Wer redet so bzw. welche Bedeutung hat diese grammatikalische Besonderheit im täglichen Sprachgebrauch?

3 Antworten

Das ist eine Sache der so genannten Zeitenfolge, die auch im Umgangsdeutsch meist genutzt wird.

Der Hauptsatz ist Präteritum: man fand heraus.

Die Handlung im Nebensatz lag davor, ist also vorzeitig, wie man sagt. Das bedeutet: Plusquamperfekt = eingehalten worden waren.

Wer Wert auf die Art seiner Äußerungen legt, achtet auf so etwas.

Woher ich das weiß:Eigene Erfahrung – Unterricht - ohne Schulbetrieb
Wer Wert auf die Art seiner Äußerungen legt, achtet auf so etwas.

Meinetwegen, aber es hat keinerlei Relevanz im täglichen Sprachgebrauch und ist somit eigentlich praxisfremd.

Ich käme jedenfalls nie auf die Idee, jemandem schlechtes Deutsch zu attestieren, der hier "wurden" statt "worden waren" sagen würde.

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Auch ich lege - meisten jedenfalls - Wert auf meine Äußerungen. Ich weiß auch, dass man hier das Plusquamperfekt verwenden kann, weiß sogar, warum das so ist.

Trotzdem sage ich in einem solchen Fall meistens "wurden". Ist das schlimm?

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@earnest

Keineswegs, ich sehe das genauso wie du.

Und da ich außerdem im Alltag auch bayrischen Dialekt spreche, ist das sowieso nochmal anders. Da weiß ich sogar, dass manches eigentlich grammatikalisch falsch ist, aber Dialekt ist eben Dialekt.

Aber ich würde in diesem Fall "wurden" nicht nur sagen, sondern letztlich auch schreiben.

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Suum cuique - jedem das Seine!
Wenn es dich gar nicht interessiert, warum hast du dann gefragt?

Ich mag mich zeitlich eben nicht danebenlegen.
Du hast gefragt.
Ich habe geantwortet.

Punktum.

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@Volens

Kein Problem, es war ja nur eine Feststellung bzw. sage ich lediglich meine Meinung dazu.

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Natürlich würde "wurden" auch verstanden.
Das Futur verschwindet ja auch zugunsten des
Präsens aus der deutschen Sprache. Es macht
im Grunde nichts aus, so zu vereinfachen.

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