Wer muß Unterhalt für getrennt lebende Ehefrau zahlen? Der Staat oder der Ehemann?

7 Antworten

Also ehrlich, da kann ein Fachanwalt den besten Rat geben. Allerdings wenn die Ex-Ehefrau noch nie gearbeitet hat und pflegebedürftig ist und wahrscheinlich nie arbeiten kann aus diesem Grund, denke ich schon, dass Dein Freund Unterhalt zahlen muss.

Sind gemeinsame Kinder da?

Die Frau sollte das mal tun, ihren Unterhalt berechnen lassen. Aber wenn sie vom Amt Leistung bekommt, werden die ja ihre Lebensumstände auch geprüft haben..verstehe ich alles nicht. Ich denke, hier gibt es bestimmt User, die darauf spezialisiert sind!

Sie ist 60 und keine gemeinsamen Kinder. Wir wollen lieber keinen Awalt , wer weiß nachher müßte meine Freund alles was das Amt gezahlt hat zurück bezahlen

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Während der Trennungszeit - bis zur Scheidung - hat die Frau evt. Anspruch auf Unterhalt von ihrem Mann (also deinem Freund) - vorausgesetzt, er verdient selbst mehr als 1200 Euro.

Die 1200 Euro sind sein "Selbstbehalt", der ihm für seinen eigenen Lebensunterhalt verbleiben muss - nur von dem, was darüber liegt, müsste er ggf. einen Teil als Unterhalt an seine Noch-Ehefrau zahlen.

Über diesen möglichen "Trennungsunterhalt" muss die Frau einen "Titel" ausstellen lassen...

  • Hat sie bereits einen Titel und der Mann nicht gezahlt, könnte der ausstehende Betrag von der Frau noch nachgefordert werden.
  • Hat sie noch keinen Titel, könnte sie nur für die Zukunft einen ausstellen lassen, für die zurückliegende Zeit könnte nichts mehr nachgefordert werden.

Der "Trennungsunterhalt" endet mit der Scheidung. Nachehelicher Unterhalt wird nur noch im Ausnahmefall zugesprochen..... (und müsste dann erst wieder neu berechnet werden.

Hat die Frau keinen Anspruch auf Unterhalt, weil der Mann selbst zu wenig verdient o.a..., und reicht ihr eigenes Einkommen nicht aus für ihren Lebensunterhalt, so müsste sie für sich selbst staatliche Unterstützung beanspruchen. Mit dieser Unterstützung hätte der Mann dann aber nichts zu tun, müsste sie nicht zurückzahlen.

Nachträglich kann das Amt keinen Unterhalt mehr einfordern und wenn er gerichtlich nicht zum Unterhalt zahlen verpflichtet wurde,dann muss er auch keinen zahlen !

Wenn die EX - so krank ist,dass sie dauerhaft voll erwerbsgemindert ist,dann müsste sie eigentlich eine Rente bekommen und zusätzlich ggf. noch Leistungen vom Sozialamt nach dem SGB - Xll.

Dann wäre eine unterhaltspflichtige Person erst zum Unterhalt verpflichtet,wenn diese mehr als 100 000 € Brutto Jahreseinkommen hätte,wenn die zu pflegende Person noch zuhause leben würde.

Wäre diese in einem Heim untergebracht,dann läge der derzeitige Selbstbehalt einer unterhaltspflichtigen Person bei 1800 € Netto,dazu könnten dann z.B. noch Aufwendungen wegen der Beschäftigung,vorrangige Unterhalts bzw.Zahlungspflichten geltend gemacht werden.

Würde dann noch ein zu zahlender Betrag übrig sein,dann dürfte das Sozialamt max. 50 % davon an Zuzahlung fordern,aber wie gesagt,wenn durch ein Gericht keine Unterhaltszahlung beschlossen wurde,dann ist er auch nicht dazu verpflichtet.

Da hätte sie sich schon lange bei ihm gemeldet,bei so etwas sind sie nämlich immer schnell.




Sie ist 60 , hat noch keinen Anspruch auf Rente , da Sie keine 5 Jahre in die Rentenkasse einbezahlt hat

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@willibilli

Dann bekommt sie eben ihren Grundbedarf voll vom Sozialamt gezahlt,wenn eine Unterhaltspflicht des Mannes bestehen würde,dann hätte sich das Sozialamt schon lange schriftlich bei ihm gemeldet und Nachweise über Einkommen und Aufwendungen von ihm gefordert !

Da lassen sie sich keine 2 Jahre oder länger Zeit,denn der Antrag der Frau wird ja vor Bewilligung erst mal auf vorrangige Unterhalt Zahler geprüft.

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Ausgerechnet wurde mir ein Bedarf von 597 € Bafög. Davon SOLL mein Vater ca 550 € und meine Mutter ca 47 € zahlen.

Ich bin noch berechtigt Kindergeld zu bekommen, dies wird vom Amt an meinen Vater überwiesen.

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Meine Frage ist: Ist er im Grunde genommen "rechtlich dazu verpflichtet" mir die 550€ Bafög UND obendrauf 184 € Kindergeld zu zahlen?

Er ist der Meinung, das würde sich verrechnen und er muss mir nur 550 € zahlen und das Kindergeld ist da schon mit drin. Ich weiß, dass das beim Unterhalt so funktioniert und das Kindergeld mit dem Unterhalt, den der Vater zahlen muss, verrechnet wird.

Aber ist das auch beim Bafög so?

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