Wer studiert an einer FACHHOCHSCHULE und kann etwas zu den Vorlesungen sagen?

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5 Antworten

Eine generelle Antwort wie ALLE Dozenten an ALLEN FHs in ALLEN Studiengängen so drauf sind...schwierig.

Die Dozenten unterschieden sich an der FH genauso wie an der Uni. Der VWL Prof, der einfach nur dutzende Seiten zum Abschreiben auflegt (und nein, es gibt kein Script ausgeteilt, schön abschreiben), der wirre Mathe Prof, der alle abhängt und der kumpelhafte Prof, der für jede noch so dumme Nachfrage Zeit hat.

Seit wann und was studierst Du denn überhaupt? Das hat vermutlich größeren Einfluss als die Frage ob FH oder Uni.

Deine Frage klingt frustriert... gibt es an der Uni Beratungen bspw. seitens Studentenschaft? Ich kann mir gut vorstellen, dass es Vorlesungen/Seminare gibt, die einen mit zuviel Wissen überfrachten. Manches ist aber vielleicht auch eine Umstellung in der Art zu lernen oder der Erwartung was man vor- und nachbereiten muss.

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Kommentar von tommy40629
11.10.2016, 17:07

Man kann also kurz sagen, es ist Glückssache, ob der Dozent auch mal was erklärt oder durch den Stoff rennt.

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Hör dir doch mal eine Vorlesung an, die meisten Fachhochschulen bieten dafür auch Plätze an, da kann man sich sein eigenes Bild machen + in deiner Richtung + deine ausgesuchte Fachhochschule..

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Zu den Fragen kann man eigentlich keine pauschale Antwort geben, da es an jeder Hochschule anders aussieht.

In der Regel sind jedoch die (Fach-) Hochschulen stärker verschult, d.h. es gibt zwar keine Anwesenheitspflicht, aber es gibt häufig für jede wichtige Vorlesung auch eine obligatorische Prüfung. Das ist nicht an allen Unis so der Fall, kann aber durchaus auch so sein.

An den FHs werden die Vorlegen so gut wie immer von den Professoren abgehalten, während an den Unis häufiger Lehrbeauftragte oder gar Assistenten eingesetzt werden. An den Unis gibt es auch noch Privatdozenten, das sind Leute mit Uni-Prof. Qualifikation, aber ohne Lehrstuhl.

Jetzt hat auch schon die erste deutsch (Fach-) Hochschule (HS Fulda) ein  Promotionsrecht erhalten. Sehr zum Leidwesen der Universitäten !

Ich finde, Habilitierte sollten auch an den Fachhochschulen eine Professur innehaben dürfen und dort dann auch berechtigt sein, Promotionen abzunehmen. Wieso sind die FHs nur ein Tummelfeld für Doktoren mit Berufspraxis ?

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Im Rahmen meines dualen Studiums an einer privaten FH kann ich sagen, dass die Dozenten aufgrund ihrer merkbar besseren Bezahlung gleichzeitig deutlich motivierter sind, Stoff zu vermitteln. Dazu kommt, dass es an der FH nicht darum geht, so viel wie möglich auszusieben, sondern so viele wie möglich durchs Studium zu bringen.

Je geringer die Abbruchquote ist und je qualifizierter die Absolventen sind, umso besser der Ruf.

Daher tut die FH und somit auch die Dozenten alles dafür, dass die Studenten das Studium schaffen. Vorausgesetzt sie tun auch was dafür. Da geht es nicht wie an einer normalen Uni, dass der Prof vorne seinen Stoff lustlos herunterrattert und alles extrovertiert umschreibt, damit er möglichst gebildet rüberkommt und kein Student weiß, was er meint.

In einem Dualen Studium unterstützt die FH genauso wie der Arbeitgeber enorm, weil es beiden nützt. Man ist also nicht allein, wenn man Biss zeigt.

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Kommentar von tommy40629
11.10.2016, 17:11

Ich möchte beim Finanzamt im nächsten Jahr ein Studium zum Diplom-Finanzwirt beginnen.

Was Du schreibst hört sich sehr gut an.

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halle hochschulen sind ähnlich bei den vorlesungen?

der stoff in fachhochschule ist etwas weniger in der theorie?

aber das lernen ist sowieso nicht wie in der schule? das muss man schon selbst wissen wie und was man lehrnt? dazu gibt es oft tipps bei den vorlesungen?

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Kommentar von tommy40629
11.10.2016, 17:14

Der Tipp eines Dozenten im letzten Jahr:

"Wir halten diese Vorlesungen ja hauptsächlich für den Nachwuchs, unter Ihnen sitzen ja drei, die jetzt noch gar nicht wissen, dass sie einmal promovieren werden."

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