch nur vorgeben könntest dass die Ware weg ist.
Du musst also angeben dass dein Paket gestohlen wurde. Das meldest du bei DHL. Wenn die sagen, es würde ein Ablagevertrag vorliegen, müssen sie dir beweisen dass der auch vorliegt!
Falls du da am Telefon nicht weiter kommst - Versuch doch, deinen Postboten abzupassen, falls dir das möglich ist. Sag ihm, er soll von den Qualitätsmanagern seines ZSPL's eine Kopie des Ablagevertrags anfordern. Bzw. Das sollte die Familie machen, die den Ablagevertrag gemacht hat. Wenn es ein netter Postbote ist tut er das normalerweise auch. Mit diesem Dokument solltest du eigentlich beweisen können,  auch mit Hilfe der gleichnamigen Familie, dass es nicht dein Ablagevertrag, sondern der der anderen Familie ist - mit einem dementsprechenden Schreiben in dem sie erklären dass du nicht "Teil" des Vertrags bist. In dem Fall haftet DHL.
Ich hoffe nur, dass du nicht gesagt hast dass das Paket leer war.

DHL antwortet entgegen deren eigenen Qualitätsanspruchs oftmals nicht auf Anfragen. Den Ablagevertrag einer anderen Person oder Familie gibt DHL aus Datenschutzgründen nicht weiter. Zalando kann ja auch nicht beweisen, dass ein Ablagevertrag besteht, sondern behaupten das nur ohne dies nachzuweisen.

DHL antwortet einfach nicht auf Kundenanfragen und DHL sitzt das einfach aus. Das finde ich voll egoistisch. Das ist auch massiv gegen deren eigenen Qualitätsgrundsätze. Da könnte man nur alle Instanzen kontaktieren bis hin zum Vorstand oder noch besser per Anwalt und gerichtlichem Mahnverfahren.

Dass das Paket leer zugestellt worden ist, ist ja nicht strittig. Dafür gibt es ja Zeugen oder ersatzweise eine eidesstattliche Versicherung nehme ich an. Paketboten haften nicht persönlich für beschädigt zugestellte Pakete, sondern DHL. Das ist ja eine lange Logistikkette. Sonst müsste DHL ja bspw. dem Paketboten beweisen, dass Zalando das Paket nicht leer oder mit falschem Inhalt abgeschickt hat o.Ä. DHL sitzt das einfach aus und der geprellte Kunde bleibt auf dem Schaden sitzen. Das ist meiner Meinung nach fahrlässige oder sogar vorsätzliche DHL-Schluderei, um den Schaden auf die Kunden abzuwälzen. Kann man wirksam was gegen solche Vorgehensweisen machen?

Gibt es denn schon Neues von Seiten des Threaderstellers?

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Ich hab ja gesagt, den Postboten persönlich ansprechen - oder im Haus nachfragen wer denn einen Ablagevertrag hat.
Und doch, wenn ein Zusteller ein Paket ohne Ablagevertrag ablegt, zahlt der Bote.
Ich musste selber schon den Warenwert eines Pakets bezahlen das ich abgestellt hatte.

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@Tschulea

Aha, interessant: Eine grundsätzliche Verpflichtung dazu besteht m.E. aber nicht, den Warenwert zu übernehmen. Das hängt von den Umständen des Einzelfalles ab. Was wäre denn sonst, wenn der Versandhändler oder ein privater Verkäufer ein leeres Paket los schickt? 

Aber egal: Es ist doch bekannt, wer im Haus einen Ablagevertrag gemacht hat?! Aber der Threadersteller krigt keine Kopie des Vertrages aus Datenschutzgründen... einen solchen Nachweis soll der Kunde jedoch erbringen für Zalando bzw. einen Nachweis, das kein Vertrag besteht. Eigentlich hat Zalando jedoch die Beweispflicht: die versuchen den Kunden/die Kundin abzuzocken. Eine Kopie des Ablagevertrags einer anderen Person wäre im Übrigen auch kein Beweis dafür, dass der Threadersteller keinen Ablagevertrag hat.

DHL jedoch antwortet jedoch generell nicht und wird den Vertrag weder nachweisen noch dem Kunden eine Bestätigung schicken, dass keine Ablagegenehmigung vorliegt. Was willste machen?

Um von DHL einen Nachweis zu erhalten, muss ein Rechtsanwalt da ran! Das kann doch wohl nicht angehen... die Kosten dafür muss dann Zalando oder DHL übernemen (oder der Steuerzahler, wenn Beratungshilfe und Prozesskostenhilfe erforderlich ist). Dass der Kundenservice von Zalando und DHL so unfreundlich sind, ist ein starkes Schtück... mir ist es jedenfalls zu riskant geworden, online bei Zalando zu bestellen. Die stecken alle unter einer Decke. Sollen die zuvor Kunden ordentlich behandeln... kriegst ja einen Nervenzusammenbruch nach dem anderen allein vom Mitlesen - naja, steckst nicht drin. Profit von Zalando und DHL auf Kosten des kleinen Mannes... 

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