Wer oder was ist Schuld an der Flüchtlingskrise?

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9 Antworten

Die USA-EU-NATO ist schuld am Flüchtlingsdrama. Arabischer Frühling (von amerikanischen Think Tanks angestiftet), Ausbeutung Afrikas durch EU, freie Marktwirtschaft, Militäroperationen, IS (von USA gegründet), Regimechange, Fals Flages, Inszenierter Terrorismus,...usw.

Es werden immer nur die Folgen bekämpft, aber nie die Ursachen. Es wird bewusst von den Politikern und Medien nur an den Symptomen herumgedoktert, an den überfüllten Flüchtlingsheimen, an den vollgepackten Zügen die an den Bahnhöfen ankommen, an den langen, leidensvollen und gefährlichen Weg den Flüchtlinge aufnehmen müssen, an der Bekämpfung der kriminellen Schleuserbanden, an der Rettung der Menschen in den überfüllten Booten auf dem Mittelmeer.

Die Wahrheit ist, "wir" im Westen haben das Flüchtlingselend verursacht.

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Kommentar von SzaboNemesis
10.07.2016, 19:51

Besser kann man es nicht zusammenfassen!

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Kommentar von kayo1548
10.07.2016, 21:10

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Arabischer Frühling (von amerikanischen Think Tanks angestiftet)

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oder vielleicht einfach aufgrund dessen das die Leute dort mit der Situation unzufrieden waren und sich bessere Zukunft, mehr Rechte, bessere gesellschafltiche und politische Situationen erhofft haben?

So zumindest die Aussagen der dortigen Bevölkerung

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Ausbeutung Afrikas durch EU

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die Probleme bestehen nicht nur dadurch bzw existieren schon länger

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freie Marktwirtschaft

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inwiefern wäre da keine freie Marktwirtschaft besser?

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Militäroperationen

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zumindest in manchen Ländern (wie Irak) haben die erst recht zu einer Destabislieriung beigetragen; aber die Ursache war das trotzdem nicht - die Ursache bestand schon vorher

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IS (von USA gegründet),

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man hat die IS vielleicht zu lange gewähren lassen, aber von den USA gegründet ist eine Behauptung die kaum objektiv nachweisbar ist

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Regimechange

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kann natürlich zu einer Destabilisierung führen ist aber z.t. von der Gesellschaft gewollt da man sich davon eben etwas erhofft.

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Inszenierter Terrorismus,

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wo?

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Es werden immer nur die Folgen bekämpft, aber nie die Ursachen.

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Die Ursache zu bekämpfen ist schwierig.

Generell muss man akzeptieren das Kriege führen menschlich ist und es daher immer Kriege geben wird.

Gleichwohl kennen wir viele Faktoren die Kriege begünstigen: soziale Ungerechtigkeit, gesellschaftliche, soziale und kulturelle Probleme.

Das sind aber Probleme die mitunter seit sehr sehr langer Zeit bestehen und kaum von Heute auf Morgen gelöst werden können.

In aktiven Kriesenegionen muss man erstmal schauen das überhaupt wieder eine stabile Situation vorhanden ist;  das ist aber auch etwas, das nur sehr schwer umsetzbar ist.

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Die Wahrheit ist, "wir" im Westen haben das Flüchtlingselend verursacht."

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Die Wahrheit ist, "wir" im Westen haben das Flüchtlingselend verursacht."

daneben das du nicht erklärst wer "wir" ist, ist diese Antwort auch viel zu einfach gehalten; die kulturellen und sozialen Problemen der dortigen Länder berücksichtigst du überhaupt nicht.

Und diese sind die enscheidenden Faktoren - das sind ja alles eigenständie und dynamische Kulturen und nicht nur Roboter.

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Wo soll man anfangen? Bei der Kolonisierung durch die Europäer?

Zur Zeit ist die Politik der USA-geführten Länder das Problem. Die Zerrüttung der zumindest halbwegs stabilen staatlichen Strukturen in diesen Regionen der Erde durch Eingrifen der USA und NATO unter irrwitzigen Vorwänden. Das hat all die Konfliktherde geschaffen, die heute Qull sind für die Flüchtlingsströme. Und natürlich waren die aufnehmenden Länder nicht vorbereitet auf diese Ströme und haben kein funktionierendes Konzept um diesen Andrang zu handhaben.

Das alles ohne sich zu vertiefen in die Rolle einiger Kräfte, die diese Flüchtlingsströme auch noch regelrecht generieren und steuern.

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Daran, dass gerade so viele Menschen flüchten müssen - besonders aus Syrien und dem Irak, sind eben nicht die USA, die NATO oder "der Westen" schuld, sondern die, die mit barbarischster Gewalt gegen andere Menschen vorgehen: Der IS natürlich, aber auch die Regierung Assad und ihre Unterstützer (allen voran Russland und der Iran), die ihre Zivilbevölkerung mit Giftgas und Fassbomben eindecken und die jahrelang Regimegegner in Folterkellern eingesperrt haben.

Wenn man "dem Westen" eines vorwerfen kann, dann dass er nicht entschieden den Menschen geholfen hat, die sich für ihre eigene Freiheit eingesetzt haben und dafür mit dem Leben bezahlen mussten.

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Kommentar von Fielkeinnameein
10.07.2016, 22:25

Gruselige Antwort .. 

Natürlich ist der Westen und vor allem die Außenpolitik der USA an den Flüchtlingen schuld. Wer führt denn einen Krieg nach dem anderen? 

die ihre Zivilbevölkerung mit Giftgas 

Mensch du bist ja 1A infomiert. Der einzige Giftgasangriff der bewiesen wurde, ging von den Rebellen und nicht von Assad aus.

Bei den Fassbomben gibt es auch nicht mehr als Behauptungen. Mal davon abgesehen sind die guten Fassbomben eine Erfindung der USA.

Wenn man "dem Westen" eines vorwerfen kann, dann dass er nicht entschieden den Menschen geholfen hat

Mein Gott .. wie kann man nur so naiv sein und glauben das die Menschen dort irgend jmd interessieren .. das tut ja schon weh.

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Kommentar von anikaVoin
17.07.2016, 22:30

Russland??? o_O......Beweise bitte??? An der Front gegen IS sterben russische Soldaten.... du Clown.... Während eure Luftwaffe Fotos macht die nichts bringen....

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Kommentar von anikaVoin
17.07.2016, 22:34

Tschetschenische Spezial Einheiten operieren in Zentren der IS.... Aber sowas dürfen ja Bild und Co. nicht berichten... Das würde ja das böse Russland Bild schlecht machen.... Wenn man keine Ahnung hat, dann sollte man wirklich die Füße still halten...!

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Die ehem. Kolonialmächte bzw. die Länder die Kolonialpolitik betrieben haben.

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Kommentar von kayo1548
10.07.2016, 21:14

Das alleine kann als Erklärung nicht ausreichen, zumal es schwierig wird zu sagen wie sich alles entwickelt hätte wen dem nicht so wäre.

Und auch die dortigen Einwohner haben teils kräftig vom Handel profitiert und auch oft willig die eigene Bevölkerung als Sklaven verkauft im Austausch gegen Güter.

Sicher muss man da nicht alles gut heißen, aber so schwarz weiß war das dann trotz allem nicht

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Du fragst hier nach sehr komplizierten weltpolitischen Zusammenhängen, die schon seit Jahrzehnten auf solche Flüchtlingsbewegungen hinauslaufen.

Es gibt dazu wissenschaftliche Studien, die tausende von Seiten haben. Das kann man hier als "Laie" gar nicht beantworten, wenn man alle Zusammenhänge darstellen will.

Da solltest du dir eine andere Quelle suchen, als gutefrage.net, wenn dich dieses Thema wirklich interessiert.

Hier mal ein Link, der sich aber nur mit der Forschung, in Bezug zu Deutschland befasst.

http://fluechtlingsforschung.net/

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Die USA und Großbritannien, deren Tony Blair.
Erst der Irak Krieg entfesselte die Gewalt im arabischen Raum.
Der IS setzte sich erst danach in Szene.

Letztlich sind die Folgen eines jeden Krieges Flucht und Vertreibung.
Der Geist ist aus der Flasche.

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Kommentar von kayo1548
11.07.2016, 02:25

"
Erst der Irak Krieg entfesselte die Gewalt im arabischen Raum.

"

das sehen die Leute die dort herkommen aber völlig anders;

auch bevor die USA im Irak einmarschiert sind gab es dort massive Probleme;

das das Eingreifen der USA das natürlich nicht besser gemacht hat sondern sogar massiv verschlechtert ist klar - aber zu sagen das vorher keine Gewalt und Probleme gab ist nicht richig,

Und die Unruhen in den anderen Ländenr basieren z.T. auf sozialen und gesellschaftlichen Unruhen und haben mit dem Irak nur indirekt etwas zu tun.

Eine entsprechend radikale Gruppierung kann sich mittelfristig nur in entsprechenden Regionen etablieren; daher wundert es wenig, dass dies hauptsächlich in Problemregionen geschieht.

Das das dann natürlich sich entsprechend regional ausbreiten kann ist klar

"
Der IS setzte sich erst danach in Szene.

"

richtig, wobei es da ja noch viel mehr Gruppierungen  als den IS gibt und gab.

Daher funktioniert es kaum den Zeitpunkt und den Verlauf des IS als Maßstab für islamischen Terrorismus zu nehmen (und für die übrigen Problemen dort gilt das natürlich erst recht nicht)

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die Situation in den Ländern, aus denen die Flüchtlinge zu uns kommen

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Die Leute die Krieg führen.

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Kommentar von SzaboNemesis
10.07.2016, 19:51

Also die Amerikaner!

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Die USA

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