Wer sagt wann ein Haus unter Denkmalschutz steht?

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4 Antworten

Ob Denkmalschutz besteht, wird in der Regel von den Unteren Denkmalschutzbehörden vorgeschlagen und dann von den Landesämtern für Denkmalpflege überprüft.

Ob ein Gebäude in Frage kommt, ist von verschiedenen Faktoren abhängig. Es sollte generell ein gutes Beispiel für den Stil einer abgeschlossenen Epoche der Architektur sein und kulturhistorisch erhaltungswürdig. Ob ein Gebäude in die Denkmalliste aufgenommen wird und wie stark der DS Einfluss nimmt, ist aber auch von lokalen Geschmäckern abhängig (hier zum Beispiel stehen bereits viele Gebäude der 60er und 70er unter DS) und ebenso ein Stück weit vom Grad der im Lauf der Zeit vorgenommenen Veränderungen an der Bausubstanz.

Beispiel: Bei einem mittelalterlichen Gebäude, das über Jahrhunderte hinweg immer wieder modernisiert wurde, kann es durchaus der Fall sein, dass die Fassade unter Denkmalschutz steht, während man im Inneren relativ frei schalten und walten kann.

Ein weiterer Faktor kann die Lage sein, wenn es beispielsweise um den Ensemble-Schutz geht.

Wenn du willst, dass dein Gebäude in die Denkmalliste aufgenommen wird, gilt es dann eben, die entsprechenden Kriterien zu erfüllen. Da rentiert sich das Gespräch mit der örtlichen UD. Willst du, dass es aus der Liste herausgenommen wird, würde ich vorschlagen, mir die Zeit zu sparen und damit etwas schöneres zu machen. Es kommt nur selten vor, dass einmal aufgenommene Gebäude wieder aus der Denkmalliste gestrichen werden.

Denkmalschutz liegt in Deutschland in Zuständigkeit der Länder. Deshalb entscheidet das die jeweilige Denkmalbehörde (heißen meist Landesamt für Denkmalpflege in XYZ) deines Bundeslandes.

Das Denkmalschutzamt. Da gibt es bestimmte Voraussetzungen

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