Wer sagt das, dass gute das ist was der Schöpfer von uns erwartet?

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12 Antworten

Na du kannst grundsätzlich sagen, dass das, was als "gut" definiert wird eher ein gesellschaftlicher Konsens ist als das, was eine Religion predigt. Und das ändert sich im Laufe der Zeit, ist auch je nach Land verschieden... Wenn eine Religion in der Gesellschaft sehr mächtig ist, kann es sein, dass das, was sie predigt auch der gesellschaftliche Konsens wird.

z.B. ist unser heutiger Konsens darüber, was gut ist, eher die allgemeine Erklärung der Menschenrechte als die Bibel.

z.B. finden wir, dass alle Menschen grundsätzlich gleich sind. In der Bibel ist es kein Problem, Sklaven zu halten, Frauen anders zu behandeln als Männer, angehörige einer Religion anders als angehörige einer anderen Religion.

Heute ist es Konsens, dass jeder seine Sexualität frei ausüben darf, so lange er damit niemandem schadet (d.h. so lange der Partner einverstanden und alt genug ist). Die Bibel sieht das ganz anders. In der Bibel ist der Aspekt der Einwilligung der Partners weniger wichtig, andererseits werden viele Sexualpraktiken als kriminell, ja sogar todeswürdig hingestellt, auch wenn sie niemandem schaden und im gegenseitigen Einverständnis ausgeübt werden.

Heute ist es Konsens, dass jeder Glauben und sagen darf, was er will, so lange er damit niemandem schadet. In der Bibel war es Konsens, dass Häresie (Unglaube, Gotteslästerung, tw. auch Polytheismus) mit Todesstrafe belegt wird.

Heute ist es Konsens, dass es keine Hexen und keine Zauberei gibt, und dass niemand für Hexerei bestraft werden darf. In der Bibel steht, dass Hexen zu Tode verurteilt werden müssen.


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Das Gute ist das was du dir selber wünschst in der Situation. Wenn du dir wünscht bestohlen, belogen, gemordet (mal abgesehen von Suizid) zu werden, dann ist es deine Sache. Gott will, dass das was wir uns wünschen passiert und normalerweise ist es das Gute in unseren Augen.

Natürlich, wenn ich mir jetzt wünschen würde jemanden zu bestehlen, wäre es nicht gut. Denn der Mensch den ich bestehlen würde, der würde es nicht wollen oder sich wünschen. Wenn es dieser doch täte, wäre wir beide glücklich, dann wäre der Diebstahl gut gewesen. (Ich will hier nicht den Tod, Mord und Suizid erwähnen. Es gibt Sonderfälle, denn natürlich, wenn mich wer bitten würde ihn umzubringen, würde ich es auch nicht tun und es wäre auch nicht richtig. Keiner hat das Recht einem anderen Lebewesen das Leben zu nehmen, egal ob Tier oder Mensch.)

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Hallo Frag12345,

Deine Frage hängt auch damit zusammen was "gut" ist. 

Da steht wiederum damit in Zusammenhang wer das festlegt und mit welchem Ziel und - letzt endlich - mit welcher Berechtigung.

Menschen erzählen uns viel. Ja, sehr viel. 

Persönlich glaube ich an den Schöpfer aller Dinge. Ihm bin ich dankbar für das Leben, das mir meine Eltern weiter geben durften.

Was ist SEIN Ziel?

Wie es die Bibel an vielen Stellen sagt könnte man das auch wie folgt zusammenfassen:

SEIN Ziel ist es das Menschen auf diesem großartigen blauen Planet in Frieden miteinander leben, in vollkommener Gesundheit mit qualitativ hochwertiger Nahrung, ausreichend Lebensraum und das dieser in weiten Teilen zu einem weltumspannenden Garten der Freude umgestaltet wird (= Wortbedeutung von 'Eden' bzw. 'Paradies').

Damit das Wirklichkeit werden kann sind seine Wertmaßstäbe anzuwenden die zum Nutzen der Menschheit erlassen worden sind.

Damit diese Greift muss ihm auch das Recht zugestanden werden solche Regeln zu erlassen, was sich auch in der Anbetung dann zeigt.

Damit die Menschheit das lernt. hat der Schöpfer aller Dinge einen dicken Brief geschrieben, die Bibel. Und er hat zusätzlich seinen Sohn Jesus Christus, den größten Lehrer den es je gab, gesandt.

Hier nun etwas von dem Guten, das ER von uns erwartet, wobei alle Grundsätze gleichermaßen gelten:

Lukas 6:31 31 Und wie ihr wollt, daß euch die Menschen tun, so tut auch ihnen.

Micha 6:8 Und was fordert Jehova von dir zurück, als Recht zu üben und Güte zu lieben und bescheiden zu wandeln mit deinem Gott?

Prediger 2:24 Für einen Menschen gibt es nichts Besseres, [als] daß er essen und trinken und seine Seele Gutes sehen lassen sollte wegen seiner harten Arbeit. Auch das habe ich gesehen, ja ich, daß dies von der Hand des [wahren] Gottes her ist. 

Epheser 4:28 Wer stiehlt, stehle nicht mehr, sondern er arbeite vielmehr hart, indem er mit seinen Händen gute Arbeit leiste, damit er etwas habe, um einem Bedürftigen davon abzugeben.

Matthäus 19:18 ‚Ehre [deinen] Vater und [deine] Mutter‘ und ‚Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst‘.“

Römer 13:8 Seid niemandem irgend etwas schuldig, außer daß ihr einander liebt; denn wer seinen Mitmenschen liebt, hat [das] Gesetz erfüllt. 9 Denn das [geschriebene Recht]: „Du sollst nicht ehebrechen, du sollst nicht morden, du sollst nicht stehlen, du sollst nicht begehren“ und was immer für ein Gebot es sonst noch gibt, ist in diesem Wort zusammengefaßt, nämlich: „Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst.“ 10 Die Liebe fügt dem Nächsten nichts Böses zu; daher ist die Liebe die Erfüllung des Gesetzes.

1. Korinther 13:4 Die Liebe ist langmütig und gütig. Die Liebe ist nicht eifersüchtig, sie prahlt nicht, bläht sich nicht auf, 5 benimmt sich nicht unanständig, blickt nicht nach ihren eigenen Interessen aus, läßt sich nicht aufreizen. Sie rechnet das Böse nicht an. 6 Sie freut sich nicht über Ungerechtigkeit, sondern freut sich mit der Wahrheit. 7 Sie erträgt alles, glaubt alles, hofft alles, erduldet alles. 8 Die Liebe versagt nie.. . .

 Johannes 17:3 Dies bedeutet ewiges Leben, daß sie fortgesetzt Erkenntnis in sich aufnehmen über dich, den allein wahren Gott, und über den, den du ausgesandt hast, Jesus Christus.  

Hebräer 13:15 Durch ihn laßt uns Gott allezeit ein Schlachtopfer der Lobpreisung darbringen, das ist die Frucht der Lippen, die eine öffentliche Erklärung für seinen Namen abgeben. 16 Überdies, vergeßt nicht, Gutes zu tun und die Dinge mit anderen zu teilen, denn solche Schlachtopfer sind Gott wohlgefällig.

Das alles ist Gut - und das ist es, was sich von uns wünscht! Daher meine Antwort auf Deine Frage:

Der Schöpfer aller Dinge ist es, der von uns das Gute erwartet. Und da er der Schöpfer ist, hat der dazu auch das Recht.

Beste Grüße

JensPeter

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Schau mal, es ist ja so, dass das, was du für gut ansiehst, dir als gut dargestellt wurde und du das glaubst und dein Leben danach ausrichtest. Wärest du in einer anderen Kultur geboren, würdest du viele Sachen, die du jetzt für gut hältst, für schlecht ansehen.

Es gibt nichts absolut gutes. Es kann auch passieren, dass du gutes tust, wie du meinst und es wirkt sich schlecht aus. 

Da du vom Schöpfer sprichst: in der Bibel wird das ganze Dilemma des Menschen sogar darauf zurückgeführt, dass er zwischen gut und böse unterscheidet.

Dass die Geschichtsschreibung und Nachrichten genau das tun: nämlich gut und böse danach ausrichten, wer grade an der Macht ist, dürfte heutzutage ja wohl allen klar sein. Da weiss man ja nun wirklich nicht mehr, was man glauben kann.

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Die Frage nach Gut und Böse beschäftigt die Menschen seit sie mit anderen Menschen kommunizieren können.Sie ist eine Kernfage in der Ethik und Philosphie sowie Theologie.

Ich versuche mal auf die die ersten zwei Absätze einzugehen.

Vom logischen Standpunkt aus kannst Du nicht wissen, ob Du etwas Gutes getan hast und Gott dies von Dir erwartet hätte.Dies wäre erstmals ratinal abzuhandeln und zu entscheiden. Die Handlung, die Dir vermeintlich etwas wie ein " gutes Gefühl" vermittelt, ist nur dem sich einstellendem Affekt nach der Handlung zuzuschreiben, eben etwas Gutes getan zu haben.

Offen bleibt immer noch, ob der Handlung ein guter und schlechter Wert zuzuschreiben ist.Ob es eine gute Tat ist einem Obdachlosen Geld zu geben, ist im wahrsten Sinn des Wortes fragwürdig.

Wenn er damit Schnaps undBier kauft und sich betrinkt, was ist das dann ?.

Hast Du damit etwas Gutes getan ?.

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Kommentar von arevo
17.12.2015, 19:49

#arevo KORREKTUR

...Philosophie...

....rational...

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Selbst wenn Menschen noch nie etwas von Gott, Jesus und der Bibel gehört haben, so haben diese Menschen zumindest einen moralischen und auch ethischen Anspruch. Dies hat sich in den vielen Jahrhunderten der Menschheitsgeshcichte bewiesen. Sicherlich mag es auch Kulturen gegeben haben, die andere Vorstellungen hatten, doch letztendlich ist alles zumindest auf einen annähernd gleichen Nenner ausgelaufen.

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Man hat, unabhängig von dem was Eltern eintrichtern, noch ein Gewissen und das zeigt schon ganz fein an, ob etwas gut oder böse ist.

Außerdem hat Gott die Liebe geschaffen (die es in der Tier- und Pflanzenwelt nicht gibt), und ein böser Gott könnte nicht hervorrufen, daß Menschen selbstlos andere Menschen lieben

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Kommentar von Frag12345
16.12.2015, 22:14

Dann hat Gott, aber auch den Hass erschaffen, den gibt es auch.

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Es gibt weder Gott noch gibt es das "Gute".

Gut und Böse sind Begriffe mit denen individuell die Ansicht zu Geschehnissen, Zuständen und Personen einer Wertigkeit eingeteilt werden.

Sprich was für dich "gut" ist, ist das nur für dich in deiner eigenen Interpretation. Aus der Sicht anderer Personen, oder generell aus anderen Blickwinkeln kann eine gute Tat auch schnell als "böse" bezeichnet werden und dies kann sogar glaubhaft untermauert werden.

Du zählst klauen, schlagen, lügen und morden als "böse" auf, siehst aber offenbar nicht, dass jede dieser Taten in der entsprechenden Situation auch eine "gute" Tat sein kann.

Zu guter letzt, deine Religion selber ist eine gelebte Lüge und deine "Erscheinungen" können sicher einfacher als durch "göttliche Intervention" erklärt werden, wenn du das zulässt.

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Kommentar von Frag12345
16.12.2015, 23:44

Meine Erscheinung ist keine Lüge, würde dir das passiert sein. Du würdest das heute hier nicht schreiben. Woher weisst du das es keinen Gott gibt, wie viel von deiner Umwelt erfasst du? Du bist vor einiger Zeit an einem kleinen Ort auf die Welt gekommen. Du hast 0,0000000001 % Kenntnisse, die notwendig sind um ein Urteil zu fällen. Du bist nichts, du weisst nichts wie jeder andere. Vielleicht hat Gott, die Welt so gemacht das wir sie uns erklären können durch Naturgesetze, vielleicht wird ein Spiel mit uns gespielt.

Eigentlich niemand kann ernsthaft begründen oder urteilen, ob es einen Gott gibt oder nicht. 

Nur bei mir ist es noch akzeptabel, wegen meiner Erscheinung, die ich gesehen habe. 

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Es gibt Menschen, die etwas erfahren. Irgendwann schreiben sie es Gott zu. Daraus entwickelt sich eine Besinnung auf Gott - eine Religion. Im weiteren Verlauf entscheidet sich, ob dieser Gott gut ist oder nicht.

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Würdest du von deinen Erscheinung berichten? Oder wäre das zuviel Text?

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Kommentar von Frag12345
16.12.2015, 22:21

Ich habe zweimal meinen Propheten in der Sonne gesehen. Guru Nanak dev

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Was "erwartet" denn unser Schöpfer von uns ?

Dass wir Ihm glauben (Hebr.11,1-6) !

Sein Sohn starb für uns (Röm.6,23).

Glauben wir das (Gal.2,16) ?

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Unser ewige Vater erwartet von uns "Glaube" (1.Petr.1,7) an "Sein Wort" (Joh.17,17).

Alles andere kannst du "vergessen" (Phil.3,14).

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